KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 2 (1.11.1911)
- Date
- 1911-11-01
- Page
- Seite 27 (sequence 3)
- Language
- German
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27 u u b Studentischen Teil fallt hinweg. Der Redakteur bezw. die Redakteure müssen am Druckort ihren Wohnsitz haben. Zum Redakteur wurde Or. Alfr. Alsberg-Köln bestimmt. Der Geschäftsführende Ausschuß wurde ermächtigt, Hilfsredakteure zu ernennen. Im Anschluß alt die Beratung dieses Beschlusses sprach der K. C.-Tag den drei bisherigen Redakteuren Or. Sewald Jaffä, vr. Alsberg, Or. Hochschild seinen wärmsten Dank und volle Anerkennung aus. 4. Der Antrag der Verbindung Sprevia auf Schaffung einer H i l f s ka sse wurde a bge l eh n t. 5. Die Technik der Zahlung für K. C. Beiträge wurde nach dem Antrag des Vertreters des Kassenwarts neu geregelt. Die K. i&. Kassen-Verwaltung erhielt Decharge. 6. Offizielle Verkehrsgäste sollen K. C. B e i t r a g; a h l e n u n d d a f ü r d i e K. C. Blätter zu demselben Betrage wie Aktive erhalten. 7. In Ehr enräten über alte Herren können mir G e n e h m i g u n g de s Vorstandes der A l ten-H> rrn -Organ is ation derjenigen Berbinv un g. derber A n g ek tagte an ge hört, auch Kartellbrüder sitzen. S. Dem Verfasser des K. C. Adreßbuches cand. chem. Stamm sowie dem K. C Kassenwart Rfdr. Löwenstein spricht der K. 15. Tag für ihre tadellosen Arbeiten seinen Dank aus. Den Beschluß des Tages bildete dann die Besprechlmg von Interpellationen, die meistens internen Charakter hatten. Darauf vertagte sich um 7 Uhr Abends der K. ($■ Tag auf den 21. Oktober. Zweiter Dag. Sonnabend, den 2l. Oktober l9ll wurden die Verhandlungen »in 10 Uhr Morgens fortgesetzt. Aus der Tagesordnung stand ein dringlicher Antrag auf Abänderung der Schlußsätze des T e n d e n z p a r a g r a p h e n. Rach eingehenden Vorbesprechungen unter den einzelnen Vertretern wurde die Dringlichkeit des Antrages besaht und beschlossen: An Stelle der Beschlüsse I und II zu in § 3 der K. (5. Statuten tritt folgender Beschluß: „D c r K. (S. l e h n l die Bestreb u n g en z u r Lös u n g der deutschen I u£ e n - f rage a u ß e r h alb D e u t s ch l a n d s a b." Der Beschluß wurde einstimmig gefaßt. Die Vertreter des A. H. V. Badenia. der Verbindung Sprevia und des A.H.V. Viadrina-Breslau drückten unter lebhaftem Beifall sämtlicher Anwesenden ihre Freude über diese einheitliche und den Frieden stärkende Formulierung unserer Tendenz aus. Kurz nach 11 Uhr Vormittags schon wurde der K. C. Tag unter Dankesworten an den Vorsitzenden Referendar Guttmann geschloffen. Or. H. Das 25 jährige Jubiläum der Kreslauer Diadrinn. verbunden mit dein 10. Stiftungsfest der Thnringia. Jer Jestkommero.. „Unser nmß der 2ieg doch werden: denn dem iitechi gilt nufer Bund." Begeistert klang es durch den Saal, senes trutzige Bundeslied, das einst tue kleine Schar der alten Viadrinen begeistert hatte. Jetzt klang's aus 700 Kehlen. 220 K. (5.er, darunter 36 Viadrinen, über 200 Gäste, sie vereinigten sich zu würdiger Begehung des Jubeltages der Viadrina. Auf sie herab blickle von der überfüllten Gallerie ein Damenflor von über 300 Kartellschwestern und Freundinnen des Verbandes. Solch ein Fest^hat der K. 0. noch nicht gesehen. Der große -saal des Vinzenz!) mies war festlich geschmückt. Reben der Büste des .Kaisers inmitten von Palmen und Tannen prangte das alt-ehrwürdige Banner der Viadrina in trauter Freundschaft mit der prächtigen Thüringern uhne, die schöne Hände mit gesticktem Fahnenbaade geschmückt hatten. Der Saal bot ein buntes Bild. Die Farben sämtlicher K. C.-Verbindungen waren zahlreich vertreten, insbesondere lenkte die geschmackvolle neue Thuringenkoulenr mit ihrem altmodischen Format die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. An der Ehrentafel hatten die Vertreter der Kartellkorporationen in Vollwichs Platz genommen. Punkt 9 Uhr erösfnete der Vorsitzende des Altherrenverbandes Viadrina Dr. Peritz den Kommers mit folgender kurzer Ansprache: Hochverehrte (Riste, liebe Kartell- und Bnndcsbrüder!?gtt Rainen der Viadrina und Dhuringia deine ich Sie nnlltonnncu. bs in ein bedeutsames Fest, das nur heute feiern. Faine lind es her, d-an die erste jüdische Slndentenveed-adunn Deutschlands. die den Kampf neuen den?tntlseinitismns ans ihre Fahne geschrieben hat. e/n.euudet rvorden ist. Was vorher nur weit anssth?- sende Alünner ertannt hatten. daN nämlich die Hi:die (vleichbecechtinnttg erst erlämpfeu nur nie u do-> haben damals die senrin^begeisterten 2tnd! ■ u dieser Aer biildnnn in die Tat nmueseNt. lin . euu wir heute nach einem Vierteljahrinuideu ein. o nenne Oahl von Anhännern und OKeichnesinnteu i.ier versanunelt sehen, so sind wir stolz aus unser Werk. Aber nicht bloß der Verherrlichung vergangener Dane sott dieses Festgewidmet sei:.': es soll ein Wahrzeichen sein für die Futnnst Hier schärfen