Altneuland
- Journal
- Altneuland
- Volume
- 3 (1906)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1906)
- Article
- Wasserwirtschaft und Wasserbau in Palästina
- Date
- 1906-06-01
- Page
- Seite 180 (sequence 8)
- Language
- German
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— 180 — Um dem Jordantale selbst während der trockenen Monate eine Bewässerung zu geben, könnte man, wie schon erwähnt, ein Stauwehr in den Fluss einbauen. Die Talsohle selbst liegt etwa 2 m höher als der normale Wasserspiegel des Jordans, wir müssten somit den Wasserspiegel um mindestens 1,8 m höher zu bringen suchen, um den Grundwasserstand zu erhöhen. Nehmen wir an, dass der Jordan an der Stelle, woselbst wir das Stauwehr anlegen wollen, eine Breite von 15 m habe bei einer normalen Wassertiefe von 1,0 ra und einer mittleren Geschwindigkeit von 0,6 m, so haben wir ein sekundliches Wasserquantum von Q 15.1 0,6 9,0 cbm/Sek. Es sei angenommen, dass wir hiervon 5 cbm/Sek. durch einen Bewässerungsgraben seitwärts abnehmen bei einer Stauung von 1,8 m. Es fragt sich nun, wie hoch das Wehr werden muss. "i'JMntj^jvss/M/sj/j/jjjjjyjnj;//) T7-rrr77iTr77iTrrrrn 777777777777777777777777/ Wir haben obenstehende Skizze, vollkommenen Ueberfall lautet nun Die Formel für den Q 0,57b.yj/2gy. Da wir nun im Totalen 9 cbm/Sek. haben, wovon wir 5 cbm für Bewässerungszwecke abnehmen, so ist Q 9 — 5 4 cbm, somit b 15 m. 4 0,57.15.y}/2gy 4 0,57- 15)/2gy3 2gy3 4 V- 2gy3 0,57-15 l 4 \ \0,57-15/ f(T i 57-15/ 2g ü mit g 9,81 y=|/ 0,011 0,22 m.