KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1920
- Issue
- Heft 1-3 (Januar 1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 25 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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denen 4 Examenskandidaten Generaldispens haben. Ausgetreten ist Fuchs Frank ans Hamburg. Der Betrieb ist 'stramm. Wir fechten täglich und turnen einmal die Woche. Bei unseren Kneipen ist fast stets ein Teil unserer A.H. A.H. anwesend. Auf den Tendenzabenden wechseln sich die Bbr. Bbr. mit Referaten und Vorträgen ab. Eine Kameradengründnng ist im Gange. Staufra, Gießen. Das Wintersemester geht seinem Ende zu. Es war das schwerste, das wir bisher hier hatten. Wir verzeichneten im Laufe des Semesters noch die Aktivmeldung von Herrn stud. med. Freund (Budapest). .plsO.B. G. Rezipiert wurden die Brander Strauß und Dahl, inaktiviert a. B. Sternberg (Stauf.-Ghib.). Aus der Verbindung trat aus a. B. Fritz Stern nach einer Inaktivierung bei einer l. K. V. „Rheno-Bavaria. a. F. Bernstein wurde als unbrauchbar abgegeben. Wir eröffnen das Zw.-Sem. Anfang Februar und hoffen, recht zahlreiche Kbr. Kbr. hier begrüßen 51t können. Unsere neue Anschrift ist: Würtemberger Hof, Bahnhofstraße 15. Rheiw-Guestphalia, Köln. Das Wintersemester eröffneten wir mit der stattlichen Anzahl von 16 Aktiven. Es wurden zu uns beurlaubt von einer l. K. V. Rheno- Bavaria der a. B. B. Simmenauer und von einer l. K. V. Hassia der a. B. G. Szmhtkowski. Zu Beginn des Semesters wurden die Brander Isaak und Jonas rezipiert. Die definitiven Chargenwahlen ergaben folgendes Bild: X, Fritz Drehfuß, XX, Beruh. Simmenauer, xxx, Ernst Bachmann, F. M. F. C. A. Mayer, F. M. F. T. W. B. Meyer. Unsere Antrittskneipe fand am 7. Febr. statt, zu der zahlreiche auswärtige Kör. Kör. zu uns herüberkamen. Der Betrieb ist äußerst straff und es wird durch Turnen, Schwimmen und Fechten besonderer Wert auf die körperliche Ausbildung der Bbr. Bbr. gelegt. Die Keilfrage gestaltet sich wegen der noch nicht ausgebauten med. Fakultät schwierig. Aktiv meldete sich bisher Land. med.. Fr. Meherbach aus Aachen. Die jur. Fakultät ist vollständig ausgebaut, die nationalökonomische hervorragend. Im Hinblick auf den gefährdeten Nachwuchs der Verbindung erwarten wir bestimmt im nächsten Semester eine größere Anzahl Kbr. Kbr. hier begrüßen zu können. Das kartellbrüderliche- Verhältnis zu einer l. K. V. Nheno-Schlesia wird durch gegenseitiges Besuchen der Offizien weiter gepflegt. In der Stellung der Verbindung zu den hiesigen Korporationen ist.eine merkbare Entspannung eingetreten. Außer gemeinsamer Tätigkeit mit unserem Vertreter in der V. S. aller Korporationen bestehen sonst keinerlei offizielle Beziehungen zu den schlagenden Verbänden. Suevia, Hamrover. Wir eröffneten das Semester am 22. Januar durch einen Convent. Dank der Aktiv- Meldungen des A. H. Friede (Lic.) und des i. a. B. Simon (Biadr.) war es möglich, den Junenbetrieb zu denl einer Verbindung auszubauen. Eine l. K. V. Saxonia beurlaubte den a. B. Ephraim II. Eine l. K. B. Badenia überwies den a. F. Maier. Neuaufgenommen wurden die Herren stud. mach. Blank und stud. mach. Löwenherz, so daß unsere Aktivitas die stattliche Zahl von 10 Burschen und 6 Füchsen aufweisen kann. Das Semester verspricht uns einen vollen Erfolg unserer Ziele zu bringen. Die definitive Chargenwahl ergab: Simon, X, Behrendt, X X, Caßel, xxx. . Unsere ,Adresse ist jetzt Erfurter Hof, Friesenstraße. A.H.B. Saxo-Bavaria. Alle Beiträge der alten Herren sind ab. 1. Februar an den neuen Kassenwart Bbr. A. S. Lewkoivicz, Dresden A, Sachsenplatz 1 zu zahlen. ^Insbesondere wird an die in der tefetcn Generalversammlung beschlossene Umlage erinnert. Der Landesverband Westfalischer K. C.er hielt auj^ Einladung der Ortsgruppe Essen am 29. Dezember 1919 in Essen einen zwanglosen Convent ab, in welchem wichtige Organisationsfragen besprochen wurden. Es wurde allgemein die Notwendigkeit anerkannt, für einen weiteren Ausbau der Organisation des Landesverbandes und seiner Ortsgruppen, zugleich für eine besondere Instanz zur planmäßigen Durchführung der Keilarbeit zu sorgen. Der Vorstand des Landesverbandes wird die angeregten Fragen in besonderen Referaten vorbereiten und zur endgültigen Beratung und Beschlußfassung einen ordentlichen Convent des Landesverbandes einberufen. Es wurde ferner beschlossen, die einzelnen Berbiu-. düngen zu ersuchen, ihren Aktiven den Besuch der Zusammenkünfte der heimatlichen Ortsgruppen und des Landesverbandes offiziell zu machen und auch den Irraktiven die Teilnahme an diesen Veranstaltungen dringend nahezulegen. Auf Grund eines Beschlusses der Vorstandssitzung vom 10. Januar >1920 fand am '7. Februar ein ordentlicher Convent des Landesverbandes statt, in welchen!,, endgültig über die oben erwähnten Organisationsfragen beschlossen wurde; an den Convents schloß sich ein Dämmcrschoppen. „Die ortsansässigen K. C.er Düsseldorfs» sowie die z. Zt. auf der Akademie für praktische Medizin hier studierenden K. Cer treffen sich regelmäßig Mittwachs 8 c. t. abends im Hotel Kaletsch. Königsallee 66 und bitten die während der Ferien nach hier kommenden Kbr. Kbr sich recht häufig dort einzufinden." Im Aufträge der K. Cer Düsseldorfs Dr. Roos (Bav.). Studentinnenverbände. Studentiimerrverenriginig mit K. C.»Tendenz „Hevellia". Während des Zwischensemesters fanden alle 14 Tage Convente statt mit anschließenden Tendenzstunden, deren Leitung Herr Dr. Fritz Goldschmidt in dankenswerter Weise wieder übernommen hatte. Mitnahmen an den Vortragsabenden der Berliner K. C.- Verbindungen und der Arbeitsgemeinschaft teil und arbeiteten in gewohnter Weise in den „Kameraden", in der „Arbeitsgenteinschaft" und ün Zeutralverein. Durch einen Convent am 1. Oktober beschlossen wir, den Namen „Studeutinnenverbindung mit K. C.-Tendenz ,Hevellia'" abzuändern. Die „Hevellia" wurde im November 1918 gegründet, als nian mit einer Umwälzung des ganzen studentischen Verbindungswesens als mit einer natürlichen Folge der- Revolution, als man mit einer Abschaffung alles dessen rechnete, was den Begriff einer Studentenverbindung charakterisiert. Da sich diese Erwartungen nicht erfüllten, die Bezeichnung „Verbindung" folglich für die „Hevellia" ungerechtfertigt erschien, nahmen wir eine Namensänderung unserer Verbindung inl Sinne einer „Studentinnenverejnigung mit K. C.-Tendenz ,Hevellia'" vor. Aru 24. November 1919 feierten wir zusammen mit den Berliner. K. C.-Verbindungen das einjährige Bestehen der „Hevellia" durch einen Tee mit Tanz. Nachdem wir in unser»! ersten Arbeitsjahr oft hart haben kämpfen müssen, um uns in den akademischen Kreisen durchzusetzen, können wir jetzt unsere Stellung als gefestigt ansehen und hoffen, daß es uns immer mehr