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KC-Blätter · 1919-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1919) · p. Seite 90

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1919
Issue
Heft 5-6 (Mai 1919)
Date
1919-05-01
Page
Seite 90 (sequence 18)
Language
German
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Glaset F.M.F.C., i. a. B. Fröhlich F. M. f, T., a. B. Bänder KW., i. a. B. Lißner F. W., a. B. Lewinski, Keflwart, Fuchs Stillschweig, Z.W. Bavaria. Die im letzten K. C.-Bericht erwähnten Aussichten, daß viele Kartellbrüder das Sommersemester in;dem ewiA schönen Heidelberg verbringen würden, bähen sich über Erwarten erfüllt. Wir eröffneten das Sommersemester mit einem offiziellen Mittagessen. Die interimistischen Chärgenwahlen hatten folgendes Ergebnis a. B. Alfred Bluth X, 1. C. W.. ä. B. Fritz Pagel X X, K W., 3. C. W-, a. B. Walter Lieberg X X X, I. G. W., 5. C. W., a. B. Erwin Weil und i. a. B. Curt Oppenheimer, F. M. f.T-, a. H. Schoenholz und i. a. B. Fritz Loevy, F. M. f. C., i. a. B. Fritz Loevy, F. W. n. i., i. a. B.THeo Roß, F. W. n. a., a. B. Friedenreich, Z. W, a. B. Jungmann, B. W., a. B. Gleinemann, 2. S. W., Spdrt-Wart, E. R. E. R. X, a. B. Erwin Weil, i. a. B. 'Wölfsohn, a. H. Schoenholz, i. a. B. Oppenheimer, i. a, B. Loevy. Es traten neu in die Verbindung ein die Herren staa. msä. Julius Ottenheimer - Ludwtgsburg, 8taä. moä. Willy Gronsfeld - Neuenkirchen, stnä.inoä.äsnt. §ans Weile-Hammerstein, stuä. iur. Fritz JonaSiülheim/Ruhr, stuä. meä. Boas - Grätz. Inaktiviert wurden die a. B. a. B. Theo Roos, Joseph Steinem, Alfred Maier, Hermann Samson, Martin Wolfsohn. Beurlaubt wurden: zu einer l. K. V. „Glubellinia" a. B. Heß, zu einem K. C.-Stammtisch „Staufia" a. B. a. B. Vogel, Nahm, zu einer l. K. V. „Badenia" a. B. Robert Odenwald; überwiesen wurde einer l. K. V. „Rheno- Baväria" der Fuchs Hugo Windmüller. Die 1. K. V. „Sprevia" beurlaubte ihre a. B. a. B. Pagel, Meyer, Mannheim; Hamburger, Lefler, Philipp, Franz Fuchs, Weltmann, Jungmann und überwies die Füchse Engel und Blumenhein. Die l. K. V. „Silesia" überwies uns den Fuchsen Neumann. Von einer l. K. V. .Nassovia" wurden beurlaubt die a. B. a. B. Adler, Speier, Weiser, Paul Wiesbader, überwiesen die Füchse Curt Nathan, Sauer, Hans Wiesbader; von einer l. K.V. „Llcaria" wurde beurlaubt a. B. Löb, von einer l. K. V. „Rheno-Bavaria" a. B. a. B. Heilbronn, Heinemann, Hertz, Berthold Fuchs, überwiesen der Fuchs Nordheimer. Die l. K. V. „Visurgia" beurlaubte a. B. Ludwig Freund und überwies den Fuchsen Ries, die l. KV. „Macaria" den Fuchsen Seeler. Laut B. C.-Beschluß vom 12. 3. wurde der Fuchs Ludwig Sauer als unbrauchbar abgegeben. Bereits zum Schluß des Zwischensemesters waren rezipiert worden die Brander: Mach, Odenwald, Hammerschlag, Franz Wolf, Lieberg, Emsheimer. ' Da einerseits unsere Räume wegen der großen Aktivitas nicht ausreichten und andrerseits ein geordneter und strammer Verbindungsbetrieb bei einer Aktivitas von 76 Mann nicht durchzuführen war,, wurde die Verbindung unter einem gemeinschaftlichen Erstchargierten nach innen in zwei Gruppen geteilt. Die Offizien finden getrennt statt; Konvent, täglicher Fechtboden und größere Ausflüge sind gemeinsam. Die definitiven Chargenwahlen ergaben: Fritz Pagel X. F W., 1. C. W. Gruppet. a.B. Heiner Oppenheimer XX.2- C.W., a. B. Fritz Hammerschlag X X X. 1- K. W-, a. H. Schönholz, F. M. f. C.. a. B. Franz Fuchs, F. M. f. T., a. B. Mach, 2. K. W., a. B. Hamburger, 2. S.W. Gruppe B. a. B. Fritz Adler XX, 3. C. W., a. B. Walter Liebig XXX, S. W.. 4. C. W., i. a. B. Fritz Loevy. F. M. f. C.. a. B. Erwin Weil, F. M. f. T., a. B.^Fritz Meyer, 3. K. W., a. B. Emsheimer, 3. S. W. Wir hoffen'durch die Zweiteilung die richtige Lösung gestinden zu^ haben, die einen strammen Verbindungsdetrieb und einen engen Zusammenschluß aller Bundesbrüder verbürgt. Wir haben oft die Freude, ortSanwesende und in der Nähe befindliche alte Herren, Inaktive und Kartellbrüder bei uns begrüßen zu können, wodurch wir ' in der Hoffnung auf einen weiteren schönen feuchtfröhlichen Verlauf des Sommersemesters bestärkt werden. K. C. zu Berlin. Um ein dauerndes gutes Verhältnis zwischen beiden Verbindungen sicherzustellen, schlossen sich Sprevia und Silesia zum „K. C. zu Berlin" zusammen. Alle Beschlüsse, die ein einheitliches Auftreten erfordern, werden übereinstimmend gefaßt. In Zweifelsfällen entscheidet ein gemeinsam gewählter Vertrauensmann. Der „K. C. zu Berlin" wird nach außen durch die jeweils präsidierende Verbindung vertteten. Das Präsidium wechselt zu Beginn jedes Sommersemesters nach der Aneiennität. Als Vertrauensmann für das Sommersemester wurde A. H. Martin Rosenthal' (Frib., Sprev., Sil.) gewählt. Die Verbindungen schlossen sich gemeinsam mit der „Heoellia", dem Sportverein „Die Kameraden", dem Jüd. lib. Jugendverein und dem Jüd. Turnverein von 1905 zur „Arbeitsgemeinschaft der jüd. Jugendorganisationen" zum Kampf gegen Antisemittsmus und Zionismus und dem Werben für unsere Ideale zusammen. In der Studentenschaft traten zum ersten Male beide Korporationenbei der großen Trauerfeierfür. die gefallenen Dozenten, Studenten und Beamten der ^Iwa mater berolinensis am 24. Mai hervor, bei der Sprevia und Silesia in vollem Wichs chargierten. Seit diesem Tage tragen auch beide Verbindungen Vollcouleur. Beide Verbindungen arbeiten eifrig an der Beschaffung der Mittel für eine Ruderriege: leider konnte das Rudern bisher nicht ausgenommen werden. Außer den übrigen Offizien hört jeder Aktive mindestens eine Vorlesung an der Jüdischen Volkshochschule. Bei den Wahlen für die Studentenvertretung stellten wir im Zwischen- und Sommersemester, gemeinsam mit der Studentinnenverbindung „Heoellia", den auf dem Boden unserer Tendenz stehenden Mitgliedern des A.J. G. V. und Freistudenten eine eigene Liste auf. Wir errangen im Zwischensemester fünf, im Sommersemester gleichfalls fünf Sitze. Im ganzen wurden gewählt: im Zwischensemester 120, im Sommersemester 122 Vertreter.— Am Donnerstag, den 29. Mai veranstalteten wir unsere gemeinsame Semesterantrittskneipe. In Erwartung vieler auswärtiger Kbr. Kbr., die zü der Tagung des Zentralvereins in Berlin waren, hatten wir die Kneipe auf diesen Abend festgesetzt. . Wir hatten daher die Freude u. a. unsere Kbr. Kbr. Di-. Mainzer, Dr. Holländer, Dr. Goldmann. Dr. Jacob, Dr. Krombach usw. in unserm Kreise begrüßen zu können. Von sonstigen Gästen seien nur die Herren Justizrat Kochmann, Geheimrat Hahn, Rechtsanwalt Stern, Dipl.-Jng. Herzfeld, die als Vertreter des Zentralvereins bei uns waren, genannt. Wir fteuten uns, all diesen Herren Gelegenheit gegeben zu haben, nach zehnstündiger Sitzung im Zentralverein, noch einige Stunden im 5kreise der Jugend verbringen zu können. Im Laufe des Kommerses wurde im Anschluß an eine Rede des Vorsitzenden des A.H.B. Sprevia, A. H. Remak, auf die zweite Berliner K. C.-Derbindung unter großem Beifall zum ersten Male das Silesenlind gesungen, das an anderer Stelle des Blattes abgedruckt rst. Sprevia. - Der Schluß des Zwischensemesters verlief trotz aller politischen Zwischenfälle in harmonischer Weise. Nach Beendigung des Generalstreiks wurde der volle Verbindungsbetrieb wieder ausgenommen. Bei einem wissenschaftlichen Abend sprach Bbr. Fuchs über: Klatzkin, „Die Probleme des modernen Judentums". Wir schlossen das Semester am 13. April mit einem Frühschoppen im Grunewald. Am 12. April veranstaltete der A. H- B. einen großen Festkommers als Begrüßungsfeier für die aus dem Felde heimgekehrten Bbr. Bbr-, ber dem zum ersten Male wieder sämtliche Berliner

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