KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1914-1915
- Issue
- Heft 3 (Januar 1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- Seite 343 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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343 Neuhaus, Fritz, Berlin, Lefsingstr. 3611. Peritz, M., vr., Breslau, Kaiser Wilhelmstr. 28/30. Roos, T-, München, Kaufingerstr. 27lll. Rosenbaun», Hans, Heidelberg, Bergheimerstr. Rosenthal, A., München, Kaufingerstr. 27III. Samson, Heidelberg, Rohrbacherstr. 89. Scheinmanu, Max, Referendar, Berlin-Wilnlersdorf, Jenaerstr. 11. Schig, W., Rtüncheu, Kaufingerstr. 27 Ui. <^Stein, H., Miinchen, Kaufingerstr. 27 Ul. 'Stiefel, Siegm., Reg.-Baumeister (Badeniae-KarlSr»»he), Insterburg, Jordanstr. 2. Unger, F., Rechtsanwalt, Kerrien i. Pos., Ring 6/7. Wachsmaml, Paul, Vr. iur., Berlin, Ansburgerstratze 40. Verbands-Wartirichten. Thuringia. Wie das erste, so stand auch das zweite > Halbsemester unter dem Zeichen des Krieges. Kurz vor; den Weihnachtsferien wurde unser Zweitchargierter > Lindner eingezogen, und unser l. i. a. B. Tischler, der sich in dankenswerter Weise lvieder aktiv meldete, erhielt die Charge. Auch Markus, bis dahin x und x x x, mutzte kurz vor Sernesterschlutz dechargiert und gleichzeitig inaktiviert werden, da er zu den Fahnen gerufen ivllrde. Die Leitung der Verbindung übernahm bis zum Ende des Senlesters Tischler, da es sich nicht lohnte, für die kurze Zeit die freigewordenen Chargen noch einmal neu zu oesetzen. Wenige Tage nach Weihnachten wurden die Brander Begasch, Aber und Kaiser rezipiert. Das Eiserne Kreuz erhielten bis jetzt die Bb. Bb. Gerstel, Fuchs, Eckstein, Goldstücker, Löser und Jakob. Fuchs Riesenfeld wird verrnitzt und ist wahrschemlich in französische Gefangenschaft geraten. Bavaria. Wir begannen die zweite Hälfte des Semesters am 11. Januar. Unsere Keilerfolge waren trotz des Krieges gute: drei krasse Füchse sind noch aktiv geworden: stuck, meck. Samson aus Weitzenburg, stuck, ineck. I. Steinen» aus Landau lz. Zt. Kriegsfreiw.) und Ludlv.Löivenstein, stuck, meck., ebenfalls Kriegsfreiwilliger, die beiden letzte»» dürften jetzt schon i»n Felde sein. Ferner rveilt jetzt auch i. a. B. Rofenbaum bei uns, der krankheitshalber von» Militärdienst vorläufig befreit ist. Nach rvie vor ist der Berbindungsbetrieb ein interner. Wissenschaftliche und gesellige Abende »vechseln auf unserer Kneipe ab. Da sän»tliche Fechtlehrer irn Felde sind, die Fechthalle selbst zum Lazarett umgewandelt wurde, fechten wir täglich a»ü der Kneipe. Rezipiert rvurden die Brander Marran und Hofma,»i». — Den lieben Bbr. Bbr., die uns durch chre Karten »md Briefe beweisen, datz sie auch im Felde gerne an uns denken, werden wir Liebesgaben hinaussenden, um ihnen, so gut wir es vern»ögen, die schwere A»»fgabe, die sie zu erfüllen haben, zu erleichtern. Sprevia. Am 7. Jarmar erössneten wir das 2. Halbsernester mit einem Konvent auf der Kneipe. Das Berbindungsleben wird in der gleichen internen Weise durchgesührt »vie in den vorhergehenden Monaten. Ein strammer Fechtbetrieb sorgt für die Ausbildung der Bundesbrüder in körperlicher Beziehung. Anderseits finde,» wöchentlich Borträge über Fragen der Tendenz statt, die mannigfache Anregung auf geistigem Gebiete gervähren. An dieser Stelle sagen wir noch unserem l. A. H. Di-. Silberstein für seinen hochinteressanten Bortrag über seine Kriegserlebnisse unfern besonder« Dank. Wir hatten das Vergnügen, mehrere vorübergehend vom Kriegsschauplatz zurückgekehrte Berbandsbrüder bei uns zu sehen. Auch sonst fanden sich zahlreiche Kartellbrüder bei uns ein. Um die schöne Umgegend Berlins kennen zu lernen, machten wir zwei Ausflüge, den einen nach Schildhorn, den zweiten nach dem Tegelersee. Den Schluß der Ausflüge bildete jeweils eme gemütliche Kneipe. Zweimal beteiligten wir uns offiziell an den von dem A. H. B. und dem Provinzialverband Brandenvurgischer K. C.er veranstalteten grötzeren Bierabenden. Unser« Aktivitas wurde durch die Einberufung einiger Bundesbrüder verringert. Ar»s diesem Grunde mutzte OB □ID eine Neuwahl der Chargen vorge»»v»,»u»er» »verdei», die folgendes Ergebnis hatte: Fritz Goldschmidt x, 1. F. W., Richard Herz x x, 2. F. W., 1. S. W., § ermann Litzner x XX, 2. S. W. Z. W., ulirrs Kohn (Sic.), F. M. f. T., i. a. B. Alfred Salingex, F. M. f. C. E. R. E. R. Goldschmidt, Herz, Sulinger, Stern, Max Litzner, Hermann Litzner. Rezipiert wurden die Brander: BlumenthahKrvnenberg, Lewin, Adolf Litzner, Manasse. Zu der in Cöln stattgehabten Beisetzung des auf den» Felde der Ehre gefallenen vr. Fritz Bau»»» entsandten wir einen Chargierten. Licaria. Die endgültigen Chargenrvahle»» hatte», folgendes Ergebnis: Fritz Aronthal x,F M.F.C.K.W. Ludwig Mendelsohn x x,S.W. Gustav Lazarus x x X, F.W.F.,M.F.T. Richard Nathan, Z.W. Theo Roos II. S.W. Es wurden beurlaubt: Ernst Schlesinger und David Braun (beide bei»»» Heere) nach Bresla»», Ignaz Teiber und Jakob Sender nach Bonn, Friede (beim Heere) nach Göttingen, Max Litzner unk Richard He»Z nach Berlin »md Paul Silberstein (beim Heere) nach Leipzig. ' Ueberrviesen wurden die Füchse: Leopold Bluu», Paul Kahn «beim Heere) und Willi Riese (im Sanitätsdienst) nach Berlin »md Alfred Blumenthal nach Bor»»». Inaktiviert rvurde: Max Strautz (zurzeit im Felde). Genehmigt wurde das Austrittsgesuch von vr. Walter Weinberg (Spr.) und von Waller Brasch. Philrstriert wurden: vr. M. Flaschner, H. B. Katzenstein, Felix Wassermann, Hans Helberg, Alfred Meyer, Jkenberg, Kray, Librowicz. In die Verbindung trat ein: stuck, meck. Rudolf Adler, Kriegsfreiw. im 1. Bayr. Kraftfahrbatl., zurzeit München. Rezipiert wurden die Brander: Richard Bachmann, Artur Katzenstein, Georg Klein, Richard Nathan, Theo Roos, Alfted Rosenthal und Willy Schiss. . Der Berbindungsbetrieb ist sehr eingeschränkt. Täglich findet einmal auf der Kneipe Fechtboden statt. Die drei Offizien der Woche sind: Montag: Konvent, Mittwoch: K.C.-Abend »md Samstag: Vortragsabend mit anschlietzender Spielkneipe. Sämtliche Veranstaltungen finden auf der Kneipe statt. Der offizielle Mittagstisch ist ins Cafe Luitpold verlegt. Offizielles Cafe: Neue Börse. Wir tragen rvie die anderen Münchener Korporationen öffentlich keine Couleur. Das Semester wird Anfang März geschloffen. Durch B. C.-Beschlutz vom 18. Januar ISIS wurde den unter Waffen stehenden Brandern: Carl Aron, Alfred Cohen, Georg Hirsch, Kurt Grunsfeld, Paul Katzenstein, Walter Kronherm, Hans Loewenthal und Paul Oppenheim das Burschenband verliehen und mit begleitenden Worten zugesandt. Wir haben 17 Akttve, von denen bereits 4 Soldaten sind. Bis jetzt stehen ungefähr 190 Licaren unter Waffen, V"