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KC-Blätter · 1913-04-01 · Heft 7 (1.4.1913) · page 19

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 7 (1.4.1913)
Date
1913-04-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Schulden am 1.3. 1B-. . „ 179.95 Außenstände.„ 1106.90 Kassenbestand mit 1.3.13 . „ 38.82 Die .besten für die K. C.-Tagveranstaltungen sind hierbei nicht berücksichtigt, da sie vom A.H.B. nnd der Verbindung gemeinsam getragen werden. Mit der I. T. Mattaphia-Cöthen haben wir jeden studentischen Verkehr abgebrochen. Hriburgia Königsberg. Im letzten internen Bericht batten wir erwähnt, daß ein Muke, der infolge einer Kvntrahage mit einem Bdbr. bei einer hiesigen Burschenschaft belegt hatte, sein Belegverhältnis allsgeben mußte. Infolgedessen focht er aus Waffen eines hiesigen Corps. Die Forderung lautete auf Säbel 8. 15'; wir stachen im 16. Gang unberührt ab. — Bei den Verhandlungen zur Bildung eines allgemeinen Studentenausschusses, die der Prorektor leitete, äußerte der- Vertreter einer hiesigen A. D. B. Burschenschaft, als es sich darum handelte, das; wir mit dem A.D. B. in eine Gruppe kommen sollten, zu seinem Nachbarn, „mit Juden arbeiten wir nicht zusammen". Nachdem unS diese Aenßernng hinterbracht worden war, fragten wir die Burschenschaft an, ob er dies ans eigenem Antriebe oder im Aufträge des A. D. B. gesagt hätte. Wir erhielten znr Antwort, das; der Betreffende als Vertreter seiner Burschenschaft gesprochen habe. Darauf überschickten wir der A. D. B.-Burschenschast eine Chargenforderung Säbel 8. 8. 3l>. Diese wurde genehmigt, da die Verbindung erklärte, das; sie ihr Mitglied decke. — Bei Gelegenheit des Besuches unserS lb. K. B. Werner jSpreviae A.H.) versprach uns dieser jegliche Förderung von seiten des G. A. Fritz Simon F.C.XX- A.y. v. Thuringia. Der in der Januar- Nlunmer veröffentlichte Bericht über die Kassenlage der Verbindung schloff mit einer Schuldenlast von 1317,45 Mk., der Anffenstände in Höhe von 1229,24 Mk. gegenüberstanden, ab. Am 24. März 1913 ist folgender Stand vorhanden: Die Verbindung hat noch 1222,40 Mk. Schuldendavon verschuldet sie aber 160 Mk an Bundesbrüder, so das; die in erster Reihe zu tilgenden Verpflichtungen nur 1062,40 Mk. betragen. Die Anffenstände der Verbindung betragen zurzeit 1018,09 Mk. von denen aber nur gegen 400 Mk. eintreibbar sind, da der Rest gestundet ist. Zur Deckung des Defizits, unter dem die Verbindung schwer leidet, hat es der Vorstand des A.H.V. unternommen, sich in einem ausführlichen Rundschreiben an die Alten Herren und Inaktiven zu wenden, um sie zu einer freiwilligen Repartition zu veranlassen. Auch an dieser Stelle wird noch einmal dringend gebeten, daß jeder nach seinen Kräften dazu beiträgt, endlich der Korporation in finanzieller Hinsicht einen freien Kopf zu verschaffen. Der A.H.V. hat aus eigenen Mitteln der Verbindung 250 Mk. zur Schuldentilgung gegeben und ihr außerdem eine Schuld von 6Ö Mk. erlassen. Um zu verhiuder», das; nach Tilgung der jetzigen 'Schuldenlast in Kürze wieder eine neue vorhanden ist, sind folgende Bestimmungen vom B. C. ans Anregung des A.H. B. getroffen worden: 1. Bei Beginn eines jeden Semesters hat die Verbindung dem A. H. V. einen eingehenden Etat zur Genehmigung vorznlegen; 2. jeden Monat ist dem A.H.V. ausführlicher Bericht über Schulden, Außenstände, Einnahmen und Ausgaben zu überreichen; 3. größere, im Etat nicht vorgesehene Ausgaben (über 10 Mk.) dürfen ohne Genehmigung des A. H. V. nicht gemacht werden. Besonders letztere Bestimmung erscheint geeignet, die Verbindung vor einer erneuten mißlichen Finanzlage zu bewahren, da der betreffende Chargierte oder Wart, der eine nichtetatsmäffige, also nicht vorher gedeckte Ausgabe macht, diese aus eigenen Mitteln bezahlen müßte. Dr. R. Stellennachweis. Junge zahnärztliche Praxis in großer Industriestadt 91 orddeutschlnnds, sehr entwicklungsfähig, mit jährlicher Umsatzerhöhnng von zirka Mk. 3000, im letzten Jahre über Mk. 17000, ist mit Inventar bald oder im Laufe des Jahres Fnmilien-Perhältnisse halber abzugeben. Auskunft erteilt: Dr. merl. Max Löwenberg, Düsseldorf, Oststraße 1151. Für einen jungen Zahnarzt bietet sich nach dem 1. Oktober 1913 in Obornik (Kreisstadt im Bezirk Posen, mit Lungenheilstätte für Männer) günstige Niederlasstmgsgelegenheit. Ostmarkenzuschnß möglich. Auskunft erteilt Dr. Felix Baum (Bav.), Rogasen. Bezirk Posen. In aufstrebender posenscher Stadt von nahezu 18000 Einwohner, darunter zirka WO Juden, ist die Niederlassung eines jungen, tüchtigen indischen Arztes (K. C.ers) dringend erwünscht. Einem gewandten und fähigen Bewerber dürfte es nicht schwer fallen, sich in kurzer Zeit eine ansehnliche Praxis zu verschaffen, Auskunft durch die Redaktion._ In Lissa in Posen ist günstige Gelegenheit zu sofortiger Niederlassung eines Rechtsanwalts. Am 17. März ist dort ein jüdischer Anwalt mit großer Praxis gestorben. Ausmnft erteilt Dr. Ludwig Holländer, Berlin.

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