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KC-Blätter · 1919-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1919) · p. Seite 129

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1919
Issue
Heft 7-8 (Juli 1919)
Date
1919-07-01
Page
Seite 129 (sequence 25)
Language
German
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129 Themen behandelten: Soziale Ethik -im Judentum, Messianismus, Buddha und der unbekannte Gott, die Synthese heterogener Wesenheiten als soziologisches Problem. In der Absicht, die Kreise der jüdischen Studentinnen für ttnsere Bestrebungen zu interessieren, richteten wir wöchentliche Vortragsabende ein. Außer einem einführenden Referat wurden drei Zyklen von Vorträgen über jüdische Geschichte, jüdische Gegenwartsprobleme und jüdische Psychologie gehalten. Das Semester abschließend vereinigte ein Festkommers anläßlich des Stiftungsfestes aur 26 u. 27 Juli in der traditionellen Hirschgasse eine stattliche Anzahl von a. H. a.H., Kbr. Kbr. und Bbr. Bbr, die Tcndenzrcdc dielt i. a.B. Fritz Loevy. Em Damcnausflug nach Neckarstcinach bildete den Abschluß. Die Wahlen der F.C ergeben: a.B. Blach. F.C, X, K.W. a.B. Goldner, F.C.. XX- S.W., i.a.B. Samson, F. C., X X X. Wir werden das Wintersemester am 1. Oktober beginnen. K. C. zu Berlin. Am 12. Juli bezogen die drei Verbindungen gemeinsam mit dem 21. H. B. Spreoia und dem Landesverband Brandendurgischer K. C er eine neue Wohnung in Charlottenburg, Englischestr. 27. Die neuen Räume sind so weitläufig, daß wir in ihnen gleichzeitig mehrere Veranstaltungen abhalten können. Zu der Einrichtung dieses K. C-Heims sind große Mühen und große Mittel erforderlich und wir sprechen daher auch an dieser Stelle die Bitte aus, uns möglichst weitgehendst zu unterstützen. 'Wir veranstalteten auch in der zweiten Hälfte des Seniesters gemeinsame Vortragsabende. Spreoia. Das Verbindungsleben war auch während der legten Monate äußerst rege. Neu ausgenommen wurden die Herren: stud. iur. Heinz Cohn aus Potzdam, 8tuä. ]»liil. Werner Pieck aus Spandau und 8tud. iur. Karl <5 happ ans Berlin als O. V. G. Rezipiert wurden: Braun, Mansbacher, Meyersohn, Fiegel I und II, Weltmann (Erhardt), Wolfs, Hochwald, Rosenstein, Kirsch, Compart. Inaktiviert wurden: Feilchenfeld, Fuchs, Hamburger Alfred 'und Leopold, Jungmann, Kuhn, Landeck, Litten, Meyer, Philipp, Segall, Treu, Will und Piorkowski. Philistrierr wurde Leopold Blum. Die Offizien wurden in üblicher Weise durchgeführt, soweit nicht Umzug und Verkehrsstreik ihren Einfluß geltend machten. 2ln der Studententagung in Würzburg nahm a. B. Berlak als einer der Vertreter der Berliner Universität teil. In unserer neuen Wohnung konnten wir zum ersten Male bei unserer Scmester-Schlußkneipe am 23. Juli viele A.H. A.H. und Kbr. Kbr. als Gäste begrüßen. Wir schlossen das Semester mit einem Frühschoppen in Hundekehle am 31. 7. Die F. C.-Wahlen hatten folgendes Ergebnis: Kahn, F. C., X, Braun, F. C., X X, K. W., Meyersohn, F.C., X X X. S.W. Silefia. Durch Gründung einer l. K. V. „Vineta", zu der wir stud. ing. E. Aberle beurlaubten und stud. ing. E. Friedländer überwiesen, war eine Neuwahl der Chargen notwendig, welche ergab: stud. rer. pol. Oscar Goetz, X. stud. med. W. Goldmann, X X- Das Sommersemester verlief sehr rege, außer unseren drei Offizien vereinte oft der Sonnabendnachmittag Bbr. Bbr. und Kbr. Kbr. zu vergnügtem Beisammensein un Freien. v Neu aufnehmen konnten wir die Herren: stad. rer. pol. Alexander aus Krefeld, stud. med. Matheus, stud. iur. Simonis, stud. med. Messing und stud. med. dent. Schlochauer aus Berlin. Rezipiert wurden die Brander Schwarz, Kerpel, Basch, Brummer, H. Cohn und W. Hirsch. Während des Semesters inaktivierten wir Martin Roscnthal, Fritz Goldschmidt II, Lachmann, Bukofzer. Eisner und Pinner in Anerkennung ihrer Verdienste, zum Semesterschluß ferner Friedmann. Jos. Hirsch. Ascher.. Aberle, Löwenberg. H. Goldschmidr und H. Lewin. Philistriert wurden; Martin Rosenthal, Fritz Goldschmidt 11, Friedmann, Jos. Hirsch und Ascher. Ausgetreten sind: Julius und Bruno Woyda, Jsraelski und Brenner Wir schloffen das Semester mit einem Frühschoppen am 25. VII. Die F. C.-Wahlcn ergaben: W. Hirsch. F. C. X. W. Goldmann. F.C.. X X, H.Feilchenfeld, F. C, XXX- Das Zwischensemester. an dem bei uns alle ortsanwesenden Aktiven teilnchmen, werden wir am 27. IX. mit einem Konvent des K. C. zu Berlin eröffnen. Bineta. Schon lange war der Wunsch aufgetaucht, an der Technischen Hochschule Charlottcnburg eme besondere Verbindung aufzumachen, um das dort reichliche Keilmaterial besser erfassen zu können. Durch den augenblicklich überaus starken Bestich der Hochschule schien der Augenblick für die Neugründung einer Verbindung am günstigsten. Es wurde daher auf G.A-Beschluß vom 11. 6. 19. A.H. Remak mit der Gründung beauftragt, die auf dem Gründungskonvcnt am 14. 6 .19 in dessen Wohnung erfolgte. Anwesend waren: die A. H. A. H Remak. Rosanis, Kray, Rosenberger; die a. B. a. B. Aberle, Hirsch, Hochwald; die Füchse Friedländer, Salomonsohn; die Keilfüchse Jacoby, Jordan. Loevy. Sämtliche A. H. 21. H. hatten sich schon vorher zu tätiger und finanzieller Mitarbeit der jungen Verbindung bereit erklärt. Nachdem A. H. Remak durch einige treffliche Worte die Anwesenden von der Gründung in Kenntnis gesetzt hatte, wurden die Herren stud. ing. Jacoby. Jordan, Loevy, sämtlich aus Berlin, in die Verbindung ausgenommen. Die Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Aberle. X. 1- F- W., 1. C. W-, Hirsch. XX,1- S. W-, Hochwald, X X X. 2. K. W., E. R. E. R. Aberle, Hans Cohn, Rosanis, Kray. Erich Auerbach, Orenstein. Kbr. Heinz Goldschmidt (Sprev.-Sil.) har in dankenswerter Weise das Fuchsmajorat für Tendenz und Komment übernommen. Ihm sei auch an dieser Stelle der herzlichste Dank der Verbindung ausgesprochen. Als Name wurde «Vi ieta" gewählt. Die Burschcnfarben sind: orange-silber-blau. Fuchsen färben: orangeblau. Mütze: dunkelblau im Spreventormat. Der Wahlspruch lautet: „Durch Kampf zum Ziel." Tie Keiltätigkeit wurde eifrig betrieben und es sind fernerhin ausgenommen worden: die Herren stud. ing. Coblenzer aus Wehde, Markuse und Edel aus Berlin, Magnus aus Hamburg und als O.V-G. Leibholz aus Tempelburg (Pommern). Rezipiert wurden die Brander Friedländer und Salomonsohn. Aus der Verbindung trat aus a. B. Hochwald. Die dadurch notwendigeAenderung in dcrChargenbesetzung hatte folgendes Ergebnis: Heymann, X X X» Salomonsohn, 2. K. W, Jordan, 2. S. W. Der Verbindungsberrieb war ein recht strammer. Wir fochten fünfmal wöchentlich Schule. Ferner hatten wir drei Offizien, teils wissenschaftlichen, sportlichen oder geselligen Charakters. Besonderen Beifall fand ein Vortrag unseres 1. Bbr. Dr. ing. Orenstein über das Thema: „Der Erfolg und das Versagen des akademischen Ingenieurs in der Praxis mit besonderer Rücksicht auf den Gang und die Art seiner Ausbildung."

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