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KC-Blätter · 1913-04-01 · Heft 7 (1.4.1913) · page 1

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Journal
KC-Blätter
Volume
1912-1913
Issue
Heft 7 (1.4.1913)
Date
1913-04-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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K.C.-Mtler Wonatsschrift der im Kartell-Konvent vereinigten Korporationen. „Die Verbindungen im Jü. <t. stehen auf dem Boden deutschvaterländischer Gesinnung. Sie haben zum Zweck den Kampf gegen den Antisemitismus in der deutschen Studentenschaft und die Erziehung ihrer Mit« glieder zu selbstbewußten Juden, die im Bewußtsein, daß die deutschen Juden einen durch Geschichte. Kultur« und Rechtsgemeinschaft mit dem deutschen Vaterland unlöslich verbundenen volksteil bilden, jederzeit bereit und imstande sind, für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden einzutreten. Zu politischen und religiösen Sonderbestrebungen innerhalb des Judentums, sofern fie der Tendenz von Absatz 1 nicht widerstreben, nehmen die Verbindungen im K. C keine Stellung/ Nr. 7. 1. April 1913. 3. Jahrgang. Die Zeitschrift erscheint am 1. jedes Monats. Bezugs preis halbjährlich 2 Mk. LinzelMummer 50 Pf. Bestellungen übernimmt der Verlag. Preis der Ifach gespaltenen Seile für Inserate 50 Pf. Bei größeren Aufträgen und Wiederholungen wird Rabatt bewilligt. Inseratenannahme durch den Verlag. Nachdruck der Griginal-Artikel, mit Ausnahme der durch einen besonderen Vermerk gegen Nachdruck geschützten, unter tyuelienangabe gestattet. llorporationsstudent und Studium. Bon cand. meä. Ernst Hahn (Bavariae), Frankfurt am Main. Das Abiturinm ist bestanden, die Schulzeit ncl)üvt der Vergangenheit an und die wenigen Lage bis znm Beginn des Semesters sind rasch verflogen. So befindet sich denn der junge Student am Anfang eines neuen Lebensabschnittes, der ihn znm ersten IHale dem erwählten Berns zuführt. Er steht am Wege in ein Land, von dem er bisher nur gehört, nichts aber gesehen hat. Was es ihm zeigen und ob es ihm darin gefallen wird, weiß er nicht. Doch voller Erwartungen und Hoffnungen tritt er diese Wanderung in das Land der Freiheit und Ungebundenheit au: in daS Land des Studententums! Fragen so ganz anderer Natur wie bisher treten jetzt an ihn heran, Fragen teils wissenschaftlicher, teils rein studentischer Art. Wie soll er sein Stndilnn entrichten? Wie soll er die Ausbildung der Persönlichkeit vereinen mit den Ansprüchen, die die Borbildung für den Beruf an ihn stellt? Wird nicht das Fachstudium geschädigt, wird er sich nicht zersplittern, wenn er sich mit allgemein wissenschaftlichen Fragen befaßt oder sich der Pflege studentischer Ideale und studentischen Lebens hingibt? Hat man, ihm. doch gesagt, daß ' ÄngesMMit 'zu ' Wer Verbindung ein | sich .Hindernis sei für ein eifriges Studieren und daß die Mehrzahl der Korporationsstudenten das Studium vernachlässigen vor lauter Fechten, Sausen und Bummeln! DaS sind so ungefähr die Gedanken, die im Kopfe so manches jungen Studenten spuken, rvenn er zum ersten Male die Universität bezieht, beladen mit all den guten Ratschlägen von mehr oder weniger kundigen Persönlichkeiten. Doch ich rvill hier nicht das Thema: Korporationsstudent oder Finke? in seinem ganzen Umfang aufrollenhierbei spielen die Individualität, die Tradition in der Familie, manchmal auch äußere Momente der verschiedensten Art mit. An dieser Stelle sei nur in kurzem dargetan, daß das Fachstudium und die damit verbundenen Examina durch eine Aktivität in keiner Weise beeinträchtigt werdendaß vielmehr im Gegenteil die Berbiudungsdisziplin und die Erfüllung der Pflichten im kleinen Kreise die Willenskraft des Studenten stählt, daß der enge Verkehr mit zahlreichen Kommilitonen und die Beschäftigung mit außerberuflichen Fragen seinen Gesichtskreis erweitern, so daß die Aktivität mit ihrer Romantik und ihrer: Reizen sich mit dem Studium zu einem harmonischen Ganzen vereinen. Es ist ja klar, daß jede Korporation ihren Burschen und Füchsen gewisse Pflichten — Offizien - auferlegen, nmß.,. Diesem Offizien 'nbj ird)’in den einzelnen VetbindNngtr je'nSich-lhver i,nfttuTh>

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