KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1921
- Issue
- Heft 10-12
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 159 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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«... hart» schon früher den K- C. behandelt, dessen Zunahme alle änderen rn denS chatten stellt^ Den Verbindungen nach wuchs er' um 177 % und der Zahl der Mitglieder nach um etwa 60 o/o.- , Frequenz der deutsche» Hochschulen. Nach der auf dem Erlanger Studententag festgestellten Statistik ergibt sich für die deutschen Hochschulen folgende Besucherzahlen: 1. Universitäten: Berlin 10 289 Studierende und 711 Hörer, München 9551 (1072), Leipzig 521$ (402), Breslau 5103 (1488), Bonn 3946 (380), Köln 3918 (56), Frankfurt a. M. 3887 (1064), Freiburg 3811 (120), Hamburg 3433 (534), Würzburg 3691 (179), Göttingen 3380 (173), Heidelberg 3375 (—), Tübingen 3253 (133), Halle 3187 (238), Münster 3028 (162), Jena 2672 (140), Marburg 2586 (55), Königsberg 2293, Gießen 2112 (211), Kiel 2008 (255), Erlangen 1800 (—), Greifswald 1562 (14), Rostock 1341 (153). . 2. Technische Hochschulen: München 3898 (666), Eharlottenburg 3230 (746), Hannover 2725 (105), Darmstadt 2570 (168), Dresden 2250 (333), Stuttgart 1909 (506), Karlsruhe 1648, Aachen 1178 (163), Breslau 1074 (126), Braunschweig 1058 (39), Danzig 1044. 3. Handelshochschulen: Berlin 1224 (1605), Leipzig 646 (115), München 574 (395), Mannheim 325 (705), Nürnberg 229 (300), Königsberg 114 (502). 4. Landwirtschaftliche Hochschulen: Berlin 861 (81), Bonn-Boppelsdorf '749 (45), Hohenheim 722 (29), Weihenstephan 350. 5. Tierärztliche Hochschulen: Hannover 427 (6), Berlin 269 (44), Dresden 210 (16). 6. Lyzeen: Regensburg 207 (57), Dillingen 126 (67) Freising 150 (19), Eichstädt 98 (10), Passau 81 (70), Bamberg 77 (33). 7. Forstakademien: Hannover-Minden 180 (12), und Tharandt 118> Eberswalde 159, Bergakademien in Clausthal 494 (6) und Freiburg i. S. 368 (53). 8. Philofophisch-Theologische Fakultäten: Paderborn 256 und Bvaunsberg 52. 9. Hochschule für praktische Medizin in Düsseldorf 131, Kolonialschule in Witzenhausen 69. Hochschule für Berwaltungsgenossenschasten in Detmold 93 (13). Hochschule für kommunale Verwaltung in Düsseldorf 131(25). LaS Frauenstudium in Preußen. Nach Mitteilungen des Akademischen Auskunstsamtes rn Berlin studierten an den preußischen Universitäten im W.-S. 1920/21 insgesamt 6137 Frauen, darunter befanden sich 325 Ausländerimren. Immatrikuliert waren 4832; Gastzuhörerinnen 1305. An der Spitze stand die Universität Berlin mit 1830 studierenden Frauen, es folgten Bonn (607), Köln (549), Breslau (547), Münster (493), Frankfurt (487), Göttingen (332), Marburg (331), Königsberg (298), Halle (268), Kiel (214), Greifswald (181). 330 Frauen waren noch nicht 20 Jahre alt, 4853 zwischen 20 und 30, 954 über 30 Jahre. Auf die verschiedenen Konfessionen verteilten sie sich folgendermaßen: evangelisch waren 3657, katholisch 1613, jüdisch 722, 75 gehörten anderen Bekenntnissen an, 70 waren religionslos. Nach dem Familienstande waren 5761 ledig, 376 verheiratet, verwitwet oder geschieden. Den höheren Beamtenkreisen entstammten 2368, dem Kaufmannsstande 1338, dem Handwerkerstande 326, den verschiedenen anderen Ständen, zusammen 2105. Der!größere Teil (3815) hatte sich philosophischen Studienfächern zugelvandt, und zwar der Philosophie 480, der neueren Philologie 1203, der alten- Phikr. logie 147, der Geschichte 312, Kunst und Kmrst--?; geschichte 362, Mathematik 446, den NaturwifsenH" schäften 530, der Landwirtschaft 53. Theologie hätten^ 69 zum Hauptfach gewählt, Rechtswifsenschast 183,!: Medizin 1065, Zahnheilkunde 162,Staatswissenschastech?■ und Volkswirtschaft 886. Als Zweck des Studiums wurde von 1625 die allgemeine Fortbildung, von 3646 das Ablegen. einer . Fachprüfung, von 866 die Doktorpromotion bezeichnet. < Die Vorbildung eines^ Realgymnasiums besaßen'. 2351, die eines Gymnasiums 593,. die einer Oberrealschule 491: auf Grund von Mädchenschülzeug- .. nissen, nebst Ergänzungsprüfungen waren 741 zugelassen, die Lehrerinnenprüfung hatten 1537 abgelegt. Lehrreich ist ein Vergleich dieser Zahlen mit. denen früherer Jahre. Die Gesamtzahl der studierenden Frauen betrug im W.-S. 1908/09?: 1680 rmd im S.-S 1914 : 2896. Im W.-S. 1918/16 war sie auf 5131, im W.-S. 1920/21 auf 613? gestiegen Hinsichtlich des Alters betrifft die Zunahme Haupte sächlich das Alter unter 30 Jahren, während die Ziffern der höheren Altersklassen sich nicht wesentlich verschieben. Bon den verschiedenen Studienfächern hat das Studium der Medizin die Frauen seit dem Kriege verhältnismäßig am stärksten angezogen. Die Zunahme beträgt hier gegenüber der Zeit von 12 Jahren fast das Zehnfache. Ähnlich verhält es sich mit dem Studium der Rechts- und Staatswiffenschasten Der Vergleich hinsichtlich der Konfession zeigt das Anwachsen des Frauenstudiums auf katholischer Seite; während die Zahlen bei den übrigen Konfessionen sich wie 3 zu 1 verhalten, ist das Verhältnis hier wie 1 zu 10. In sozialer Hinsicht ist von Bedeutung, daß der Handwerkerstand und die Arbeiterklassen eine stark zunehmende Zahl von weiblichen Studierenden gestellt haben Auch bezüglich der Vorbildung sind Veränderungen zu erkennen. Während im W.-S. 1908/09 von den damals studierenden 1680 Frauen nur 347 das Reifezeugnis einer höheren Schule besaßen, konnten - im W.-S. 1920/21 -schon 3455, d. i. mehr als die Hälfte aller studierenden Frauen, eine entsprechende Vorbildung Nachweisen Was endlich den Zweck des Studiums im allgemeinen anlangt, so ist hier der Wandel gegen früher besonders bemerkenswert. Während noch vor 12 Jahren die Erweiterung der Allgemeinbildung den breitesten Raum im Frauenstudium einnahm, sind jetzt die Ziele der beruflichen Ausbildung durchaus in den Vordergrund gerückt. ' Universitatsvesirch in den Bereinigten Staaten: : Die Einschreibungen an den amerikanischen Colleges und Universitäten für das Studiemahr 1921/22 übersteigen noch die Rekordzahlen des Vorjahres- Dre zwei New Parker Universitäten — Columbia und das College der City vf New Port—haben in diesem HerbW 32000 Studenten ausgenommen, das sind 2000 Studenten inehr als auf sämtlichen 10 englischen Universitäten Die höheren Bildungsanstalten New IoM allein (technische Schulen eingeschlossen) dürsten im soeben begonnenen Studiemahr von 70 000 Studenten besucht werden für die 3000 Professoren urü> Lehrer zur Verfügung stehen. Dabei, mußten aus Raum-- Mangel zahlreiche Aufnahmegesuche abgewiese» Werdens Die U r sa ch e zu dieser stberfüllung der HochschüleW ist in anderen Gründen zu suchen als im. Faste. Deutschlands- Das gegenwärtige Darnie.der?-