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KC-Blätter · 1912-04-01 · Heft 7 (1.4.1912) · p. Seite 4

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Journal
KC-Blätter
Volume
1911-1912
Issue
Heft 7 (1.4.1912)
Date
1912-04-01
Page
Seite 4 (sequence 24)
Language
German
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aktiv meldete. Unsere Stellung nach außen besserte sich durch die Aufhebung des Verrufes mit der ^Akademisch n Liedertafel." Außerdem nahmen wir au den jetzt stattfindendcn Verhandlungen der Berliner Waffenkorporationen teil, die die Herstellung eines gemeinsamen Paukkomments und die Aufhebung der bestehenden Verrüfe zum Zweck haben.. Wir fochten 19 mal Schlager und ll mal Säbel. Auf Schläger stachen wir 5 mal ab. paukten 8 mal aus und wurden 6 mal abgestochen. Auf Säbel stachen wir 3 mal ab und paukten 8 mal aus. Al. B. Kßurtrrgia. Am 3. März wurde das Wintersemester mit einein Frühschoppen im Löwenbräu geschlossen. Das Sommerselnester beginnt am 18. April mit einem offiziellen Bierabend im „Namslauer. Die F C. setzt sich folgendermaßen zusammen: Martin Perl. F. C. X. F. W Fritz Gerstel. F. C XX, K. W. E. Hartmann. S. W. ' Zahltmgen sind zu richten an Fritz Gerstel. 40 Inaktiviert wurden auf dem Scd.ußkonvcnl von X 1IL 22. Ismar Frost G. Frost und Paul Landsberg. Mlt Genehmigung keines Auslrittsgesuches schied aus der Verbindung Ernst Moies. ^Lic. ferner rn Folge Ehrenratsurteils und damit ans dem K. E.: Martin Wreschinski und Julius Koplowitz. Aktiv meldete sich F itz Goldschmid:. der Sohn des Viadrinen vr. me6. Alfred Goldschmidt. Koenigshütte. Unsere Stellung nach außen ist unverändert. Die Fechtresnltate waren in diesem Senlster im allgemeinen günstig. Wir fochten 10 mal Säbel s, davon wurden wir zweimal abgestochen, stachen zweimal ab und paukten 6 mal aus. Schläger fochten wir 28 mal. wurden 4 mal abgestochen (2 Bel.), paukten 16 mal aus und stachen 8 mal ab. Unsere Kastenverhältniste sind infolge der großen Kosten des X. Stiftungsfestes nicht sehr günstig. Wir bitten daher unsere Bdbr. Bdbr., ihren Verpflichtungen der Verbindung gegenüber möglichst bald uachzufommeu, damit die dringendsten Schulden getilg' werden können. M. P. Licaria. Wir traten das Semester mit >9 Aktiven an, davon 10 Burschen und 9 Brandern. Es gelang uns durch regen Keilbetrieb,!3 krasse Füxe zu gewinnen, von denen einer wegen Aenderung seiner Studien lecher wieder anstreten mußte. Das Innenleben in der Korporation war in diesem Semester in jeder Weise zufriedenstellend. Dies wurde in hohem Maße durch unsere Tanzstunden und die sich hieran anschließenden geselligen Veranstaltungen gefördert. In besonders schöner Weise verlief unser diesjähriger Ball, auf dem wir mehrere auswärtige A. H. A. H. begrüßen konnten. Eine Damenkneipe vereinigte unsere Tanzstunden - Damen auf unserer Kneipe. Das Semester fand einen schönen Abschluß in einer außerordentlich gemütlichen, feuchtfröhlichen Schlußkneipe, der.verschiedene Münchener Philister beiwobnten. Trotz der vielen Festlichkeiten bat der Derbindnngsbetrieb als solcher nicht geinten. Wir fochten 41 mal. davon 34 mal Schläger und 7 mal Säbel. Auf Schläger wurden wir 9 mal abgestochen, stachen 8 mal ab. 2 mal wurde auf Gegenseite suspendiert. Auf Säbel bezogen wir zwei Abfuhren, stachen 2 mal ab, paukten 4 mal aus. Unsere Stellung nach außen hat sich insofern geändert, als wir bei dem zu bildenden allgemeinen Studentenausschuß der zweiten Gruppe der schlagenden Korporationen eingcreih» wurden. Kassenbericht. Bestand vom 19. lO. ll. 25.38 M. Einnahmen vom 4-60.80 M. Ausgaben vom 1. 3. 12. 4165 84 M. Bcüand I. Merz 1912. . . 94.96 M. Außenstände der ausw.. Aktiven und Inaktiven vom 19 Oktober 1911. . . n»35 09 M. Am!. März 1912 . . . . 3405.94 M. Durch Austritt mehrer älterer Inaktiver und durch Ausschluß eitles Mitgliedes aus der Verbindung. weil es sich fortgesetzt weigerte, Beitrag zu zahlen, gingen der Kaste erhebliche Summen verloren. (650 M.) Schulden der Verbindung am 1. März 1912. 1. an den A. H. V.27.-55.45 M. 2. sonstige Schulden etc. und aus früheren Semestern . . 1200.00 M. S. S. 3935.75 M. Erhebliche Auslagen hatte die Verbindung in diesem W. S. durch verschiedene gesellschaftl. Veranstaltungen und durch 2 auswärtige Pauktage, außerdem wurde die Kasse durch die im S. S. 1911 in Kraft getretene neue K. O zu gunsten der Aktiven mit den Kosten für Fax. Kneipe und Fechtboden belastet Auch an dieser Stelle richten wir an die auswärtigen Bbdr.. des. diejenigen, welche schon m Amt und Würden sind, die Bitte, ihre z. T. zieml. erhebt. Rückstände baldigst zu begleichen. Die F. E. besteht aus H. Salomon X S. W. R. Spanier X X K. W. O. Adler X X X. Briefe und Telegramme sind an Salomon, Herzog Heinrichstr. 396, Geldsendungen an Spanier Goethestraße 291 zu richten. E. O.

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