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Altneuland · 1905-05-01 · Heft 5 (Mai 1905) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Altneuland
Volume
2 (1905)
Issue
Heft 5 (Mai 1905)
Article
Abriss der Geologie Syriens
Date
1905-05-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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IRI
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ALTNEULAND MONATSSCHRIFT für die wirtschaftliche Erschliessung Palästinas Organ der zionistischen Kommission zur Erforschung Palästinas HERAUSGEGEBEN VON F. OPPENHEIMER S. SOSKIN O. WARBURG. No. 5. Berlin, Mai 1905. 2. Jahrg. ABRISS DER GEOLOGIE SYRIENS. Von M. Blanckenhorn. IL Teil. Gegen das Ende der Eocänperiode beginnen in der geologischen Entwickelung Syriens ganz neue Verhältnisse. Das Meer, welches vom Anfang des Cenomans an bis zum Mitteleocän mit einer kurzen Unterbrechung während des obersten Senons den grössten Teil des Landes dauernd unter Wasser gehalten und eine Ablagerung nach der anderen regelmässig übereinander aufgeschichtet hatte, so dass die jüngsten Eocänschichten ursprünglich relativ zu oberst lagen, zog sich zurück. Der Boden des heutigen Syriens wurde Festland und von nun an nur noch in einzelnen tiefer gelegenen Gebieten mehrmals (im ganzen viermal), aber jedesmal nur auf kurze Zeit vom neu vordringenden Meere überflutet und hier mit marinen Sedimenten bedeckt, während gleichzeitig im Innern Binnensee- und terrestrische Bildungen eine Rolle zu spielen anfingen. Die erste Transgression fällt in die Zeit des oberen Mittelmiocäns, der sogenannten Tortonienetage.1) Damals bildete das Mittelländische Meer in Nordsyrien eine weit nach Osten über Aleppo zum Euphrat eingreifende Bucht, welche im Westen, wie mir scheint, zwei Ausgänge in das grosse Levantinische Meer hatte, indem sie den Casius Möns oder Dschebel el-Akra im Norden, Süden und Osten als Insel umfasste. Die Bildung dieses grossen miocänen Meerbusens wurde eingeleitet durch basaltische Eruptionen im inneren Nordsyrien am Nahr 'Afrin und Nahr Kuweik, z. B. im Untergrund Aleppos. Der hier die miocänen Von Toitona in Italien.

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