KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 12 (1.9.1913)
- Date
- 1913-09-01
- Page
- – (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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nähere Beziehung. Die Unterhandlungen sind bis setzt giinstig verlausen. Ghibellinia. Im Laufe deS Semesters wurden folgende Wüchse rezipiert: Lahnstein, P. Friedlaender, Kaufmann, Reichenberger, Erich Friedländer. Kren»»»» hat als x x dechargiert. An seine Stelle rvurde Goldschmidt gewählt. Unser l. i. a. B. Hellwig wurde philistriert. Die Ferienchargenlvahlen ergaben: O. Baum F. C. x, S. W-, 8k. W-, Offenburg sBadeu). K. Lahnstein F. C. x x, Idstein sTaunus). W. Gvldschmidt F. C. x x x, Cuxhaven. Das Wintersemester beginnt mit einem Dämmerschoppen am 15. Oktober, 6 h. c. t., im //Kopf". Im vergangenen Monat hatten wir 2 Pa»»ktage gegen die Helveten, genreinsnm mit. unserer l. K. B. „Bavaria". A»»ßerde»n konnten wir noch am Ende des Semesters eine Partie stellen. Im ganzen haben wir dieses Semester 33 Schläger- und 3 Säbelpartien gefochten. In diesem Semester wurde der Verruf mit dem D. E. aufgehoben. Wir haben setzt auch Aussicht, im nächsten Semester in den N. S. zu konnnen. Umsomehr ist eS also im kommenden Semester unsere Pflicht, unsere Stellung immer weiter zu verbessern. Dies ist aber nur bei einer stattlichen Korona möglich. Daher muß für alle, die nicht nur ein schönes Wintersemester verbringen »vollen, sonder»» denen a»»ch daS »veitere Gedeihen unserer!. „Ghibellinia" am Herzen liegt, die Losung gelten: „A»»f nach dein herrlichen Freiburg!" Rheno-5ilefia. Wie schon ans den ei»»zelnen Monatsberichten hervorgegangen ist, hat das vergangene Se»nester u»»s zahlreiche Erfolge gebracht. We»m »vir »»och einmal alles zusan»ll»enfaffen, so »nilssen »vir drei Mon»ente besonders hervorheben: 1. Durch das Rheinfeft »vurden unsere Beziehnngen zur Cölner Philisterschaft, die i»n vorigen Winter durch den K. E.-Ball angebahnt waren, »veiter ausgebaut und befestigt. 2.' Unsere Stellung zur Studentenschaft, die seit unser»,» Eintritt in die Bertreterversammlung sich ständig gehoben hat, erfuhr auch in» vergangenenSemestereüre bedeutende Allsbesserung. Gelegentlich einer Sttbelpartie erklärte sich die Burschenschaft Alemannia, die einflußreichste Bonner Korporation, bereit, mit uns einen Komment abzuschließen. Dieser Komment »v»»rde a»»f Antrag der Alemannia von der ganzen Bo,»ner B»»rschenschast angenonlinen. Außerordentlich erfre»»lich »var für uns daS Entgegeilkomlnen der Burschenschaft. Gegen Ende des SernesterS schloffen »vir dann »»och einen Ko»n»ne»»t ab mit der A.D.B. „Sugambria". 3. Unsere Finanzverhältnisse, die sernesterlang sehr i»n arge»» gelegen hatten, wurden endlich saniert. Eine ein»nalige Umlage unter sämtlichen Bnl»deSbrttdern sollte die Regelung bri»»gcn. Da die eingegangene Smnme noch nicht ausreichte, trat die Berbind»u»g an die Kommission, die ursprünglich »»»»r das durch die Umlage einehende Geld verwalten sollte, alle Außenstände is z»»»n 1. Juli ab. Dafür übernah»»» die Kommission alle Schulden der Berbi»»d»»»»g bis z»»»»» I.Inli. D»rd»»rch stand die Verbindung a»n t.Iul» schllldenfrei da. Die Schnlde»»tilg»n»gsko»nlnission rvurde zu einer ständigen Institution erklärt, die die Verrvaltung der Gelder überninnnt und gleichzeitig Vorkehrungen trifft, daß die Verbindung in Zukunft schuldenfrei bleibe. Sie besteht aus: I)r. Eliel, Di*. Alfred AlSbcrg, cand. iur. Kurt Alexander. — Auch die Fechtresultate waren sehr günstig. Im nächsten Bericht »verden die einzelnen Resultate noch nachgetragen »verden. — Unser ständiges Verkehrslokal ist jetzt die „.Kaiserhatte") »rnsere Exkneipe verlegten »vir vom „Tchaumburger Hof" z»»»n Rheinhotel Dreesen, Godesberg. — Das a»»» t». Februar gegen »»»»fern ehemaligen a. B. Fritz Gutmann gefüllte Ehrenrats- »»rteil ans dimisvio e. i. wurde im Wiederanf- »»ahineverfahren in eine diinissio i. p. u,»»ge- »vandelt. — Mit Schluß des Se»,»esters schieden aus der Rheno-Silesia ans: Ikenberg jLic.), Herzberg (Vic ), Gar»s jLie.j. viadrina - varmstadt. Mit Schluß des Somnierseniesters verließ uns eine größere Zahl von Bundesbrüdern, durch die sich unsere Korona stark verringerte. Da es unsere neue Couleur erfordert, daß »vir in» kourmenden Semester so stark »vie »»»öglich anßnache»», bitten »vir alle K. C.er, die es n»»r irgendrvie errnöglichen kö»n»e»», in Dannstadt ein verg»»ttgtcs »u»d gen»ütli»hes Winterse»»»ester zu verbringen »»nd alle diejenigen Keilfüchse, die überhaupt für Dar»»»stadt in Betracht ko»»l»»»en, z»» keile»» und deren 'Sldresse uns sofort mitzuteilen. Außerdem verringerte sich unsere .Korona noch dad»»rch, daß a»n Schlüsse des Semesters Offenheimer in Genehrnigung seines Austrittsgesuches ans der Verbindung ausschied und »vir u»ks gezwungen sahen, unseren beurlaubten Fuchsen Rosenbaum abzugeben. Auf den» Schlnßkonvent »vurden philistriert: Brrlck, der sein Diplomexamen bestand, rrnd Slmsot», der als Heldenbariton nach Cottbus engagiert »vurde. Wir rufen allen scheidenden Bundesbrüdern ein herzliches „Lebervohl" zu. Inaktiviert »vurden Oppenhein» sLic.j »n»d Aron. Ein Ausklärungö-Ehrenrat stellte fest, daß unser B»»ndeebr»»der 3iose»»gvld zu Unrecht nicht mehr in der Mitgliederliste geführt wurde. Er wurde zum A.H. ernannt.