KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 3 (1.12.1912)
- Date
- 1912-12-01
- Page
- Seite 75 (sequence 23)
- Language
- German
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75 Stammtisch Madenla-Karlsruhe. Das Winterseineste.r behaunen toir leider wieder mit einer geringen Aktivität, zumal Georg Rosenbainn nach Darmstadt übersiedelte, wo er bei einer lb. M. G.-Verbindung „Vindrina" aktiv wurde. Andr<5 Bing anü Kassel meldete sich bei uns aktiv. '4‘öir narren bei den AntrittSkneipen einer tb. „Ghibellinia" und „Bavaria" vertreten. Dr. {Vit} Weil schied ans dem Stammtisch ans. Licaria. Das Ergebnis der desinitiven bhargenwahten war folgendes: Hugo Levn > <v. W. ii. a. I. (5. W. brint Gans . F. W. n. i. 2. 6. W. F. W. Albert Flenberg XX < S. W. Mai Weise »deck K. W. Hermann Nierzbachrr W. Biar Siiiiviisvlin F. M. f. t>. i. a B. Hermann Salomo» F. M. f. D. G. R. G. N. Levn. Salomo», Oppenheim, Gans, Grünveter. bohn. Die Semesterantriltstneipe. die am 0. 12. stattfand. na In» eine» recht gemütlichen und anregenden Berlanf. Zahlreiche lväste. unter ilwen mich mebrrre Herren der Binnchener Philislersrhast. waren erschienen. binen besonders ersrenlichen Anblick bot die Fnrentasel. die ans N Brandern und 1<> trasten F-üren bestand. Brander sind nnS von einer l- K. B. „Bavaria" überwiesen. Die A'amen der .Krassen sind: ->lml >ur Siegfried Aronthal ans .Ütfm chen, stud iur. bngen Dreisns ans Stuttgart, »rml. ,ne. Bernbard Fränlel ans tvleiwil.'., stud. mcd. brich Gntlminu ans Gr. C-Hrislinenbrrg, stud. ckem. Alfred Kroner ans Berlin, Stuck. un d. Werner Wachmann ans Berlin, xtuck. NN',!, ckont. Bkansred Pick ans battttstadt. Stuck mack. 'Paul Silb.rstein ans Planen i. B., stud. mcd. oiut.r Simon aus Hamburg, stlick. iur. Mar Strang ans Sinttgart. Die .'»ahl der Burschen beträgt l-l, so das; wir eine Aktivitas von -»2 Biann baden. Am 12 November baben die Dan.',stunden begonnen, die jeden Dienstag Abend im Nestanrant „Schleich" stattsinden. Die Beteiligung ist in diesem Semester so stark, das; der Saal für die Danzpaare kaum genügend Raum bietet. Unser diessemestriger Faschingsball ist ans den l. Februar 101:» angesebt. Ans dem Fechtboden ivird wieder recht fleisjig geübt. Zur besseren Ausbildung der einzelnen Mitglieder und getrennte Fechtstnnden eingerichtet worden. Die Drilling wurde nach Fatnltäten vorgenominen. so das; die Juristen nnd Biediziner getrennt »echten. Wie im vorigen Winter finden auch jel.it wöchentlich Turnstunden statt. Wir turnen jeden Donnerstag Abend von S - 0* - llljr unter Leitung eines tüchtigen Lehrers in der Turnhalle des Niänner-Durnvereins. Auch das Schivimmen wird nicht vernachlässigt, bbenso fanden unter Leitung des Fnrmajors eine Reihe schöner Fnrenansslüge statt. Aber auch die geistige Arbeit wird nicht vernachlässigt. Aus Anregung des Fnrmajors sind wöchentlich Vortragsabende eingerichtet worden. Wir hoffen, das; dem so viel verheinenden Beginn des Semesters eine entsprechende Fortsetzung folgt. Rezipiert wurde M'urt Mencr an3 Berlin. * * * Aüadem ische 'ZIcichrichten. Merlin. Am 2:',. Oktober fand in (Gegenwart des Kaisers in Dahlem die binweihnng der neuen Kaiser Wilhelm Institute für bhemie, physikalische nnd Elektrochemie stakt, woran sich die Fcstsilmng der Kaiser Wilhelin- Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften schlof;. Die Minister Delbrück'' von Schorlemer. von Trott zu Solz, Sndow und Lenkn^baren anwesend. Ter Vorsitzende des Vereins Chemische klteichSanstalt 22irkl. Geh. Rat.Pros. Dr. R. Fischer dankte dem Kaiser »m sein brscheinen «nd für seine tatkräftige Hülse. Alsdann sprach der Präses der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft Prof. Dr. Harnack und übernähin die Institute in »eine Lbhnt. Ter Kultusminister teilte mit, das; Geh. Koninirrpenrat Koppel weitere :»()0()o<) 11 {. für die Institute zur br>>altung gestiftet habe. Der Kaiser dankte den Stiftern und teilte mit, das; er Schritte getan, um Studien und Vennche zu fördern, die mit Hilfe der bHenne prophilakti'»I>e Einrichtungen znr Abwendung von brplosivnrn in Kohlenbergwerken schaffen sollten. Zrlnnster. Die medizinische Folultät der Universität wird nach einer stattgehabten Konjei nz zwischen KultnSministerinni, llniversität, Stadtnnd Provinzialverwaltnng einen Ausbau erfahren. Dresden. Der König von Sachsen hat der Technischen Hochschule zu Dresden das Utecht verliehen, neben der Doktor-Ingenieur-Wiirde auch die Würde eines Doktors der technischen Wissenschaften zu verleihen. Leidellirrg. Die Zahl der in diesem Wintersemester immatrikiilierten Studierenden betrag! 2:'.K4, also mehr als im Wintersemester lOll 12. bornntcr 210 Frauen. Hierunter betanden sich 1 lti Dheologrn, '.70 Juristen, 7:»0 Bkediziiier. 7ol Philosophen, o.!2 Natnuvistenschaftler, ferner 2»>2 Hörer, darunter 00 Fronen. Der Drölenrr S. L. zählte im ^ommersemester UU2 i» lebenden Korps 1270 Attii >. davon 71KS Korpsbnricheii, INI Füchse, I I (V K., nuicr 1820 Inaktive Rach Abzug der Mehrbäiiderlente e,gab sich eine Fahl von 2087, inimatrikiilierten Blitgliedern. Die stärksten -Korps waren „Snevia" in Biünchen mit'".2 und „Onoldia" in brlangen mit 02 Aktiven, die ft>>rffton lokalen 2. (5. S. 0°. waren München mit 12 Korps und 2-14 Aktiven, brlangen mit -I Korps und 02 Aktim ii, Tübingen mit 4 Korps und NO Aktiven und Heidelberg mit -» Korps nnd 82 Aktiven. 'Nersonaknachrictzten. Da» Assessor examen benaur.: Stroheim (Bav.) Zum Or. nrod. et chir. promoouitc: Paul Iacobl) (Rhe».-Si1.) Zum IK-. iur promovierte: Fse.pusicimer lBav.) Zum Dr. pbil. promovierte: Dr. iur. brich Bk a rr tRhen.-Sil.) Das Porex a m e n bestand: b. Banm (Bad.-KarlSrnhe). Zur Rechtsanwaltschaft wurden zugelassen: Karl Lüwenste'n lL:c.. 3khen.-Sil) und bdgar Oppenheimer tRhen.-Sil.t. Das Physikum bestand Abraham lbohib.) 4« * & Dücherunb Mlüt!erschau. Deutscher Wurschenschafter. (22. Jahrg., Heft^H.) Znr AnSlüttderfrage (der gegen die Ausländer gerichtete Ansfah knüpft an den bekannten Artikel der „tltossija" an . — Technische Hochschule und Handelshochschule. — Das NlmerhauS in Stuttgart. — Deutschlands Vertreter im Ausland. — Der deutsche Ingenieur (Gedicht). Burschenschaft an technischen Hochschulen oder allgemeine Burschenschaft. - - <4e|chmack im Alltag.