KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 10-11 (1.7.1912)
- Date
- 1912-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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fllonatsfrfuiff ifec im Karlell-Eonoent aeceinigfen Korporationen. „Die Verbindungen im If <£. [teilen auf dem Boden deulschvaterländischer Gesinnung. Sie baden zum Zweck den Kampf gegen den Anlisemiiismus in der deutschen Studentenschaft und die Erziehung ihrer Mitglieder zu selbstbewußten Juden, die im Bewußtsein, daß die deutschen Inden einen durch Geschichte, Kultur« und Rechtsgemeinschast mit dem deutschen vaterlande unlöslich verbundenen volksteil bilden, jederzeit bereit und iinstande sind, für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden einzutreten. Zn politischen und religiösen Sonderbestrebungen innerhalb des Judentums, sofern sie der Tendenz von Absatz 1 nicht widerstreben, nehmen die Verbindungen im K. C. keine Stellung." Mr. 10 11. 1. Juli. 1912. S. Jahrgang. Die Zeitschrift erscheint am 1. jedes Monats. Bezugspreis halbjährlich 2 Mk. Linzel-Nummer 50 Pf. Bestellungen übernimmt der Verlag. preis der l fach gespaltenen Zeile für Inserate 50 Pf. Bei gi ößeren Aufträgen und bviederholungen wird Rabatt bewilligt. Insesatenannahme durch den Verlag. Flachdruck der Original-Artikel, mit Ausnahme der durch einen besonderen vermerk gegen Aalt»druck geschuhten, unter Onellenangabe gestattet. Abschied zutn Kemesterschkus;. > Von B. Jacob. Dortmund lViadrinae-Breslan». Noch einmal fcheuft Den Humpen voll Und laßt ihn fröhlich kreisen, 9!od) einmal schivürmet jngendtoll, Dann ittag. mein Heimatsrnf erscholl, In Gottes Zinnien reisen. Dem Feind zu Trotz mit blankem Stahl Mit krästper Hand und Webe, So [tauben mir so manche'. Mal, Uns schreckte nicht der Feinde Zahl, Bereit zu .Uainps und Fehde. Äloch einmal laßt vorüber,pehn In seligem (Bedenken Des Bundes erstes Frühlingsblühn, Dann mögt ihr anSeiltanderfliehn Und heim die Schritte lenken. Doch auch bei frohem Inp-mdscherz In tränier Zecherrnude Schlup gleichen Schlag das Frenndesherz, Bergessen war bald SJiot und Schmerz Und Ort und Zeit und Stunde. Denkt ihr daran, nne wir, bereit Zu kämpfen nnd zu sterben, Zuerst gelobt mit Schwur und Eid Für Ehr nnd Necht, in Einigkeit Der großen Ahnen Erben? Drum, zieht, da das Geschick gebeut. Ein Freund uns heut von dannen, So map — o Traum voll Seligkeit! Erinnrung an die Jugendzeit Ihm alle Schatten bannen. Ans beim! das schivarz golo^rvte Band Um eure Brust geschlungen Schwörts noch einmal mit Herz und Hand: Und trennen uns auch Meer und Üand Hoch Biadrina! dir getreu, _ Bis einst dies Herz zersprungen! *) Beim .grauten unter alten Papieren finde ich die folgenden gereimten Zeilen. Es i't offenbar das in Verstoß geratene Gedicht, von dem ich in meinen Erinnerungen au die erste Biadrinenzeit in diesen Blattern OJloö. 1911) sprach. Da eö demnach anyenscheinlich nicht verloren gehen soll, so mag es sein Schicksal erfüllen und einen Nachtrag zu jenen Erinnerungen bilden. B. I. Denkt ihr daran, wie wir geschart Ans einsam hoher Warte. Entflammt für unsres Stammes Art, Gepflanzt, geschirmt und treu bewahrt Des Judentums Standarte?