Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1890
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachträge und Berichtigungen
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 316 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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316 Nachträge und Berichtigungen. S. 241. Daß die Amram-Sage eine jüdische Parallele der Emmeran- Sage sei, bemerkt auch Schudt (Iüd. Merkw. IV, S. 287). S. 265/6. Aus Abth. II des 8uxM Ka-8eka8 wurden die alten Tosafot besonders ausgegeben (Titelblatt mit anderem Kupfer als in der Gesammtausgabe, in der auch die auf demselben nicht genannten kleinen Halachot des R. Ascher b. Jechiel und Maimuni's Einl. zu Abot mit besonderer Paginirung abgedruckt sind). N. Brüll. Zu Band IV. Meine Klage und mein Aufruf Heft 1, S. 86, die literarischen Nachlässe jüdischer Schriftsteller betr., haben, wie ich leider voraussah, nicht den Anklang gefunden, den sie meiner Ansicht nach verdienten. Um denselben weitere Verbreitung zu geben, sandte ich die betr Stelle an die Redaction der Voss. Zeitung und Nat. Zeitung, welche dieselbe mit einigen freundlichen Eingangsworten zum Abdruck brachten. (Später wurde die Notiz auch abgedruckt in der bibliographischen Wochenschrift „Das Archiv", herausgeg. von Julius Steinschneider, 3. Jahrg., No. 14, S. 115). Obwohl nun durch diesen Abdruck meine Wünsche in den weitesten Berliner Kreisen bekannt wurden, haben sie mir nur eine einzige Zuschrift und zwar von Herrn Prof. Hahn in Berlin eingetragen. Aus diesem Briefe hebe ich eine Stelle hervor, welche sich auf Henriette Herz bezieht, ohne doch die Frage über den Verbleib des Nachlasses der Genannten zu lösen. Prof. Hahn schreibt (25. Dec.): „Aus dem Nachlasse von Frau Hofräthin Therese Herz, die durch ihren verstorbenen Mann eine Nichte von Henriette war, und manche Reliquien von dieser besaß, bin ich im Besitz einer Anzahl von Tagebuchblättern, die ich nach Mich, künftigen Jahres in einer lit. Zeitschrift zu veröffentlichen gedenke, für den Fall meines Todes entweder dem Mark. Museum oder falls das von der Gesellschaft für deutsche Literatur geplante Unternehmen eines Archivs für deutsche Literatur ins Leben getreten sein sollte, diesem überlassen werde. Das Bild von Marcus Herz ist dem jüdischen Krankenhaus hier, das der Henriette an die Nationalgalerie geschenkt worden, die Büste von ihr von Schadow ist im Besitz von Frau Stadtrath Löwe. Die Gräber von H. und ihren Verwandten sind auf dem Jerusalemer Kirchhof, Blücherplatz". Zu Heft 1, S. 104 fg., erhalte ich von geschätzter Seite die Mittheilung, daß die Zeitschrift seit ihrem Beginn von der Bibliothek der Ungar. Landesrabbinerschule gehalten worden ist. „Daß", so heißt es in