KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1910-1911
- Issue
- Heft 9 (1.6.1911)
- Date
- 1911-06-01
- Page
- Seite 140 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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140 filzender Dr. Siebert-Berlin.) In der Vereinigung. die Turnen und Turnspiele, Rudern und Leichtathletikznsammenfaßt, sind vertreten: der Akadennsche Tnrnbnnd (A. T. B.). die farbentragenden Turnerschaften (V. C.), der Akademische Ruderbnnd (A. R. B.), der Kartellverbalrd akademischer Rudervereine, der Akademische Sportbnnd, der Akademische Tunerbund Leipzig und die Aachener Turn- und Spielvereinignng. Die erste größere Veranstaltung des Bundes wird das deutsch-akademische Olympia 51t Breslau sein, das gemeinsam von den Verbänden des Bundes mit der Universität Breslau in: Rahinen ihrer Jahrhundertfeier in diesem Souuner begangen rverden rvird. Kin internationater Ktudentenverein hat sich in Berlin gebildet. Er bezweckt, bei ausländischen Studenten das Verständnis für deutsche Kultur, bei den deutschen Studenten das Verständnis für fremde Kultur zu erwecke),. ferner den ausländischen Studenten den Studienaufenthalt in Berlin zu erleichtern uud die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Studenten aller Rationen zu fordern. Zur Erreichung dieser Ziele sollen Vorträge und Diskussionsabende, Ausflüge, Besichtigungen und größere internationale Festlichkeiten veranstaltet werden. Auch die Errichtung eines Klubhauses, einer Biliothek und eines Lesezimmers sollen in Aussicht genommen sein. Der Verein will außer ben erwähnten Zwecken freundschaftliche Beziehungen zwischen Studenten aller Nationen fördern und das allgemeine Interesse an internationalen Kulturproblemen verstärken. Die ordentliche Mitgliedschaft können erlangen: 1. Männliche immatrikulierte Studierende der Universität und Technischen Hochschule, die von zwei ordentlichen Mitgliedern vorgeschlagen und von der Mehrheit des Vorstandes bestätigt werden, 2. Dozenten der Berliner Hochschulen. Außerordentliche Mitglieder können werden: 1. Frühere ordentliche Mitglieder, 2. Ausländische Hörer der Universität oder Technischen Hvchschnl., 3. Akademisch gebildete Ausländer, die ihren Wohnsitz in Berlin haben, 4. Akademisch gebildete Deutsche, die Forschungen iiber ausländischeKnlmrprobleme veröffentlicht haben. Der Vorstand besteht aus einem Amerikaner, einem Chinesen, einem Deutschen, einem Russen, einem Engländer, einen! Südafrikaner. Hannover. Am 22. ''April feierte der Direktor der hiesigen Tierärztlichen Hochschule, Geheimer Regierungs- und Medizinalrat, Professor Dr. Dammauu im Aller von 72 Jahren fein uOjähriges Berufsjubiläum. Dem Jubilar wurde der Rote Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub verliehen. Zu dem Festakt waren Vertreter der Regierung, der Tierärztlichen Hochschulen von Berlin und Dresden, von volkswirtschaftlichen und wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Korporationen erscheinen. BemeAenswert ist. daß die Studierenden der tierärztlichen Hochschule sämtlich der Feier sernblieben. Bekanntlich hat die Studentenschaft wegen Nichterfüllung ihrer Wünsche in Bezug der Rektoratsversassung all der hiesigen Hochschule im Monat Januar d. I. gestreikt. VektoraLsverfalsunz für die tierärztliche Hochschule in Hannover. Dem Streik, den die Studenten der Tierärzlichen Hochschule in Hannover vor einiger Zeit viele Tage lang mit so großer Beharrlichkeit dl rchgeführt haben, ist ein vollkommener Erfolg beschiedeu. Wie der „Hannoversche Courier" .ms zuverlässiger Quelle erfährt, ist die Ulilivandlllug der Direktoriatseiurichtung all der Hochschule in eine Rektoratsversassung für den 1. April des nächsten Jahres in Aussicht genommen. Die sofortige Durchführung ist ans etatsrechtlichen Gründen nicht angängig erschienen, aber es sollen schon jetzt, abgesehen von dem Titel Rektor und den Funktionen eines Adlllillistrators, dessen Stelle durch den Staatshaushalts.'tat erst neu geschaffen iverderi muß, sälutliche Vorschriften des Statuts der Berliner Tierärztlichen Hochschule, an der die Rektoratsversassung bereits besteht, alsbald in Kraft treten. L-- =v WrvSarrSs--WachvichLen. =0 Seitens der Sprevia wird um Aufnahme folgender Erklärung ersucht. Bezüglich der im Januarheft der K. C.-Blätter besprochenen Wahlen zum Direktorium der akademischen Lesehalle zu Berlin haben zlvischen den beteiligten Korporationen Hasrnonaea und Sprevia längere Verhandlungen geschwebt, die auch Gegenstand mehrfacher Commissionssitzungen waren. Die Verhandlungen haben zu folgendem Ergebnis geführt : Die Hasmonnea erklärt, daß sie bei der Wahl der Bezeichnung „Vereinigung jüdischer Korporationen" nicht an die Möglichkeit gedacht habe, diese Bezeichnung könne zu Mißverständ-