KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 7 (1.4.1913)
- Date
- 1913-04-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Interne Beilage der K C. Bliitter Die hier veröffentlichten Mitteilungen gelten als Konveutsgeheimuis. 1. April 1913. U.L.-Tag 1913. Genläß §§ 17 llnd 18 der Geschäftsordnung des G. A. wird bekannt gegeben, daß der nächste K.E.-Tag in Berlin in der zweiten Hälfte des*391onntS Julistattfindet. DieVerbindungen und Altherren-Berbände lverden nusgefordert, ihre Anträge »in den K.E.-Tag bis zum 10. Mai 1013 zu Händen des Vorsitzenden deS GeschäftSfttyrenden Ausschusses einznreichen. Um die Abstimnumg in den einzelnen Berbindnngen lind A.H.-Verbünden darüber, welche Anträge zum K.E.-Tag gestellt werden sollen, zu vereinfachen, ergeht an alle BerbaudSbrüder die Aufforderung, etwaige Anträge bis zlllli 18. April zu stellen, und zwar die Alten Herren bei ihren A H. Verbünden, die aktiven und inaktiven Burschen bei ihren Verbindungen, Die weitere Durchführung der Abstinunungen obliegt den Verbindungen. Die eingelanfenen Anträge sollen in der internen Beilage des Juniheftes der K. (5.-Blätter mit erläuternden Referaten veröffentlicht werden. Deslvegen ist die Hilizufügung einer Begründung erwünscht. Etwaige Anfragen über den Modus der Abstimmung sind an Rechtsanwalt Karl Lötvenstein II in Aachen zu richten. Der Vorsitzende des Geschäftsführenden Ausschusses. Sn letzter Stunde. Nur wellige Tage trennen uns noch uom Semesterbeginn. An alle Verbandsbrüder, junge wie alte, ergeht daher die dringende Bitte: stutzet die kurze Spanne Zeit, die »loch zum Vorteilen übrig bleibt! Sorget, das jeder jlmge Student vom K. C.-Geist durchdrungen die Hochschule bezieht oder daß er lvelligstens mit unseren Bestrebungen vertraut ist. Versäumet aber keinensalls, jeden brauchbaren Keilfuchsen den Verbindungen rechtzeitig anzukündigen^ und zwar unter genauer Angabe aller Umstände, welche für die Keilarbeit und für die Entscheidung über seine Ausnahme irgendwie von Bedeutung sein können. Wenn eben rllöglich, vereinbart, daß sich der Keilfuchs von der Verbindung an der Bahn abholen läßt. Für Euch, Ihr Aktiven, erwächst aber die ernste Pflicht, rvährend der Keilzeit keine Mühen, feine Anstrengung zu scheuen, für unfern Verband zu »verben, ihni den Nachwuchs zu sichern. Noch nie wurde mit soviel Haß Ulid Verleumdung gegen uns gearbeitet. Ulisere Gegner lvissen, haß bei der akademischen Jugend die Elltscheidung liegt, lvelche Richtung de»l Sieg davon tragen wird. Man scheut daher kein Mittel, unsere Jungen für einen ihnen ililierlich fremden Gedanken, die nationaljüdische Idee, einzusangen und zu sanatisieren. Man redet ihnen vor, die Erhaltling des Judentums erfordere es, das sie nur Juden seien. Wir aber lvissen, daß Deutschtum und Judentum unlöslich in uns verbunden sind. Wir wurzeln fest im Deutschtum und lvären unehrlich, wollten lvir uns als Nur-Juden ausgebell. Wir källlpfen daher siir unser Deutschtum. Der letzte Beschluß des Zelitralvereins beiveist uns, daß die große Mehrheit der deutschen Juden auf unserer Seite steht. Hoffnungssroh können wir daher in den Kampf eintreten. Noch nie ist unsere Keilarbeit so intensiv vorbereitet worden wie in diesem Jahre. An Euch, Ihr Aktiven, ist es nun, die Früchte unserer Arbeit zu ernten. Möge jeder von Euch sich des Ernstes der Lage bewußt sein! Möge jeder von Euch von dem festen Willen durchdrungen sein, den K. E.-Gedanken zum Siege zu führen! Hie Deutschtum und Judentum! Verbands-Nachrichten Spreoia. Das vergangene Semester hatte für unS im großen und ganzen einen befriedigenden Verlauf genommen. Unsere Fechtersolge ivaren günstig. Wir fochten im ganzen 13 mal ' Säbel und stachen hiervon 4 mal ab, wurden 2 mal abgestochen und paukren 7 mal aus. In 9 Schlügerpartien stachen wir 2 mal ab und aukten die übrigen Partien aus. Zwei von en Schlägerpartien fallen schon in die Ferien, ,vo wir 2 mal unberührt abstachen.