KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 1 (1.10.1911)
- Date
- 1911-10-01
- Page
- Seite 19 (sequence 19)
- Language
- German
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19 Wevfonsk--Vachvichtrn. Befordert wurden: zum Stabsarzt d. M. vr. a k u b o tu S k i (Biadr.-Bav.l. zum Oberavotheker d. R. Otto Sdjlef’iüflcv (Thur.) t' o b e it a n deu: das P h i) f i t u m : Ernst H a l) u tBav. >, das •){ e f e v e u d a r e r a m e u: S. S a m u e l i Vu°.), das 'Jl i)' e f f o r e r a m e n: Dr. O st w a l d <Lic.), das mo<l. Doktor e r a m e u: Boloniararzt Ernst H e i m au n ((Ah.- Rbeno-S. 1. das T i p l a m e r a m c n: Willi, (y a h n, (Biadr.-T.) Adrtsskiiiinderuugk». (Die Utrftumumtduinfl iumi Abrcsscuilndcnmgc», die oOiic Angabe der SlbrtiUmclmuntmcv eiiilansen, wild nicht gewälirleistet. Die Ned.1 4. Dr. Leo tH d l e r, VAediziiialprakt., Krefeld, Josefskranteiiliaus. -- 22. -Uun; A r o u. Banmholder, -streis St. Wendel, Hotel Bölimer. - - 44. Dr. Aufrecht, Berlin W. Ansbacherftrafre 7. 44. Berber, Eins, im Traiu-Bat.. VAüncheu, Borstädi. Hospitalftr. I. 4. - <>4. Bier, Breslau, Kaiferstr. 64. — 74. B b h m, Berlin S.-W., .stonialUäberstr. 47 l. - - iX>. E o l, n, Vtapuit bei Inftizrat Bodtu. — 114. Dr. Tavi d. Hamm i. Wests., Schi'chenhof. -- LUN. E»rün, Leipzig. Simsoustr- 9l l. — 227. H e ch t, Strastburg i. E.. Tauberstr. 20 pt. 245. Herzberg, .sto'olenz, VAainzerstr. 1». - 2E7. Fechrsky. Einj. im Art.- Regt. <!I. Darin stadt. - - -'>-'2. Dr Airol)«, Hohenfalza, Prov. Posen, Bnhnliofstr. l!> l. 42'.» Lamm, Tipl.-5»lg. Rendsburg, .stronprinzenstr. 4!. :ll. Albert Levi, Hssenbnrg i. Bad., Hauptstr. 48. -- 444. Earl L evy. Darmstadt, Franksnrterstr. 42. - - Gustav Levy, Saarbrücken. Beetliovenslr. 27. - 4<! l. L i ch t. Eharlottenbnrg, Wallstr. 1*51. - - 474. L inde m e y e r, Petershagen. «Weferl. - 4!)I. Dr Lo io eu st e i ». Aussig iBöhmcn). - 4i>4. Loewy, Assistenzarzt, Breslau, Allerlieiligen-Hospital. -- 400 Ln st, Rechtsanwalt, <2». u. P.), Tortmund, Ataiserstr. l4, Tel. 4448. — 444. Lst.oild, Mcchtsanwalt, Atiidlheim a. Mölme. 474. Plonsker. VApSlowitz. Hberscht. - 40'.». Frist Rosenthal. VAünchcn, Aordendstr. l l. .Mo. Dr. S a m n e l. Euln. Richard Wagnerstrafte24. - <»4I. We i n berg, Bieleselo.Ewebenstr. 40»H. - <»7.'>. Steinbcrg, VAimchea, l^oetliestr. rii» »I. —- 410. Dr. Paul VA ii r c 11 o, Hamburg, Ep! ndorscrlandstr. 86. - - 48t». Dipl.-^ng. Earl Spiegel. Ebemnih. Andrestraste 14 pt. l. — 71. Dr. Bernhard Baruch, Frankfurt a. VA.. Li'chowstr. 14 ll. Wüchev-- und Nlätirvfchau. Ädokf Damaschke Volkstümliche Redekunst. Jena 1911." 1 M. In dieser Schrift gibt der bekannte Führer der Deutschen Bodenreformbewegung eine Reihe wertvoller Erfahrungen und Ratschläge, die er in einer langen und überaus erfolgreichen öffentlichen Vortragstätigkeit gesammelt hat. Es sind nicht abstrakte Lehren theoretischer Redekunst, sondern ans der Praxis gewonnene und für die lebendige Arbeit gegebene Regeln und Winke. Wie der Redner seinen Stoff sich aneignen und meistern lernen soll, wie er ihn gliedert und formt und im Vortrage zur besten Wirksamkeit gestaltet, das zeigt uns Damaschke in einfachen, in ihrer Nutzanwendung einleuchtenden Beispielen. Das Erscheinen dieser Schrift spricht für unsere Zeit, in der die Kunst der freien Rede mehr und mehr in ihrer Kulturbedeutung erkannt wird und fördernde Beachtung gewinnt, (vgl. die Errichtung einer Professur für Rhetorik an der Wiener Universität). Auch das immer allgemeiner werdende Interesse an den Dingen des öffentlichen Lebens und den Kümpfen des Volkes schärft den Sinn für die Macht der Beredsamkeit und die Wirkung des gesprochenen Wortes. Jeder Ueberzeugung. die Boden gewinnen und sich durchsetzen will, ist der Mut ihrer Anhänger zu freier Rede Bedingung zum Erfolge. Das sollten auch wir im K. <£. mehr erkennen. Wollen wir, daß unsere Idee den Weg zum Herzen der öffentlichen Meinung finde, so müssen wir unsere Mitglieder zu dem Willen und der Fähigkeit erziehen, auch mit der Kraft der Rede für unsere Wahrheiten zu werben, wir müssen in ihnen das Pflichtgefühl wachrnfen, hinauszugehen und mit ihrer ganzen Persönlichkeit für den Dienst unserer Sache einzutreten. Zu solcher Arbeit gibt unsere Schrift reiche Anregung. Deshalb möchte ich das Büchlein den Verbindungen und einzelnen Verbandsbrüdern zur Anschaffung empfehlen, empfehlen auch nicht zuletzt wegen seiner guten Sprache, die einem das Lesen zur Freude macht. vr. Bernhardt (Posen). „Hikdegarn". Roman von Wilhelm Schüssen. Verlag von Engen Salzer in Heildrvnn. Preis drosch. 2.50 M.. geh. 3.50 M. In Schaffens Roman „Gildegarn" finden wir ein Problem behandelt, welches seit längerer Zeit unsere Schulmänner und alle die, die an der Entwicklung von Deutschlands Jugend Anteil nehtMNl, beschäftigt: das ist der Gegensatz zwischen dem System, nach dem unser Schulwesen geleitet wird, irnd den Forderungen einer Gruppe von Nefvrnratoren, die eine weitgehende freiheitliche Artsgestaltung unseres Schulwesens