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KC-Blätter · 1918-07-01 · Heft 23 (Juli 1918) · p. Seite 1129

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1918
Issue
Heft 23 (Juli 1918)
Date
1918-07-01
Page
Seite 1129 (sequence 25)
Language
German
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1129 Gedankenkreise der deutschen KaltLr und der jüdischer Rel^ion unterrichten können. Die BenjkMMUN^WWtMMEWMp^k WrWW^HW-n, ohnejedvchzuderrrAicsiüsen michtuugen Stellung zu nehmM' Dmnt'-hüüdelt essich darmttdie jüdksche.JugeMhprch Zusammenleben in dem BryrMDx H^ HrKer aüszünehmenden Kang^ mit dem Antisemitismus zusmumeuzuschweisieu> und wo etwa jüdische Jugend vereinzelt in christ» lichen Wandervereinen Aufnahme finden sollte, jo dürste .dennoch die Gründung eines Vereines,, wie eS ^Die Kameraden" find, im Interesse dieses' Kampfes durchaus wünschenswert fein, da ein geschloffenes Vorgehen in diesen Fragen später dringend nötig ist. Darum wir die K. C.er ganz Deutschlands zur Gründung solcher Vereine in allen Städten, wo Mische Jugend in größerer Zahl MnmvWft, aldie^zü..chM.LÄhM.DeWß«tzen, M nMmtten,'-der M Mtmchlle Wichtigkeit gewinnt, sobald fie auf Entzegenkommen in wetteren Kreisen stößt, die größtmöglichste Beachtung zu schenken. {' . Fritz Berliner sT^mr.f Freunde der Bewegung, die sie tatkräftig zu unterstützen gewillt sind, wollen sich wenden an.: „Die Kameraden", Bereinigung deutscher Jugend Mischen Glaubens, z. H. v. Frl. cand. med. Edith Peritz, BreSlau Kaiser WilhelmstratzeM.30. Verbands-Nachrichten. Thnringdr» Wieder: einmal stehen wir am Ende > eines schöne» Semesters, und allen wohl, die es mit uns verlebt haben, wird es als eines der schönsten im! Kriege in steter angenehmer Erinnerung bleiben. Ein - enges, echte« Band der Freundschaft verknüpfte die! Bundesbrüder in gemeinsamer Arbeit und Fröhlichkeit, j und bewegte Worte deS Abschiedes bei den letzten ofst- > zieüen Gelegenheiten zeugten von dem feste» Zusammen-! halt und der Einigkeit der BuudeSbrüder. Was das Sommersemefter zu Beginn versprochen, , das hielt es auch. Reichlicher Lohn wurde uns für unsere Keilarbeit zuteil. Eine selten große Anzahl von krassen Füchsen konnten wir in diesen' Semester bei unS versammelt sehen, und so konnte auch eine stramme Fuchsenerziehung in Tendenz und Komment die beste» : Ergebnisse echteren, die in mehreren Diskusstonsabenden i ihren deutlichen Ausdruck fand. Daher dürfen wir hoffen, datz auch bei unseren jüngeren Bundesbrüdern die Freude und Awe zu unserer großen, gemeinsamen Sache gefestigt wurde. Nachträglich ist noch zu berichten, datz außer den letztgemeldeten 12 Aktiven sich nachfolgende Herren aktiv gemeldet haben: Herr stuck. iur. Egon Herzberg, Breslau, Herr stuck, iur. Walter Troplowitz, Gleiwitz, Hekr stuck, meck. Fritz Katz, Hindenburg, Herr Stuck. Erwin Frankl, Bismaröchütte; die letzten beiden wurden in sbsentis aus. genommen, da sic im Felde sind. Ein regelmäßiger Korporationsbetricb verband die Bundesbrüder mehrmals in der Wochezur körperlichen Ausbildung trug das Schwimmen und Rudern in hadern Matze bei, doch konnten wir das Fechten mangels emeS geeigneten Fechtlehrers leider nür in sehr beschränktem Matze betreiben. Zu Semesterbeginn veranstalteten wir eine herrlich verlaufene Bowlenkneipe, bei der wir zu j unserer Freude auch recht oteje A H. A H. und Kör. Kbr, die zum Teile aus dem Felde zu kurzem Urlaub hier weillen, bei unS begrüßen konnten. Das Semester wollten wir mit einer Hieuhen Kneipe beschließen. Schon waren alle Borbereiiüntzen getroffen, da traf uns wie ein Blitz aus heiierevt Himmel der Tod unseres l. a. B- Werner Kosterlitz. Bon der heimtückischen Grippe aus ein kurzes, aber um fv schwereres Kraftkenkcher gechyrsen, Mtte er sich picht wefa van ihm echÄM sollen Bon ätfem Schmerz echchiM» gtch die. BerbjÄung ihrem-leider so früh verstorbenen Bbr., der noch vor wenigen Tagen für. sie.'in voller Frische tätig gewesen war, das letzte Ehrengeleit. Zu der Ueberführung in Breslau wie zur Beisetzung in KönigShütte, der Barerstadt des Dahingeschiedenen, war die Verbindung in corpore in Couleur, die Chargierten in Wichs erschienen. An der Bahre deS Verstorbenen gab i.a.B. Froehlich dem großen Schmerze Ausdruck, den die Verbindung durch de» Verlust eines ihrer wackersten Mitstreiter erlittest hatte. — Die Wahl der Fcrienchargierten ergab: M. Liffner F.C. x, W. Schindler F.C. x x, P. Epstein F. C. x x x. Wenn unsere Erwartungen unS nicht täuschen, können wir, zumal auch BreSlau und feine Umgegend recht viele Reize tm Winter bieten, alle», die das kommende Wintersemester in unsere Musenstadt eingehen, ein gleich schönes Semester wie das letzie versprechen. Auch die F. C. hat während ihrer kürzest Dauer bereits zwei Keilerfolge zu verzeichnen. Aktiv meldeten sich Herr stuck, meck. Paul Jmmerwahr aus Beuthen und Herr stuck, mg. Hans Lindner lSohn des Herrn Kbr. San.-Rar vr. A. Lindner sBiadr.-Bveslau). Bavaria. Wenn.wir in unserem vorigen Berichte die Hoffnung aus einen weiteren guten Verlauf. deS Semesters auSfprachen, so dürfen wir heule rückblickend seststeäen, datz diese Erwartung sich erfüllt hat, und dürfen sägen, daß wir auch im Sommersemefter 1918 wieder ein Stück K. C.-Arbeit im Sinne der astsn Bavaren Und im Sinne eiyerkrä fügen Weiterentwicklung der ^Bavarta^ geleistet haben. Den» nicht nur,, datz wir nach irwen'^eü«» strammen Betrieb, er uns aus dem Frieden überkommen ist, hatten,i— auch nach imjsen traten wir mehrals das bisher im Kriege der Fall war, tn d^ Erscheinung. ES darf daS woht überhaupt alS daS Symptom dieses SommersemcsterS wenchstrnS für HÄdelberg, wo jaaüe Korporaliantn, die offizielle»- Betrieb haben, auch wieder; dmüeax tragen, bezeichnet werden, daß es gewissermaßen ein Uebergangsstadium. darstellt: die allmähliche Ueber. leitung zu dem Verbindungslebcn nach dem Kriege, dessen WüpiMygm auf das VerbindangSstuhentchchtm ja nicht-st lkttMy fein werden. - - Diesen EdrUck des wied^rerwachlen LeoerrS m den Korporationen nahm man besonders vom Schluffe'

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