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KC-Blätter · 1918-05-01 · Heft 22 (Mai 1918) · p. Seite 1069

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1918
Issue
Heft 22 (Mai 1918)
Date
1918-05-01
Page
Seite 1069 (sequence 19)
Language
German
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sonst in. derUmgebung, und was in Leipzig lebt, ist meist beim Militärs-^Mser.^S.C. besteht aus drei Bürschen, von denen der? eine eigentlich' Alter Herr einer- Kartell- Verbindung ist und-der. dritte schleunigst rezipiert wer^ den mutzte, damit , ein? in- Leipzig? ansässiger^ beschlutzfähiger B. C.-^überhaupt'herauskam.? Unser »Erster" Wohlgemuth ist..'vielbeschästigter Sanitätsunteroffizier. Und nur Rosenthal?kannals„ZivUist" für die? Verbindung arbeiten. Trotzdem chatten wir noch» Kräften den Betrieb aufrecht, Offizien werden von Fall zu Fall festgesetzt, unhi zuweilen Haben? wir auch die. Auswärtigen bei uns sehen können.. Fuchsenstunden, an denen auch die Burschen teilnÄhmen,-werden regelmäßig ab-!Hatten, sowohl für Comment wie für Tendenz: Gemütiche Veranstaltungen führen uns oft zusammen und jüngst haben wir sogar gewagt, im Anschluß an die Tendenzfuchsenstunde einen wissenschaftlichen Abend zu veranstalten.- Alles enminiature!. Füchse-haben wir in diesem Semester drei. Nutzer dem bereits gemeldeten Nemrow find.- noch aktiv - geworden stud.i med. Erich Blumenthal aus Egeln, Bez-. Magdeburg, und stud. iur. Herbert Strauß aus. Leipzig,. Fritschestratze 11. Wenn auch die Kellerfolge für Leipziger Verhältnisse sehr ansehnlich sind, so find doch die zuletzt genannten beiden Füchse schon wieder eingezogen,.?Strautz. erfreulicherweise nach Leipzig. Sonst ist-von den Bundesbrüdern wenig zu berichten. Arthur Jacyby, Halle, ist von der K. C. „Bavaria" zu uns beurlaubt worden. Brummer ist zum Militär eingezogen und Ernst Cohn ist nach Zwickau versetzt. Lothar? Dessauer wurde? philistriert. Aus dem Felde erhalten wir öfters Nachricht. Lewkowicz, Taitza Reinsborg, Hans Rosenthalund Guthmann haben geschrieben. Alle anderen bitten wir, dem Beispiel zu folgen. . ,;/y . - : , -.i : i?; Die Kartellverbindungen bitten wir dringend, für das nächste Semester Leute zu uns zu senden. Wenn wir auch ganz gewiss nicht mehr schttetzen werden, so wäre es doch dringend erwünscht, besonders im Interesse der Keilarbeit- und der Pläne, die wir für den Winter hegen, wenn wir Zuzug erhielten. Raffovia-Frankfurt a.M. Nach sorgfältiger Ueberlegung und gewissenhasterAbwägung des Für und Wider hat im März dieses Jahres der K. C.-Stammtisch Frankfurt a.M. beschlossen, sich als Verbindung zu konstiwieren. Die Namensfrage hat mit der Benennung als „Nassovia" eine glückliche,- alle Beteiligten befriedigende Lösung gefunden, die in der üblichen Weise.ein gewisses Lokalkolorit wahrt. Als Farben wurden gewählt: Orangeweitz-schwarz mit schwarzer Mütze und orangener Perkussion, Fuchsenfmchen: Weiß-orange-weitz. Name, Farben und Satzungen sind bereits vom Rektorat genehmigt und unser Anschlag prangt neben den der anderen hiefigen Verbindungen, in der Universität. Dem Brauch der anderen Hiesigen Verbindungen folgend, haben wir beschlossen, noch.in diesem Semester — vom 1. Juli ab — Volleouleur aufzusetzen. -Unsere-Aufnahme in den K. C. ohne Renoncezett istbeim - K. C.-Tag beantragt und rvird voraussichtlich genehmigt werden.*) Zu dieser Hoffnung berechtigt UNS die erfreulich grohe Zahl der Akttven, welche in glänzender Meise? die. Berechtigung und Notwendigkeit unserer Kriegsgründung erweist. Neben 14 Füchsen, darunter 11 krassen, sind noch- M Burschen, zum größten Teil altbewährte-Friedenssemester von Kartellverbindüngen um das? BW>?n und? Wachsen der jungen Verbindung bemüht.?? JneifrigerMitarbeit aller Mitglieder wurdey dieBorarbeiten leicht und glatt? gefördert, dieschwierige Keittätigkeit energischin die/Hand genommen/ Satzungen, Geschäftsordnung usw. beraten und angenommen- ... - . . . *) Ist inzwischen geschehen.; * Die Chargen find folgendermaßen besetzt: . Ettinghtürsen X F: M. f.E. Hahn x x S.W. Attgenug xxx K.W. - Seligmann F. M. f. T. A. W. Klein C.W. Speier F. W. Unsere Briefadresse ist bis auf weiteres . „Restaurant Schneider, Kleiner Kornmarkt 2". Geldsendungen und Einschreibbriefe sind zu richten an Referendar Erwin Seligmann, Friedrichstr. 39. Unsere Offizien, zu denen wir hierdurch alle ortsanwesenden und durchreisenden Kartell- und Bundesbriider herzlich einladen, find in der Regel: Montag 6 h.s. t. Dämmerschoppen im Kaiserkeller, Dienstag'8.7-s, t. Convent in unserem Lokal, Restaurant Schneider, Mittwoch 4b.8.i. Kaffee im Palmengarten, Donnerstag 8'/» s.t. Kneipe im Restaurant Schneider, Freitag 6K.s.t. Dammerschoppen im Thomasbräu, Samstag Sh.s.t. Exbummel- Näheres ist durch telefonischen Anruf von Referendar'Seligmann (Taunus 1134) zu erfahren. Den Fechtbetrieb konnten wir leider aus Mangel an einem geeigneten Lehrer und Fechtgerät bisher nicht aufnehmen, wollen es aber bestimmt im nächsten Semester tum Wir richten hierdurch an alle O. K.B. K.B. die dringende Bitte, uns doch überflüssiges Fechtgerät, sowie andere entbehrliche Gegenstände zur ersten Einrichtung und Ausschmücktlng unserer Kneipe zu überlassen (Fahnen, Bänder, Mützen, Liederbücher, Waffen usw.)? Am Samstag, den 39. Juni> werden wir als erste größere Veranstaltung ein Sommersest mit Damen im Rheinischen Hof in Isenburg abhalten. - Mit den Bundesbrüdern im Feld stehen wir durch Rundschreiben in Verbindung, möchten aber auch an dieser Stelle die Bitte an sie äussprechen, uns regelmäßig Berichte zukommen zu lassen. Wir hoffen, soweit es' in unseren Kräften steht, dafür zu sorgen, daß die Nassovia, der alten K.C.-Tradition getreu, sich gleichwertig neben ihre Schwesterverbindungen stellen wird, daß die aus dem Feld zurückkehrenden Bundesbrüder bei uns das finden werden, was sie erwarten, und daß dem K.C. in Frankfurt eine blühende Pstanzstätte geschaffen wird. A.H. V. Friburgo-Ghibellima. Unser lieber Bundesbruder, der leider so früh verstorbene Referendar Paul Speier, hat uns durch letztwillige Verfügung den Betrag von 300 Mark für den Hausbaufonds Übermacht. . A. H. V. Friburgia-Königsberg. Der A. H. V. Fri burgia, der am 26. Februar 1918 in Königsberg gegründet wurde, zähtt augenblicklich 16 Mitglieder. Vorsitzender und Kassenwart ist OberstabsaM Professor vr. Theodor Cohn, Schriftwart csnd. iur. Kurt Laser. Die Ziele des A.H. B. sind Wahrung des Zusammenhanges der alten .Herren und lebhafteste. Teilnahme an..hem Gedeihen der Verbindung durch Rat? und Tat. Bon den Mitgliedern sind 15 im Heeresdienste, wovon zurzeit 10 in der-Front weilen, von den übrigen sind auch verschiedene längere Zeit draußen gewesen. Davon sind vier Reserveoffiziere, drei Sanitätsoffiziere, ein Stabsveterinär. Der A. H.B. tritt in regelmäßigen Zwischenräumen zusammen.. ü Spenden für die K. C.-Kasse in der Zeit vom 1. April bis 1. Juli 1918. Walter Grün_ . ... . . . . . Mk. 10.— Sapitätsrat Ehrenfried, Kattowitz . . . „ 30.— Säyitätsrat Pirk, Beuthen . ... . . „ 10.— Zu übertragen M. 50.—

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