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KC-Blätter · 1913-07-01 · Heft 10-11 (1.7.1913) · page 31

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 10-11 (1.7.1913)
Date
1913-07-01
Page
– (sequence 31)
Language
German
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Verbands-Nach richten. Unterfertigte wirb am Sonnabend/ den 5. Juli, Couleur a»»fsetzen. DaS Programm für den 5. und 6. Juli ist folgendes: ‘ 5. Juli. 12 li. c. t. Erster Conleurbummel. 1 d. e. t. Mittagessen im Saalbau. . 4 h. s. t. Kaffee auf der Ludwigshöhe. 8l/s h. 8. t. Kneipe. 6. Juli.12V, h-o. t. Mittagessen im Saalbau. 2*° h. Ausflug an die Bergstraße. Unterfertigte bittet in Anbetracht der Wichtigkeit des Ereignisses um recht zahlreiche Beteiligung. Diejenigen A. H. A.H, 5k. B. K. B., die am Sonnabend zu uns kommen, bitten wir, ihr Erscheinen vorher anzumelden, da wir dann für Quartier?c. sorgen können. Die Verbindung in» K. C. „Viadrina". Rheno-8lleffa. Es gelang uns noch einen krassen Jüchsen zu gewinnen, stud. med. Jakob Sender aus St. Wedel, so daß wir augenblicklich 4 krasse Füchse zählen. In diesen Tagen schlossen wir mit der Burschenschaft Alemannia einen Säbelkomment ab, der auf Vorschlag der Alemannia von der gesamten Bonner Burschenschaft angenommen wurde Die Verbindung hat also jetzt die Möglichkeit, auf eigene Waffen mit dem Bonner D.Czu fechten. ES ist dies für unsere Stellung zur Bonner Studentenschaft ein recht erfreulicher Fortschritt. Aus dem letzten Geueralkonvent wurde eine endgültige Sanierung unserer Kassenverhältnisse beschlossen. DaS Nähere darüber wird den Bundesbrüdern noch mitgeteilt werden. Berliner Thuringenabend. Wie stets, so findet auch diestnal der monatliche Bierabend der in Berlin amvesenden BreSlauer Thüringen an dem auf den l. des Monats folgenden Dienstag im Pschorr Bräu, gegenüber der .Kaiser-Wilhelm-GedächtniSkirche, statt. Der nächste Bierabend fällt demnach auf DienStag, den 8. Juli, 0 h. c. t. Wir hoffen auf einen besonders guten Besuch des Abend•>, da in den letzten Tagen mehrere Bundesbrüder auf einige Zeit nach Berlin gekommen sind. Zprevka. Wir fochten bisher einmal Säbel-S und paukten aus. Auch fochten wir zweinml Schläger auf Waffen einer l. K. V. „Thuringia" und stachen beide Male ab seinmal unberührt). Ferner fochten wir eine sechspaarige Schlägersuite gegen die freie Landsmannschaft „Normannia": wir paukten viermal aus, wurden einmal abgestochen und stachen einmal ab. Bisher gewannen wir vier krasse Füchse, doch haben wir noch auf weitere Aussicht. Viadrina. Unsere Verbindung ist in diesem Semester zu einem wichtigen Entschluß gelangt. Aeußere und innere Gründe haben uns die Notwendigkeit einsehen lassen, Couleur aufzusetzen. In letzter gcit hat sich in Darmstadt in jüngeren Studentenkreisen eine antisemitische Strömung bemerkbar gemacht. Immer mehr schwmdet die ältere Studcntengeneration, die uns noch vom Studentenverband her kannte. Da dieser seit einem Semester suspendiert hat, haben »vir keine Gelegenheit mehr, a»»ch den jüngeren Studentenkreisen gegenüber so stark »vie früher unser Ansehen zu vertreten. Dazu kommt noch, daß nach unserer Absage in der Ausländerfrage unser Stand in Darmstadt nicht ganz leicht sei»» wird. Um de»»» gegenüber nur noch u»u so stärker unsere Ansichten »rnd m»sere Tendenz zu vertreten und diese auch nach außen hin jedem gegenüber sichtbar zu »nachen, beschlossen wir, Conleur aufzusetzen. Dazu koimnt »»och, das; alle K. C.-Verbindungen Couleur tragen. Wir hoffe»», durch die Couleur Außenstehende uns zuzuführe»», andere, die bereits in» .K. C. si»»d, zu veranlassen, i»» Darn»stadt ihren Studien zu obliege»». Zum Schluß bitten »vir alle K.B. K. B., denen es möglich ist, im kommenden Se»nester in Dar»nstadt zu studieren, dorthin zu kommen und unsere Bestrebungen zu unterstützen. Bavaria. Allch in diesen» Monat hielten »vir ei»»en Schlägerpauktag »»»it Helvetia-Bern ab, »md z»var in Merzhausen bei Freiburg. Wir besetzten 10 Partie»», »vobei »vir z»vei»»»al abstachen, zweimal abgestochen lunrbeit und sechsmal auspaukten. Nadelverhältnis 67:81 zu unsernGunsten. An dieser Stelle danken »vir noch»nals einer l. 5k. B. Ghibellinia für die freundliche Ausnahme, die sie uns hat zuteil »verden lassen. Wegen der überaus schlechten Verpflegung sahen »vir uns genötigt, unfern Mittagötisch von Hotel „Harrer" i»»S Hotel „Schrieder" z»r verlegen. A. W. Ghibellinia. Unseren zlveiten Pauktagin diese»»» Senrester hielten »vir mit der Helvetia-Bern in Jnzlingen ab. Es stiegen 8 Partieen. Der Erfolg »var, daß »vir eiu»»»al abstachen »u»d ei»»»nal absührten sBelegerj; die übrigen Partien »vurden ausgepaukt. Das Nadelverhältnis »var 48:25 zu unfern Gunsten. Eine Schlägerpartie aus Waffen einer l. Ä.B. Sprevia »vurde ausgepaukt. Außerdem fochten »vir zwei»nal Säbel, »vo »vir abgestochen wurden und einmal absührten. Es »vurden folgende Statutenänderungen angenommen:

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