Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1890
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Geschichte des Studiums der hebräischen Sprache in Deutschland während des sechszehnten Jahrhunderts
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 6)
- Language
- German
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116 Geiger: Zur Geschichte des Studiums der hebräischen Sprache die mir sonst nur dem Titel nach bekannt ist ^). Gleichfalls aus dem Jahr 1546 ist ein interessanter Reisebericht. Er kann aber nicht von jener eben erwähnten Reise nach Deutschland handeln — denn am Schlüsse des Briefes ist Münster wieder in Basel und meldet, jedenfalls über seine Universitätsvorlesungen: ^initu3 est a me ^63sHas rvSatusHue sum a ymduLäarn, ut aädne nimm aut alterum ulsuseni leetionein eyutiriueni) äovee statuerint ^uiä eum Oellario A^aut^). Von seinen Vorlesungen handelt auch 1) Vergl. Stud. der hebr. Sprache S. 79, A. 2. Ueber das Werk äußert sich Münster in unserem Briefe: Huaeris iortasss, huoä ineurn ^jam 8it stuäium; äicam. ^.dsolvi Zuxerioridus 6iedu8 8vdaerarn rnunäi, olirn a äoew 5u6aeo in Ri8xania c0N8crivtarn <^uam ann0tationidu8 wei8 exxlieatierem (reääiäeram beigeschriebcu) Lxemxlar vetu8ti88iinuin tuit aä me a Venetii3 rai88um. Zum Schluß spricht er von der ihn ganz in Anspruch nehmenden dritten Auflage seiner KoSmographie. 2) Simlersche Sammlung Bd. 61. — Welcher Cellarius hier gemeint ist, kann ich nicht sagen. Etwa der „Stud. d. hebr. Spr." S. 107 genannte? Cellarius sollte, wie aus der weiter im Text mitgetheilten Stelle hervorzugehen scheint, die Prof. der Theologie übernehmen. Es sei gestattet, einen großen Theil des Briefes, an dessen Schluß die im Text mitgetheilte Notiz steht, hier abzudrucken, obwohl derselbe für die Juden speciell nichts enthält. Aber für die damalige Art zu reisen ist die von Selbstironie nicht freie Schilderung höchst wichtig. Der erwähnte Graf Zimmern ist wohl Froben Christoph von Z., der Verf. der nach ihm benannten für die Culturgeschichte jener Zeit höchst bemerkenswerthen Chronik. Schon wegen der Erwähnung dieses Mannes und wegen der Art, in welcher von ihm gesprochen wird, ist die folgende Stelle der Mittheilung Werth. Oum a te ä^eeäerein, duinani88ime vir, xerveni ea äie aä Lülaed, ndi et verneetavi, xerienluin xa88U8 6e eque qui aeKrotare eexit, 8eä rursuM convaZuit, ru8tiei8 xutantidu8 illurn a verrat aZitaturn. Legnenti äie xran3n8 8urn in 8edatnn8en st ninc 80lvens xerveni ultra?nr8tenderA aä vanndinni usgne xeraZratis vinltis N688inri3 itineridu8. I'ertia äie aädne xejora itinera eoaetns kui arndulare, U8(iue äurn Rotv^eilain axxredenäi. Ourn^ue circa ve8verain illue nerveniL8em et eonritein a Kimbern m!- nime inveni88enr, ^'u88u8 8urn illurn re^uirere in ca8tro 8U0 (!) 2irndern, ^neä miliarii 5ere 8vatie a I^ot^eLa äi8tat. ^Zres8U8 itague eivitatem verveni ea noete aä ^imdern inveni eomitern, 8U8eevtu8gne 8nrn ad illo nurnani88inre et xer triäunm traetatu8 nt nen a!ienn3, seä nt amieu8 intirnu8. Niratns 8unr doviinern gui nie nun<inam viäit et tarnen tarn arniee traetavit. Inveni avuä illum <iuie<iuici euniedanr. nee ille ^uie^nam neZadat. 08tenäit omnia, rnaZnuin tn68aurnin lidrerurn, N0ti88irnum di8torie0rrnn, innnita8 tere anti^uitate8, vasa aurea et ar^entea in testuäine muri reelusa; axetneearn eurn eleetuarüs varÜ8 ornatarn, in 8umrna nidil kere tuit in aree, ^ue-ä non viäenänrn exnidnit. 8eriv8i triän0 raulta mini aecnnnnoäa, xortavi^ne meeum exernxlaria gnaeäara guas eanäiäe mini eommunieadat, aeZreHns ad ille äuni88U8 et eonäuetu8 aä 88. (Zeor- Ziurn M0na8terwrn. Altera äie xerveni aä ^ridurZum. Leä in 8imen8^a1Ä xerieul08i85ime erravi, äe8neran3 etiain me in triäue v088e reäire aä demine8. 0 tznanta verieula xa88U8 8nrn eurn e<iu0 in xraeeixits et 8eorM080 a1ti8Lüno-