KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1919
- Issue
- Heft 9-10 (September 1919)
- Date
- 1919-09-01
- Page
- Seite 146 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Zur Beachtung! Da dieser Nummer eine umfangreiche vertrauliche Drucksache für den K C.-Tag beigelegt werden mußte, erscheint das öffentliche Heft in beschränktem Umfange. f \ Ehrentafel. (Fortsetzung) Fritz Heymann. cand. jur., aus Gelsenkirchen (Licariaes. Leutnant der Olef." im Res.» Jnf.-Aegt. 78. Inhaber des G. K. U. Kl., gefallen am 26. April 1918 am § emmelberg. DaS Eiserne Kreuz I. Klasse erhielten: 8 rac n k e l. K u r t, Leutnant d. Res. im Landw.--' Fuil-Art.-Regt. 39. Frilmrgiae. ßv. Böhm. F e l i I, Dr. med., < urculae. 81. Lindner, E r n ft. sind, mul., Bi-efeldw. b. Res , Tbnringiae. K. C.-Tag. Während der langen Kriegsjahre waren die ngcren K. C.er zum größten Teile im Felde. Die Windungen hatten geschloffen, oder hielten unter l schwierigsten Verhältnissen, mit wenigen ganz »gen Bundesbrüdcrn einen beschränkten Betrieb recht, der vor allem der Verbreitung der K. C.-- )ee unter der Heranwachsenden Generation galt, ur einmal konnten wir uns während der Kriegsit zu einem K. C.-Tag versammeln, der naturmäß mir lausende Angelegenheiten erledigen unb e Grundzüge der Kriegspolitik festsetzen konnte. Zum ersten Male nun ruft der K. C. in der riedcnszeit seine Scharen zusammen. Dieser erste ricdcus-K.-C.-Tag freilich fällt in eine Zeit des iistcsten imtereu Krieges, Uon dem wir Juden und ir jüdischen Akademiker insbesondere aufs furchtlrste betroffen iverdeu. Und die Bedeutung dieses C.-Tuges ergibt sich daraus mit zwingender otwendigkeit ganz von selber. Es bedarf vor allem >ter Aussprache^übcr die neuen Fragen, die aus r veränderten Sachlage des Vaterlandes sich erben. Esbedars der klaren Zielsetzung für die künftinKämpfe, wenn dieKräfte des Verbandes in.wirkmer Weise sich Geltung verschaffen wollcir. Reich t neuen Problemen ist auch das innere Leben fferes Verbandes. Aach dem Krieg zwingen griffe Gegensätze, die vorher mehr unter der d)tvelle des Bewußtseins schlummerten, als daß konkrete Gestalt annahmen, zu einer Klärung ld Auseinandersetzung.. Die Organisation unseres' V ’-A*; 'i *?,V <t.i ■ Verbandes, die auf viel kleinere Verhältniffe e'rygestellt war, als unsere Zeit sie bietet, bedarf gewisser Ergänzungen und so ist das A beitsfeld, das der K. C.-Tag vor sich findet, fast unübersehbar, und . es chird der ernstesten Arbeitskr ist, der dauernden Konzentration unb der größter! Selbstbeschränkung bedürfen, tvenn innerhalb von pvei Tagen alle diese wichtigen Gebiete 'cmrchgco weitet und für alle annehmbare Lösungen gefunden mevden sollen. Mit einem Gefühl unendlirhen Stolzes treten wir in Berlin zu unserer Versammlung zusammen. Während des Krieges haben ne K. C.-Verbindnngen zrvar nicht arbeiten können, aber die Saat, die in den mehr als 30 Jahren, da es K. C.-Verbindungen gibt, ausgcstreut worden ist, blühte während des Krieges auf. Gau.', abgesehen davon, daß der allergrößte Teil der deutschen Jugend, ob er nun dem Kreise der Akademiker angehörte oder nicht, mit selbstverständlicher Sicherheit den Prinzipien des K. C. gemäß dachte und handelte, nahm die. Idee unseres Verbandes einen nie zuvor , geahnten Aufschwung. In ganzen Scharen meldeten sich die Füchse, und an manchen Universitäten sind große Massen kampflos anderen Verbänden überlassen worden, weil die Möglichkeit der Ausbildung im Augenblicke fehlte. Der K. C., der bei Kriegsausbruch über neun Vcrbindtlngen und einen kleinen Stammtisch verfügte/ wuchs plötzlich in ungeahnter Weise an und umfaßt, heute bereits. 22 Verbindungen und daneben noch 4 Stammtische. Die Anzahl der Mitglieder hat in der Kriegszeit bis heute um: weit mehr als; 000 zugen'ommen. Auch ^andere Verbände .Habensgewannend Bedenkt >r.. i'-‘