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Altneuland · 1904-11-01 · Heft 11 (November 1904) · p. Seite 326

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Altneuland
Volume
1 (1904)
Issue
Heft 11 (November 1904)
Article
Die Gewinnbeteiligung im landwirtschaftlichen Betriebe
Date
1904-11-01
Page
Seite 326 (sequence 6)
Language
German
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— 326 — sich in jeder arbeitsteiligen Werkstatt von selbst ergibt, wo Hand in Hand greift, wo also ein Langsamer oder Säumiger die ganze Kette ins Stocken bringt. Hier kann nur eine kräftige Gewinnbeteiligung helfen, die jedem Arbeiter einen „inneren Kontrolleur" ins Gewissen setzt und ausserdem jeden zum Aufseher und Antreiber des anderen macht, wo Säumigkeit, Ungeschick oder Böswilligkeit den gemeinsamen Ertrag schädigen könnte. Weil, um es zusammenzufassen, die Landwirtschaft ein Betrieb ist, der Qualitätsarbeit fordert, — weil sie die Arbeitsleistung nur ungenügend zu kontrollieren imstande ist, — weil sie schliesslich des Motivs des Zwanges so gut wie ganz entbehrt: deshalb eignet sie sich mehr als irgend eine andere Form der Unternehmung für die Gewinnbeteiligung. Dazu kommt, dass es nirgends so leicht ist, von der Gewinnbeteiligung zur vollen Gewinnverteilung überzuleiten, wie in der Landwirtschaft, so dass sie auch von diesem höchsten Gesichtspunkte aus die theoretische Prüfung besteht. Betrachten wir nun, inwiefern die praktischen Erfahrungen mit der Theorie übereinstimmen. (Fortsetzung folgt.) DIE WANDERHEUSCHRECKE UND DEREN VERNICHTUNG. Von Marinestabsarzt a. D. Dr. L. Sander. (Schluss.) Bei der kurzen Zeit, die in Palästina die Eier im Boden zubringen, dürften Massnahmen zu deren Vernichtung dort wenig aussichtsreich sein. Immerhin könnte man in geeigneten Fällen versuchen, durch flaches Umpflügen oder tiefes Aufeggen oder Aufgrubbern die Eipakete freizulegen und so dem ungünstigen Einfluss der Witterung, namentlich bei trockenem Wetter, auszusetzen. Noch besser wirksam würde dies Verfahren sein, wenn auf das frisch aufgebrochene Feld das Hausgeflügel gebracht wird. Vorbedingung ist natürlich, dass man weiss, wo sich ein solcher Eigrund befindet. Aussichtsvoller ist der Kampf gegen die Hupfer. Hier gibt es eine Reihe von Methoden. Für alle aber ist die Regel zu beachten: den Feind so früh wie möglich aufsuchen, solange er

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