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KC-Blätter · 1912-01-01 · Heft 4 (1.1.1912) · p. Seite 12

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Journal
KC-Blätter
Volume
1911-1912
Issue
Heft 4 (1.1.1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 12 (sequence 24)
Language
German
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12 sondern vielmehr von den beiden V. I. St.ern dazu aufgehetzt worden ist. Das nennt man D. I- St.erschneid! Verzeihen Sie bitte, daß ich Sie mit diesen Dingen aufhalte; doch hoffe ich. daß meine Mitteilungen Ihr Interesse erregt haben, und stelle Ihnen gern anheim, sie gelegentlich zu verwerten. Hochachtungsvoll ergebenst. II. .16. 12. 1911. Sehr geehrter Herr Dr. .Schon vor einem halben Jahre etwa sagte mir ein Mitschüler, die B. I. St.er in. hätten sich ihm gegenüber etwa in folgender Weise geäußert: „Die K. Cer ahmen die Trink- und Fechtsitten der christlichen Studenten nach und wollen eS ihnen in Allem gleich tun, um sich am Ende selbst taufen zu lassen"(!) .Daraufhin klärte ich ihn natürlich auf und bat ihn um den Namen des V. I. St ers, der mir aber — wie bei jedem andern Falle — verweigert wurde. Eine weitere Herabsetzung des K. C wurde mir von demselben Mitschüler überbracht. Als er einem V. I. St.er gegenüber die Absicht ausgesprochen habe, nach Fieiburg im 1. Semester zu gehen und eventuell Ghibelline zu werden, sei ihm erwidert worden, daß die Gbibellinia mit sämtlichen Verbittdungen Freiburgs in Verruf stehe.s!) Der unerfreuliche Keilbetrieb von teilen des B. I. C. ist wohl hier am Orte besonders dadurch verursacht worden, daß die V. I. St.er früher auf die hiesigen Abiturienten sicher rechnen konnten und nunmehr zu ihrem Aerger sahen, daß sich plötzlich alle von ihnen ab- und zu einem großm Teile dem K. C. zuwandten. (Keiner von den jetzigen Primanern will V. I. St.er. eine Anzahl aber K. C.er werden, und der einzige jüdische Abiturient des vorigen Jahres wurde K. C er). Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr sehr ergebener FZeröands-WachrichLen. Nßeno-Sitesta. Unsere Stellung nach außen hat sich nicht geändert. Die Ferienkommission hatte einem Berliner V. I. St.er eine Chargenpartie Säbel ss. überschickt. weil der V. I. St.er einem unserer Füxe gegenüber geäußert hatte, wir hätten uns in die V. V. „hereingedrängt.* Das E. G. erkante auf Revokation und Deprekation; die V. I. St.er versicherten außerdem, selbst gegen ihr Mitglied vorzugehen. An den Sitzungen der V. V. nehmen wir regelmäßig teil. Anfang des Semesters reichte übrigens der V. I. St. sein Anfnahmegesuch ein. Zunächst wurde der Ton des Briefes, in dem er seine Aufnahme „wünschte,- beanstandet. Dann wurde, besonders von der „Norddeutschen Verbindung", betont, daß man in die nationalgesinnte V. V. doch keinen Verein aufnehmen könne, der den Zionismus auf seine Fahnegeschrieben habe und deshalb kaum auf nationalem Boden stehen könne. In der sich hieran anschließenden heftigen Debatte erklärte unser Vertreter, daß der V. I. St. statutengemäß den Zionismus nicht vertrete, sondern daß er, wie er in einem seiner Briefe an die IM. V. hervorhebe, nationalgesinnt sei und daß deshalb gegen feine Aufnahme nichts einzuwenden fei. Diele Ansicht wurde unlerstü!;t vom gesamten D. C.. dem V. D. St. (!), Gothia Sueoia usw. Dagegen redete nur der Vertreter der „Norddeutschen Verbindung.- Die Abstimmung hatte folgendes Ergebnis: Non den 44 anwesenden Korporationen stimmten 15 für die Aufnahme. 28 dagegen. 4 enthielten sich. (Der S. C. und die sämtlichen kath. Verbindungen (!!) waren dagegen, D. C, V. D. St. usw. für die Aufnahme.) Unfern ersten Würzburger Vauktag hatte eine l. K. V. Liearia mit 5 und eine l. K V. Ghibellinia mit l Partre übernommen. Wrr paukten 4 mal aus. stachen einmal ab und einmal wurde auf Gegenseite suspendiert. Voraussichtlich findet Mitte Januar ein zweiter Pauktag in Bonn statt. E. K. Sprevia. Geldsendungen und Mitteilungen in Kassenangelegenheiten bitten wir vom 1. Januar ab an stuck, »ur. Max Cohn. CH arlottenburg Kantstr. 183 zu senden. A. K. W. Sprevia. Wir machen darauf aufmerksam, daß der Beitrag für das 1. Semester 1912 im Betrage von Mark 10 am 1. Januar a. c. fällig ist. Wir bitten, diesen Betrag baldigst an unfern Kassenwart. Dr. Ludwig Simon. Berlin, Linienstraße 6 einzusenden; sollte der Beitrag dis zum 15. Januar nicht im Besitze des Kassenwarts sein, so wird er durch Nachnahme erhoben werden. Stellennachweis. Für Kugenkkinik in Posen wird ein „M,,. AW-nzarz, Auskunft erteilt: Dir. Leo Lubinski (Biadr.-Br.) in Posen. Gr. Gerberstr. 40, und Referendar Or. Golinski (Spr.) in Posen, Mühlenstr. 3*

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