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KC-Blätter · 1913-07-01 · Heft 10-11 (1.7.1913) · page 25

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 10-11 (1.7.1913)
Date
1913-07-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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Interne Beilage der K.C-Blätter Die hier veröffentlichten Mitteilungen gelten als Konveulsgeheimnis. I.Juli 1913. An die Vertrauensmänner. Eine große Sorge für alle ft. C.er, eine schwere Gefahr für unfern Verband bildet die leider immer mehr um sich greifende Lässigkeit und Gleichgültigkeit der meisten älteren ft. C.er gerade in oer eigenen Angelegenheit des K. C. Während all die ftvnkurrenzverbände - als Beispiel sei der B. I. St. genannt — in ihren fortgesetzten Bestrebungen »nn Verbreitilng ihrer Ideen und Sicherung eines zahlreichen, tüchtigen RachwuchseS gerade bei den älteren Mitgliedern die tatkräftigste und erfolgreichste Unterstützung finden, merkt man von alledem beim ft. C. nichts. Ja, eS will beinahe scheinen - wie absurd dies auch klingen mag , als ob der ft. C.er aus seiner Ernennung zum A. H. lediglich ein Anrecht aus ein Otium cum diirnitate herauszulesen sich berechtigt glaubt. Wie sehr ntißversteht er mit solcher Annahme seine Btitgliedschaft zum K. C., wie schtver rächt sich solches Mißverständnis am K.C. selbst"? Die traurigste und zugleich auch bedenklichste Folge der allgemeinen Teilnahmlvsigkeit der älteren K. C.er ist die Verkümmerung unseres NachivuchseS. .Denn unsere Gegner beuten unsere Sorglosigkeit aus und — tu ihren Mitteln vielfach nicht tvählerisch — untergraben sie in der Philisterschaft und üt der Heranwachsenden Jugend mtser Ansehen und damit auch unsere Werbekraft. Will also der K. C. nicht an der Laxheit seiner eigenen Mitglieder zugrunde gehen, so miift hier Wandel geschaffen werden. Unsere dringendste Attfgabe bildet daher die engere Organisation der älteren ft. C.er. Den ersten Schritt hierzu hat jetzt der G. A. dttrch die Einsetzung von Vertrauensmännern getan. Diese sollen keineswegs die Mitarbeit der übrigen ft C. er ersetzen: wir können die tätige Hilfe keines Verbandsbrnders entbehren. Wenn wir aus der großen Fülle der ft. C.er einzelne besondere Vertrauensmänner bestellen mußten, so taten wir das nicht, um die anderen Verbandsbrüder von ihren Pflichten gegenüber dem ft. C. zu befreien. ES geschah vielntehr lediglich aus der dringenden Nottvendigkeit, bestimmten VerbandSbrüdern die Verantwortung für die lokale Arbeit ztt übertragen, da sonst eine organisierte, systematische Tätigkeit unmöglich ist. Mit der Uebernahme seines Ehrenpostens bekundet und verpflichtet sich der Vertrauensmann, in liebevoller und arbeitsfreudiger Hingebung seines Amtes, ztt tvalten. Vor läufige Instruktionen. 1. Jeder Vertrauensmann hat seinen eignen Wirkungs bezirk, tvelcher aus der Vertranensntännerliste ersichtlich ist. Der Bezirk geht also über die Heimatstadt des Einzelnen hinaus. Gerade die Bearbeitung auch der kleineren Städte ist drittgend erforderlich. Zwecks klarer Abgrettzung der einzelnen Bezirke setze sich der Vertrauensmann mit den nächstwvhnenden ins Eittvernehmen. Gegenseitige Unterstiitzttng, evetttl. gemeinsames Vorgehen erscheint erwünscht. 2. Santmlung der bezirksansässigen K. C.er. Gründung regelmäßiger ft.C- Abende,-Stammtische,-Ortsgruppen/-Landesverbände. Sonstige ft. C -Veranstaltungen. Vor allent tttiissett mit energischen Mitteln alle bezirksansässigen ft. C.er zttr Teilnahme an diesen Zusammenkünften herangezogen und zttr Mitarbeit aufgeriittelt werden. 3. Werbung: a) Propagierung des K. C -Gedankens in Bürgerkreisen, Vortagsabettde, auch Vorträge in Logen, Iugendvereinen re., ftomtnerse, Festlichkeiten, Heranziehttng geeigneter Persönlichkeiten als Gäste zu ft. C-Stammtischen re. An geeignete eittflttßreiche Persönlichkeiten können auch Freiexettiplare der ft. C.-Blätter versandt werden, tvelche die Redaktion stets zur Verfügtntg stellt. b) Eifrige ft eilarbeit. Vor allem Erlangttngsmntlicher.fteiladressend.i. Namen sämtlicher im Bezirk wohnenden jüngeren (noch nicht aktiven) Studenten, Muli, Primaner, sev. durch Anfragen bei Lehrern, Genteindevorstehern rc. zu erfahren), Mitteilung aller Adressen an die Redaktion der ft. C.-Blätter und an den G. A. zwecks Zrtsendung der ft. C.- Blätter und sonstiger Keilschriften. Eindringlichste und frühzeitige münd-

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