Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1892-01-01 · Heft 1 · p. Seite 108

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1892
Issue
Heft 1
Article
Nachträge und Berichtigungen
Date
1892-01-01
Page
Seite 108 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
98% known words query
IRI
…/2259275-2259319-2259321-2264874--1949-2264995
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

108 Nachträge und Berichtigungen. Zu Bd. IV. Heft 4 schickt L. Cohen in Rees a. Rh. folgende Zusätze und Berichtigungen, die ich gern an dieser Stelle veröffentliche: S. 114 wäre neben dem Werke von Bacher auch noch zu nennen: vr. I. Levi's „Elia Levita und seine Leistungen als Grammatiker", 63 S. 8<>. Breslau 1888. S. 315, Z. 7: Statt „Jrazedek" lies „Jr Hazedek". S. 337 unten: Der 20. November (a. S.) 1613 war ein Samstag, der Sonntag also der 21. November. Zu „Goethe und die Juden". In einer Besprechung meines Aufsatzes „Goethe und die Juden" (Berichte des Freien deutschen Hochstifts N. F. VI. Bd. S. 571) trägt M. Koch eine Stelle aus den „Wanderjahren" nach, in welcher den Juden für die „treffliche Sammlung ihrer heiligen Bücher" und den Vortheil der israelitischen Religion, ihren Gott in keine Gestalt zu verkörpern, Lob gespendet wird. Koch fährt fort: „Dagegen ist an einer späteren, von Geiger ebenfalls nicht erwähnten Stelle der Wanderjahre (III. Buch 11. Kap.) von den großen Vortheilen der christlichen Religion und ihrem uns lieb und werthen Stifter die Rede". „In diesem Sinne, den man vielleicht pedantisch nennen mag, aber doch als folgerecht anerkennen muß, dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Antheil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet?" Sodann erwähnt Koch eine Erzählung Grüners des Bürgermeisters von Eger. „Er hatte am 23. August 1821 Goethe in die alte Synagoge zu Eger geführt. „Mir lag daran, Goethes Meinung über die Juden zu erfahren. Was ich aber auch vorbringen mochte, er blieb in Betrachtung der alten Inschriften vertieft und äußerte sich nicht mit Bestimmtheit inbetreff der Juden".

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.