KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 4 (1.1.1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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Schaffung eines seiner Tendenz entsprechenden jüdischen Millens, das den geistigen Mittelpunkt der Bllndesbrüder bildet uitb stark genug ist, den Einflüssen des assimilantischen Milieus zu begegnen. Daher muh der Znsammenschlust nach innen ein Ab schlug nach allsten sein. Insbesondere lehnt der B. I. E. von KorporationSwegen den Verkehr mit den durchweg assimilantischen gllten Gesellschaftskreisen, als dem leiste seilier korporativen Idee z»l»viderla»lselld, ab. 3. Der B. I. E. verwirft jeden gesellschaftlichen llnd studentischen FeudalismllS, lvie ihn der Ä. E. llnd der K. Z. V. in Nachahmung freillder Sitten pflegen, lveil er die Erziehlmg zll einem weiteren nationalen Solidaritätsbelvusttsein ungünstig beeinflllstt und in seinen Nachwirkungen die älteren Bluidesbrüder zu aktiver Arbeit im politischen Leben luifähig macht. 4. Die korporative Entwicklung ist abhängig von einer, durch einen festen Stamm älterer Blmdesbrüder repräsentierten Tradition, die in Nebereinstimmung über alle prinzipiellen Fragen deS V.I. St.entums besteht. .ft. L. * * * Verbands-Nachrichten. QO □IQ a. H. v. Thuringia. Al», 2. Dezember 1912 ging in dritter Lesung der Statutenändernngsantrag betr. die Kassenverhältnisse der Inaktiven einstinllnig dlirch. Danach llnterstehen die Inaktiven in alleil Kasseilsachen dem Alt-Herren-Verbande; sie haben insbesondere also die Zahlungen an diesen z»l leisten, mld der Ehrenrat des A. H. B. ist für Kassenehrenräte gegen sie zuständig. Dem A. H. V. steht ferner das Recht zu, alle Kassenangelegelrheiten der Verbindung zll beaufsichtigen und über die Tilgung der Schulden Allordlnmgen z»l treffen. Die Inaktivenkasse soll llach einem Beschlüsse des Vorstandes des A. H. V. stets in Breslau und z»var getrennt von der Kasse deS A. H. V. dlirch einen besonderen .Kassenwart verwaltet lverden. Für das laufende (Geschäftsjahr hat Referendar Dr. Ernst Rosenthal in Breslau, Moritzstraste 48l, dieses Amt übernommen. AlS Ehrenrichter sind in folgender Reihenfolge bestimmt: Apotheker Otto Schlesinger, Referendar De.Engel, Referendar Erich Schlesinger, 9teferendar De. Fränkel, Zahnarzt Herstel. Ntedizillalpraktikant Löser. Der erste Schritt zll einer Gesundung der kraliken Kassenverhältnisse der Verbindung ist also getan. Der A. H. V. hatte die vorläufige Verwaltung der Inaktivenkaffe bereits am 28. Oktober 1912 übernommen. An diesem Zeitpunkte hatte die Berbindllng von den Inaktiven zu fordern.1519,74 M. z»l berücksichtigen ist aber, dast ad meliora tempora gestundet sind . 610,15 „ so dast eintreibbar nur. 909,59 „ waren. Von dieser Summe sind bis zum 12. Dezember 1912, 290,50 M. eingegangen, also fast der dritte Teil. Die Schulden der Berbilldung betrugen am 28. Oktober 1912,1395,29 M. Sie sind bis zum 12. Dezember 1912, trotz eines DarlehnS des A. H. B. in Höhe von 100,— M. nur auf 1317,45 M. herabgegangen, da die Eingänge zum grosten TeiD zur Bestreitung der beträchtlichen laufenden AllSgabeil der Verbindung verwendet lverden lnüffeil, rvelche die geringe Aktivitas (7) allein nicht anfbringen kann. Dr. R. Ä. ks. D. Llearia. Ans der am 30. November 1912 stattgeflllkdenell ordentlichen Mitgliederversannlllung lvnededen früheren Vorstands- und Ansschustmitgliedern Decharge erteilt und die erforderliche Neuwahl vorgenommen. Die bisherigen Vorstands- und Ausschustmitglieder »vurden lviedergeivühlt. Die Borftandschaft setzt sich demnach zusamlnenaus: Dr. Heilbronner, Kallinheimer I, Dr. Emil Weil, der Ausschnst aus: De. Holländer, De. Jos. Hirsch, Dr. Eliel, Dr. Einstein. Durch Beschlust der Vorstandschast wurde wie im Vorjahre De. Heilbronner zum 1. Vorsitzenden nndSchristwart, Kalnnheinler I zum 2. Vorsitzenden und Kassenlvart, De. En»il Weil zum Beisitzer bestinllnt. In der Generalversammlung lvurde der Bericht deS Vorstandes, lvie er den Mitgliedern schriftlich vor der Gelteralversammlung erstattet worden war, genehmigt. Von den Beschlüssen der Generalversammlung sei hier mitgeteilt, dast die Kosten der Kneipmiete und des Telephons pro 1913 aus Mitteln des A. H. V. bestritten lverden. Dr. Arthur Weil hat seinen Austritt erklärt lind scheidet da»»lit aus dem K. E. aus. Thuringia. Die Saxo-Bavaria focht hier aus unsere Waffen ihre ersten Schlägerpartien gegen unser P »ukoerhältnis, die Landsmannschaft Marcho-Borussia. Das Resultat war ein günstige-. Wir paukten dreimal aus und stachen einmal ab (2 zu 32 Nadeln). Wir fochten in diesem Monat noch fünfmal, und zwar zweimal Säbel, wobei wir einmal abgestochen wurden und einmal die - Gegenpartei abjührten, und dreimal Schläger/ wobei wir auspaukren. .