KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1910-1911
- Issue
- Heft 5 (1.2.1911)
- Date
- 1911-02-01
- Page
- Seite 83 (sequence 17)
- Language
- German
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83 Uelun^alU, es folgen die Mediziner mit 220. Die übrigen 145 Mitglieder verteilen sich auf nicht weniger als 15 Berufszweige, unter denen die I n g e n i e n r e mit 3 3 Angehörigen den Vorsprung Hoden: es folgen dann'die Zahnärzte mit 24, Chemiker mit 23, Apotheker mit 17, Tierärzte und Kauften te mit je 13, A rch i t e kte n mit <>, 3»' a d d i n e r. Ba n ki e rs und P h i l o l o ge n mit je 2 Bernfsgenoffen. Außerdem zählt der .0. C. je 1 Landwirt, Redakteur. Regisseur »mb .Ouusthistoriker. Uederhanpt keinen Beruf üben 0 K. C.er ans. Ins Einzelne verfolgt, ergibt diese Statistik innerhalb der einzelnen Bernfszweige »nieder folgende llebersicht: Bon den 310 Juristen ist nur l .U. E.er Richter. 80 sind Rechtsanwälte, 12 (üerichtsassesforen, 120 Referendare, 01 Stndeuteu: mn den 320 Medizinern sind 140 fertige Aerzte, bezw. ''Assistenzärzte »»»»d Rledizinalpraktikanten, SO Stude llten r non den 33 Ingenieuren sind noch 0 Studenten. In den übrigen Berufen studiere»! 7 Zn hu Heilkunde, 0 Chemie, 4 Pharmazeutik (von den übrigen 13 'Apothekern besitzen 7 eigene Apotheken. »»»ährend 0 noch als Angestellte tätig sind■, I studiert T i er h e i l ku n de. Bon den Philologen und Architekten hat noch keiner sein Studium beendet. Es stehen mithin bereits im Erwerbsleben insgesamt 340 K. C.er, wobei jedoch unter den 12 'Assessoren auch die unbesoldeter». urrd bei de»» 140 Aerzten auch die Medizinalpraktikanten nritgerechnet sind. Was an dieser Statistik besonders i»rs Auge sprirrgt, ist die Tatsache, dasz der K. C. nicht einen e i n z i g e n Beanlte»» in der Regier u u g zählt, und nur 1 Richter. Diese Tatsache. >ie selbstverstürrdlich kein Zufall »st. viel- »irehr die bestehenden Verhältnisse, unter derren die Juden im Derrtschen Reiche noch immer zu leiden haben, im hellste»» dichte nüederfpiegeln. erklärt es wohl auch, daß von den 02 fertigen Inristc:» nur 12 noch gegeruvärtig den Versuch nrachen, in der Staatskarrwre z« bleiben, während SO sich bereits als Rechtsanwälte niedergelassen haben, ruithin wie die übrigen im Erwerbsleben steherrden .0. C.er einerr fvg. freien Beruf ausüben. ' Wie viele von der» .0. C.ern ihrer Militärpflicht genügt haben oder zur Zeit genügen, läßt sich an der Hand des Adreßbuches rricht feststellc »: daß aber unter den 140 Aerzren 28 Sanitätsoffizier e der R e s e r v e sind, unter den 13 Apothekern 2 O b e r a p o t h e k e r d. R. u»»d unter den 12 Tierärzten 2 Oberv e t e r i n ä r e d. R.. während unter den l 78 A n g e h ö r i g e n d e r ii b r i g c n B c r »r f e s i ch n u r 0 31 e s e r v e o f f i z i c r c befinden > wovon indessen keil» er in einem Heere depreußische»» Militärkonvention gewühlt wurde>r ist »veder als ein Znfall zu betrachten, noch, spricht es für die besondere 'Militärtüchtigkeit a»»f der einen oder die besondere Uutüchtigkei t auf der andern Seite. Das ineitere statistische Material, das sich ans den» Adreßbuch ergibt, wird gelegentlich noch mitgeteilt werden. Interessante Erhebungen lasser» sich über die Stärkeverhältnisse der einzelnen K. C. Korporationen »nid über ihr Wachs rinn in de»» einzeliien Jahre»» nuflclicii. Dahinein spielt auch die vielerörterte Irage über das Mehrbäiiderwesen oder — Unwesen im k. C. In dieser Beziehung scheint allerdings eine Aenderurrg drillgend am Platze zu fein, denn es ist höchst anffallend, daß von insgesamt <»75» Mitgliedern 1 2 l Z »v e i b ä n d e r l e »»t e. 5 D r e i b ä n d e r l e »»1 e si»»d, »»»i t1) i »i jeder fünfte .U. C.er i»» m e h r als einer Sl v r p o rat» o n a k t i v rv a r, ein Zustand, der in» Interesse der einzelnen Berbindnngen drrrchanS »»icht rvünschensrvert erscheint. I. Wevsonak-Wachvichten. »l--- --L Zum 2e n 1 na nt iu d cr i)i c f crue uuii-be befördert j Referendar Edgar Oppenheimer (Nhen.-Lil.) im l k. b. 20. Zus.-Rgt. Prinz Rupprecht. ' Das Z n g e ,»ie u r e x a in e n bestand L e oa tz (Bav.1 Das A ff ef t o rexa uicu bestand Ludwin Za ff6 .(Ehibell.) , Hl» DaS medizinische Staatsexamen bestand Alfred,' l 14. Hanau iLic.1.! 121. ]85. Ädreffenänderungen. Es »vuhtten jetzt: * t 5. Otto Adler,^ München. lvoethcftr. 47«: Vi. gv Berberich, Zreib»ng i. Br.. Hermaiinstr. 4; Dagobert David. Äiimchen. Schraadvtmr. 20; W i l h e l m T r e »r c r. Ai ünchen. Bacerftr.. '>31; 'A lfred (v> o 1 b?ei) m i b t, Berlin. Linienstr. 137; *) Die Ziffer vor dem Nameri bedeutet die »r.-C- Rnmlu er im Adreßbuch.