KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1919
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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~ 22 Ferner meldeten sich aktiv: stud. med. Leyens aus Wesel, stud. med. Rosenbcrg aus Münster, stud. med. Ntenke aus Berlin und stud. iur. Rosenberg aus Aachen. Es besteht die begründete Aussicht, daß noch verschiedene Kcilfüchse sich aktiv melden, so daß wir auf eine zahlreiche Aktivilas im Gründungssemester rechnen können. Die vorläufigen Chargenmahlen haben folgendes Ergebnis gehabt: a. B. Speyer X, 1- C. W. I. Wa. B. Levy X X. F M. f. C. a. B. Jakobsohn XXX, S- M. f. T., K. W. K.W. a. B. Oppenheimer, S. W. a. B. Wotff, 3. C. W. E. R- E R. Speyer, Levy, Block, Jakobsohn, Oppenheimer, Wotff. Wöchentlich haben wir zwei offizielle Abende und Samstag nachm, offizielles Cafe. Sobald der Universitäts-Fcchtlchrer aus dem Heeresdienst entlaffen ist, findet regelmäßig Fechten statt. Wir bitten daher auch b»e lb. K. B. K. B. um Uebcrsendung von überflüssigem Paukzcug. Es wäre auch sehr erwünscht, daß Kb. Kb. sich zum Sommer hier einsinden, um die junge Verbindung lebensfähig zu erhalten. Wir bitten also um Beurlaubungen, damit sich die junge Verbindung würdig den K. V. K. V. anschließt. (Nachträglich kann noch erfreulicherweise mitgeteilt werden, daß der Stammtisch sich als Verbindung mit der stattlichen Anzahl von 28 Aktiven konstituiert hat.) K. C-Stammlisch Halle. Die hier anwesenden K. C.er haben in einer Zusammenkunft am 14. Dezember 1918 beschlossen, dem im Oktober d. I. von der Saxo-Bavaria gegründeten Saxo-Bavarcn-Stamnuisch in Halle zu einem selbstständigen K. C.-Stammtisch zu eriveitern, der den späteren Ausbau zu einer K. C.-Verbindung erstrebt. Der „K. C.-Stammtisch Halle" trägt streng korporativen Charakter. Zugrunde gelegt werden ihm die allgemeinen Satzungen des K. C. unter vorläufiger Anlehnung an das Statut der „Saxo-Bavaria". Am 13. Januar traten w»r zum ersten Male mit einer größeren Veranstaltung in die Oeffentlichkeit. Vor einer größeren Korona von Damen und Herren der Hallenser Philisterschaft hielt Kbdr. Dr. Goldmann aus Leipzig einen Vortrag über die Grundlagen und Ziele des K. C. unter besonderem Hinweis auf die Zeitverhältniffe. Ein gemütlicher Bierabend schloß sich an. Bei dieser Gelegenheit trugen wir zum ersten Male unsere Farben violett-weiß-schwarz in der Oeffentlichkeit. Aktiv meldete sich stud. med. Jakobi. Die am 14. Dezember stattgefundenen Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: Ostwald X. F. M. f. C., F. W. nach außen, Kaufmann X X. F. M. f. F.. Sonder X X X. 1. S. W., F. W. nach innen, Jacoby, K. W, 3. S. W., a. F. Katz, Z. W. E. R. E. R. Ostwald, Hirschfeld, Kaufmann, Zlot. nitzki, Lewinsohn, Sonder. Zuschriften für den K. C.-Stammtisch sind zu richten an stud. iur. Sonder, Halle a. S., Breirestr. 35. K. C -Stammtisch Göttingen. Auch in Göttingen hat sich unter Leitung des dort vorübergehend weilenden Kbr. Dr. Hermann Salomon (Lic.) und des dauernd dort ansässigen Kbr. Richard Löwenthal ein K C -Stammtisch gebildet, dem bisher bereits sieben neue Füchse beigctreten sind. Die Gründung einer Verbindung erscheint dort bei einigem Eifer gesichert. K. C-Stammtisch Gießen. Ein gemütlicher K.C.cr Stammtisch vereinte in diesen so ereignisreichen Monaten die A. H. Zucker (Bad. Bav.), i. a. B- Theo Engel (Lic.), Berthold Guthmann (Bav.), Jul. Voehl (Bav.) und die Füchse Karl Sternberg (Raff ), Karl Steinreich (Sprev.), I. Klee (Lprev. C. K.) in der hessischen Universitätsstadt Gießen. Mannigfache Geselligkeii. Besuch von und bei K. V. K. V, rege Keiltätigkeit, sowie energische Durch-, arbeilung unserer Tendenz, zum Teil in enger Fühlung mit den übrigen jüdischen Akademikern und auch-mit Nlchlstudiercnden ließen fast die Illusion eines regen Verdindungslebens im kleinen cnlstchcn. Es scheint nicht ausgeschloffen, daß sich in Gießen der.Boden für eine K. C.-Korporanon bereitet. Stammtischabende Montags im Univ.-Cafe, Plockstraße. Briese daselbst. A. H. V. Vadenia-Karlsruhe. Jetzt ist der Augenblick gekommen, um die lang ersehnte Korporation Badenia- Karlsruhe erstehen zu lassen. Zu diesem Zweck muß jetzt in Karlsruhe etwas geschehen. Die eigentliche Arbeit wird sich auf nur wenige Bundesbrüder verteilen, da die meisten Badener bereits dem praktischen Leben angehören. Hoffentlich finden sich auch einige Kartellbrüder in der lchönen badischen Landeshauvtstadt ein, so daß erfolgreich gekeilt werden kann. AlleBbr Bdr. resp. Kbr. Kvr., welche in Karlsruhe studieren oder sich dort niederlassen wollen, mögen ihre Adresse mitteilen. Der A. H. V.-Badenia wird tatktästige und finanzielle Hilfe leisten, und cs ist eine Summe bercitgestellt, um über die Anfänge hinwegzuhelfen. Alle Bbr. Bbr. werden gebeten, ihre Adressen unverzüglich dein Vorsitzenden mitzuteilen, damit die Fäden wieder fester geknüpft werden können. Sobald als möglich soll eine Zusammenkunft aller Badenen stattfinden, um alte Freundschaften zu erneuern und zu den gewaltigen Umwälzungen Stellung zu nehmen. Ten zurückgekehrten Bbr. Bbr. sei im Namen des A.H.V. ein herzliches Willkommen zu neuem, erfolgreichen Schaffen in der Heimat entboten. Der Landesverband westfalischer K. C.er hielt am 22. Dezember 1928 in Essen seine erste Friedenstagung ab, die über die sofortige Wiederaufnahme der K. C.- Arbeit beraten sollte. Die Versammlung, die etwa 70 K. C er zu freudigem Wiedersehen vereinigte, wurde von dem bisherigen Verbandsvorsitzenden. Rechtsanwalt Luß-Dortmund geleitet und herzlich begrüßt. Seine Worte galten vor allem dem Andenken der zahlreichen Brüder, die nicht mehr zur Arbeit für die alten Ideale zurückkehren dürfen, die ihre Treue zum Vaterland durch Hingabe ihres Lebens besiegelt haben. In eingehenden Ausführungen erstattete alsdann Rechtsanwalt Ur. Krombach-Essen dasReferatderTagung. Ueber den neuen Ausbau des Landesverbandes gemäß dem Anträge des Referenten wurde nach längerer Beratung folgender Beschluß gefaßt. „Die Arbeit des Landesverbandes für die K. C.-Jdee ist sofort mit aller Tatkraft und nach folgendem Grundgedanken aufzunehmen: An jedem Ort, an welchem K. C er sich befinden, ist unverzüglich der feste Zusammenschluß aller K. C.er zu einem örtlichen K. C-Stammtisch wieder herzustellen oder zu begründen und durch wöchentlich mindestens eine Zusammenkunft zu befestigen. DerK C.-Landesverband versammelt mindestens einmal in jedem Monat alle K. C.er des Bezirks zu einer gemeinsamen Veranstaltung. Die regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen der örtlichen Stammtische und der Landesverbände, wird allenK. Cernzur dringendsten Pflicht gemacht. Als besonders wichtige Aufgabe wird die eifrige Mitarbeit aller K. C.er an dem Ausbau und der Vertiefung des K. C.-Gedankens erkannt. Zu diesem Zweck ist in jedem Monat mindestens ein Abend zur Aussprache über die Tendenzfragen zu be-