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KC-Blätter · 1918-07-01 · Heft 23 (Juli 1918) · p. Seite 1113

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1918
Issue
Heft 23 (Juli 1918)
Date
1918-07-01
Page
Seite 1113 (sequence 19)
Language
German
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ms bank drücken, ein Lied singen zu lassen wie: „Es sucht. ein Bauer ein! schönes Weib^j in welchem sich die folgende Strophe findet: „Da kommt geschlichen ein Reitersknecht zum jungen Weibe herein- und sie umfängt gar freundlich ihn, gab stracks ihren Willen darein." Die schwiue Stimmung, die aus der Auswahl der Lieder sprichtwill zu wirklichem frohem und frischem Wandern in Gottes schöner und freier Natur so gar nicht paffen. Zum Schluß ein Kuriosum! Von Religion ist in dem Buche — und wer will's einem Wanderbuche verargen — fast gar keine Rede! In einer Stelle aber tritt die religiöse Note etwas seltsam hervor. Das Lied „Zu Straßburg auf der Schanz" schließtmit demBerse: „O Himmelskönigin (!!!) nimm du meine Seele dahin!" Nimm sie zu dir in den Himmel hinein, allwo die lieben Englein sein, und vergiß nicht meint Die Anrufung der Jungfrau Maria in einem jüdischen Liederbuch ist selbstverständlich ein Versehen, aber ein sehr charakteristisches. Man erkennt, worauf bei der Zusammenstellung n icht geachtet worden ist. Die wirkliche- Tendenz der Sammlung sollte all die deutsche Judenheit sehr nachdenklich machen. Mit' sind eben sehr geduldige Leute. F. G. (Thur.) Jüdische Handbücher 1. vr. M. Braun. Ein kurzer Gang durch die G eschi ch te d er jüd isch en Literatur. R. Löwil-Verlag, Wien-Berlin 1916.? Der rührige Verlag von Löwit, der seine Veröffentlichungen in mustergültiger Gestalt herausbringt, hat sich durch die Herausgabe diese- Leitfadens einen großen Verdienst erworben. In ganz knapper Form gibt der gelehrte Verfasser einen Ueberblick über die Erscheinungen der jüdischen Literatur und ihre Vertreter, dem nichts Wesentliches mangelt und der in einem geschloffenen Bilde die Bedeutung des jüdischest Schrifttums für die Weltkultur und die Judenheit schildert. Die Tendenzfuchsmajore seien auf das Büchlein nachdrücklich hingewiesen, das ihnen Heinz Unterricht gute" Dienste leisten wird. ^Wein Judentnust" Die hauptsächlichsten unterscheidew- . den Merkmale des Judentums und des. Christentums. Für jung und alt dargestellt von Ifaste Herzberg, erstem Lehrer der Synagögengemeinde in Bromberg. Leipzig 1918. Verlag von M W. Kaufmann Preis 1,20 Mk. Keine wissenschaftliche Auseinandersetzung, dafür aber ein praktisch brauchbares Büchlein, das Wer jede einschlägige Frage schnelle und sichere Auskunft gibt. Allen Kartellbrüdern fei es zur Lektüre empfohlen. Es wird nicht nur positives Wissen mehren und des Juden Stolz auf seine Religion stärken, sondern es wird auch zum Studium tieferer und ausführlichererWerke anregen. Sabbatgedanken für jüdische Soldaten. Heräusgegeben von den Feldrabbinern des Westheeres..Leipzig 1918. Verlag von M. W. Kaufmann. Preis 1 Mk. "Vierzehn gedankenreiche BetrachtNngen, die unseren kämpfenden Brüdern im Felde Stunden ernster Erbauung bereitet haben, sind von den Feldrabbinern des Westheeres herausgegeben Morden^ Me. gemähren-nicht stur einen erfreulichen Einblick ist den Wirkungskreis und die Art. des Feldseelsorgers, sonderst' sie werden auch manchem Leser daheim Schönes und Beherzigenswertes zu sagen haben. $ \ Bei der Redaktion eingegangen:; Leo Ros enberg. Die Juden in Litauen. (Geschichte- Bevölkerung und Wirtschaft, Politische Forderung«:)^ Verlag derNeuen jüdischen Monatshefte. Berlin-München 1918. Preis 1^ Mk. — Ob man den politischen Forderungen zustimmt oder nicht, jedenfalls wird ein jederder sich für die brennenden Fragen des Ostens interessiertdas Buch mit Nutzen lesen. Besonders das wissenschaftliche und statistische Material der Wirtschafts- und Bevölkerungsfrage verdient Beachtung. > Logos und Pau. Eine Liederkette aus unseren^ Leben.vonIosefKastein. R. Loewit'sVerlaa,Berlin- Wien, 1918. Preis 9,50 Mk. Wenden für die K. C.-Kasse, die vom Juli bis August 1918 eingegangen sind. Di*. Alfred Alsberg (Lic., Rheno-Sil.) aus Anlaß seiner Verlobung mit Fräulein Martha Eichengrün aus Witten zur Ablösung jeder sonstigen Anzeige. . Mk. 200.— Erich Stamm als Buße für unterlassenen Briefwechsel mit Arthur Hirsch, zu dessen Versöhnung . . . . . . . Derselbe gratuliert Mainzer zur Wiederauf- . nähme seiner Praxis durch Begukäugelüng seines — nämlich Stamms Schwagers Fritz Siegel und dankt für die Mühewaltung. Otto Simon, Frankfurt a. M., aus Anlaß eines Heimatsurlaubs seines Sohnes .. Dr. Fritz Löwenberg und Max Hein: . Ein Jahr lang gefangen, Hab' stets ich gehangen- An unserm K. C! In der Schweiz nun geborgen Will weiter ich sorgen Für unfern. K.C!. Fritz Löwenberg 7 / (Lie.-Sprev.) 15. Francs - — Für das Treffen in Zürich . .Zahl' gern an.Gebühr' ich ' An unsern K. C!;! * . .... Max Hein (Ghib.-Sprev.) 5 Francs 10.—! 10.- 2lQ7 Zu übertragen M7249.97 Uebertrag M. 249.97 Dr. David Warmbrmm, Frankfurt a. M>, wegen seiner argen Bummelei . . „ 20.—? Fränze Samuel, Königsberg, aus Anlaß des Geburtstages des verstorbenen. Referendars Paul Speier ..... „ 10.— Zum Andenken cm Dr. Karl Elsaß von einem seiner Verwandten .... „ 100.—\ Spende Heinrich Dreifuß... . .... „ 5.—] Hans Herxheimer zum letzten K. C.-Tag . „ 10.— Bizefeldwebel Ludwig Isaak...... „ 5.— David Mayer und Frau in Schwäbischge- — münd aus Anlaß des 3. Todestages! ihres Sohnes Fritz am 19. Juli . „ 50.— Dr. Einstein zum Todestage seines Sohnes ' Paul (3. Juli) . . . 7 7 . 7 . „ 10.- Vizefeldwebel Frrn M.end«OHaufer^zum.M^...^..^^. dachttiis und im'Sinne meines kürzj lich und unerwartet aus dem Leben geschiedenen innigstgeliebten Vaters. „ 20.— Frau Bina Göttscho und Frau Paula Cohn- ' " GottsHb zstm GÄächinis des einzigen , j 1 Sohnss und Bruders Max Gottscho,; ' gefallen am 31. August 1916 . . . „ 20.— Dr. Goldstrom zum Berliner K. C.-Tag . „ 30.—? Derselbe anläßlich der Geburt eines Sohnes „ 100.—! Spende Else Aber . . ... . . . . „ 8.-? Professor Dr. Falkenheim, Königsberg, für liebenswürdige Zusendung der K. C.-;?! iiÄi: ’7 7 7 . . . . .?’V . . „ ' '‘22.— Bizefeldwebel Ranis grüßt alle ihm bef. kannten K. C.er .'. . . . . . . „ 10.— Zu übertragen M. «69.97

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