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KC-Blätter · 1915-01-01 · Heft 3 (Januar 1915) · page 18

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Journal
KC-Blätter
Volume
1914-1915
Issue
Heft 3 (Januar 1915)
Date
1915-01-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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K.C.-Blätter Kriegsausgabe 1 Januar-Februar 1915 Mitteilungen der Schriftleitung. 3. Heft Fortsetzung. Durch Beschluß des Geschäftsführenden Ausschusses ist mir für die weitere Dauer des Sieges die Schriftleitung der K. C.-Blätter übertragen worden. Nach Erscheinen der 1. und 2. Kriegsausgabe sind der Redaktion zahllose Feldpostbriefe zugegangen, in denen die draußen in Feindesland stehenden Berbandsbrüder ihre große Freude ausdrücken, ein Lebenszeichen vom K. C. erhalten zu haben. Um unseren Verbandsbrüdern recht oft eine solche Freude machen zu können, werde ich mit allen Kräften versuchen, die C.-Blätter wieder regelmäßig erscheinen zu lassen. Aus finanziellen Gründen und mit Rücksicht auf die ungeheuren Schwierigkeiten, die infolge der täglich sich ändernden Adressen die Versendung verursacht, »vird die Zeitung allerdings nicht wie früher allmonatlich, sondern nur alle sechs Wochen herausgegeben werden können. Herr Dr. Mainzer, der in so vorzüglicher Weise bisher die Überalts schrvierige-Organisation unserer Kriegsstatistiken geleitet hat, wird auch fernerhin diese Arbeiten erledigen. Um Nllklarheiten zu vermeiden, wird im folgenden angegeben, an lven die verschiedenen Mitteilllngen zu richten sind, lind es wird gebeten, sich genau hiernach zu richten; denn ein pünktliches Eintreffen aller Mitteilungen ist die Vorbedingung für ein regelntäßiges Erscheinen des Blattes: 1. Alle Aenderungen der Kriegsadressen, Auszeichnungen, Beförderungen, Verwundungelr sind nach rvie vor unverzüglich Herrn Dr. Mainzer, Frankfurt a. M., Neckarstraße 5, anzuzeigen. 2. Feldpostbriefe sind ebenfalls an Dr. Mainzer zu richten. 3. Alle übrigen Zuschriften, seien es Aufsätze, Verbindungsberichte oder sonstige Mitteilirngen, die die Schriftleitung oder den Versand betreffen, sind nur an den Unterzeichneten Schriftleiter zu senden. Bezüglich der Einsendung von Feldpostbriefen verweise ich die l. K. V. K. V. auf mein Rundschreiben vom 12. Februar. Ich bitte aber auch die einzelnen Verbandsbrüder, solche Feldpostbriefe von K. C.ern, deren Inhalt von allgemeinem Interesse ist, mir zur Veröffentlichung zusenden zu lvvllen. Diese Feldpostbriefe werden an die Adresse der Schriftleitung erbeten. Die nächste Ausgabe der K. C.-Blätter erscheint am 15. April. Für diese Nummer bestimmte Mitteilungen müssen bis zum 1. April eingereicht sein. Crefeld, Königstratze 116. Dr. Kurt Alexander. Aufruf zur Nettarbeit. Es mag vielen als ein unberechtigtes Verfolgen parttkularistischer Interessen erscheinen, ivenn man in dieser Zeit auffordert, Propaganda zu machen für einen einzelnen Verbano. Dem ist aber nicht so. Dank der beispiellosen Tapferkeit unserer Krieger sind wir Daheimgebliebenen imstande, trotz des Weltensturmes, ' der unser ^attrland umbraust, unseren altgewohnten Beschäftigungen nachzugehen. Da ist es aber auch unsere Pflicht,, unserseits dafür Sorge zu tragen, daß die Werke, die wir einst in Friedenszeiten errichtet haben, erhalten bleiben. Die wesentlichste Vorbedingung für die Erhaltung eines Verbandes besteht in der Zuführung neuer Mitglieder. So dürfen auch wir K. C.er, die wir Zurückbleiben mußten, während es unseren Freunden vergönnt ist, ihr Höchstes für eine heilige Idee hinzugeben, nicht müßig sein. Daß der Krieg dem K.C. nicht seine Daseinsberechtigung raubt, ja im Gegenteil, ihm erhöhte Lebensbetättgung geben wird, das werden die nachstehenden Zeilen unseres Kb. Dr. Felix Gold-

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