Mannheim
Compact Memory

KC-Blätter · 1913-06-01 · Heft 9 (1.6.1913) · page 21

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 9 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
– (sequence 21)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2268830-2268832-2268842--0848-2270065
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Interne Beilage der K. C.-Bl8tter Die hier veröffentlichten Mitteilungen gelten als Kouveutsgeheimnis. 1. Juni 1918. Aufruf. Liebe Kartellbrüder! Der 5t.C.-Tag 1011 hat die Einrichtung des G. A. beschlossen, und der voll 1012 hat die Tätigkeit der nellen Einrichtlmg mit lvarnlen Worten anerkannt. Man lvird sagen diirfen, das; heute alte 5t. E.er von der Ätotwendigkeit des G. A. und seiner erfolgreichell Tätigkeit durchdrungen sind. Aber auch der Umkreis der Geschäfte des (SS. A. ist im ständigen Steigen begriffeil. Die Hauptarbeit konzentriert sich naturnotwendig ans den Vorstand und vor allein den Vorsitzenden. Dabei ist soviel an rein technicher lmd Schreibarbeit zu leisten, das; von vorneherein die Hinzuziehung eitles jüngeren 5t. E. ers als Protokollführer erforderlich lvar. Geeignete Kräfte hierzu find selten, und das Maß der von ihnell geforderte»! Arbeit kann schon wegen der zeitigen Inanspruchnahme der davon Betroffenen nur schwer geleistet »verden. So bringen schon die laufeliden Geschäfte des G. A., der Verkehr zivischen G. A. und seinen Mitgliedern, den Verbindungen und den einzelnen 5t. C.ern den Gedanken an die Errichtung eines 5t. C.-Büros zur Erzielung einer schnelleren und intensiveren Erledigung der lailsenden Angelegenheiten nahe. Zn dem Aufgabellkreis eines derartigen 5t. E.- Büros lvürden neben der Erledigung sämtlicher Schreibarbeit des G. A. weiterhin die Systematisierung des 5teilbetriebs gehören. Hier konnte der G. A. bisher nur sehr »venig tlln, da es ihnr an den erforlichen Mitteln fehlte. Die straffere Organisierung des Keilbetriebs ist aber zu einer brennenden Frage für den Bestand des 5t. C. geworden. Bisher wurden von dem Redakteur der 5t. C.-Zeitung diese an etwa 500 5teilsüchse versandt. Das genügt angesichts der ungeheueren Anstrengungen, die andere Verbände für die Aufbringung des Fuchsenmaterials machen, durchaitS nicht. ' Ein weiterer Ausbau ihrer Tätigkeit auf diesem Gebiete ist der Redaktion der 5t. C.-Zeitung nicht möglich. Daß wir in der Zahl unseres Nachwuchses etwas ins Hintertreffen geraten, ist sicher. Hier tut schleunige Hülfe besonders not. Der B. I. C. hatte im lebten Jahre fast die doppelte Zahl der Füchse des 5t. C.l Es ist weiterhill Büroarbeit erforderlich, um die planmäßige Organisierung von Landesverbänden durch das ganze Reich zu erreichen. Die Arbeit des G. A mllß durch Ortsgruppen und Landesverbände llnterstiitzt »verden. Auch außerhalb der Hochschulen soll durch lose Vereinigung der zusamlnemvohnenden 5t. E. er der Geist des 5t. E. erhalten »»nd unterstützt lverden. Dem Büro läge es weiter ob, die bisher vernachlässigte Fühlung mit der ' Pressc der jüdischen, tuic der politischen, herznstellen. Die vor 20 Jahren noch allgerneine Zurückhaltung studentischer Verbände gegenüber der Presse wie der Oefsentlichkcit kann in diesem Ulnfange heute nicht mehr ausrecht erhalten lverden, am welligsten in einem Tendenzverbande, wie es der 5t. C. ist. Der systematischen Bearbeitung der jüdischen Presse, wie sie die anderen Verbände aufzlnveifen haben, konnte der K. E. bisher nichts Entsprechendes an die Seite stellen. Das beabsichtigte Korrespondenzbüro verfügte weder über die erforderlichen Mittel, noch die nötigen, zu umfangreicher Arbeit erforderlichen 5träfte. Auch von den der Redaktion der 5t. C.-Zeitung obliegenden Arbeiten lnuß der rein technische Teil, insbesondere dieBearbeitung desAdressemnaterials, einen» Büro übertragen »verden. Auf diese Weise wird sich auch die Zahl der Leser und Abonnenten der 5t. C -Zeitung erheblich steigern lassen. Die Frage der Errichtung eines solchen Büros ist in» lveseutlicher» eine Personal- und eine Geldfrage. Die erstere wird der G. A. unter Billigung des 5t. C.-Tags z»l lösen lvissen. Für die Aufbringung der Geldmitel lvenden wir uns hiermit an die Gesamtheit der 5t. E.er. Der jährliche Bedarf ist auf 2500 Mark veranschlagt. Nach genaueren Berechnungen ist diese, auf den ersten Blick etlvas hoch erscheinende Sumn»e, erforderlich, dan»it der gesanlte Allfgabenkreis des Büros gelöst »verden kann. Der Betrag muß zunächst auf fünf Jahre gesichert sein. Seine Aufbringung ist in der Weise gedacht, daß neben einmaligen f est en B e i t rtt g e n Verpflichtungen zu j ä h rli ch e n Abgaben, zunächst für die fünf Jahre abgegeben werden sollen. Dem einzelnen 5k. C.er bleibt es überlassen, welche Form er wählt, wünfchens-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.