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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1890-01-01 · Heft 1 · p. Seite 13

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1890
Issue
Heft 1
Article
Zur Geschichte der Juden in Rothenburg an der Tauber
Date
1890-01-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Breßlau: Zur Geschichte der Juden in Rothenburg an der Tauber. 13 des Jahres, während welches die Wohnung gewährt wird. Ich theile schließlich noch einen Schuldbrief aus dem Jahre 1467 mit, in welchem von vornherein Zins, aber in um die Hälfte niedrigem Betrage als in dem letzten Falle ausbedungen wird: lek 0uv2 Lmersniäer kurzer 211 RoteicknrA tkun krmt meneklieken mit 61886IQ oKueu krieK, äas led 5ür raieli uuä alle mine erden svQnIäiA ^voräe» dm uuä gelten sol äer Mäin I^e^em äer ^viett^e V Anläiu laut- ^eruo^ äie 60 umd sued steut) ^'e ein Auläin desunäer I ^uenen I äen. stat ^verun^ äie^il sie unver^elten stenät. V6Z alleZ 211 ^varem urkunclt 30 nad Lek 0dZenanter Leldsenuläner iliZsig' ^edetten äen erdaren (Zlauszü von (^uttender^, ^xxel genant, sennltneis^ nn^ äem Olosterkotf, äas er sein insiZel 211 A62U^nns2 ^enene^t nantt enäe äer ^esenriü' im unä sinen erden on seda-äen, äer Aeden ist uLk sant?aulL dekernn^Ltag' im I^xvii. Mr. Ueber den Umfang der Geldgeschäfte der Rothenburgs Juden erhalten wir einigen Aufschluß durch eine bemerkenswerthe Aufzeichnung aus dem Jahre 1489. Im Zusammenhang mit gewissen hier nicht näher darzustellenden Maßregeln behufs der Tilgung der Judenschulden, zu welchen sich die Bischöfe von Würzburg und Bamberg und die Markgrafen von Brandenburg sowie ihre Prälaten, Herren und Stände 1488 vertragsmäßig zusammengethan hattenkam es auch zwischen den Rothenburger Juden, über welche die Fürsten eine Gewalt nicht hatten, einerseits und zwischen dem Bischof Rudolf von Würzburg 2) und den Markgrafen Friedrich und Sigmund von Brandenburg zu einer Übereinkunft, zufolge welcher die Rothenburger Juden Menndlin, Lezar von Schwarzach, Smoel und Mach, Sohn und Tochtermann des letzteren, Mosse von Biberern und Esel Knecht ihre Briefe über Forderungen an die Fürsten und deren Stände und Unterthanen bei dem Rothenburgs Rath hinterlegten. Der Rath verpflichtete sich die Schuldbriefe den Schuldnern herauszugeben, sobald die Juden wegen ihrer vertragsmäßig fixirten Forderungen befriedigt seien, wofern aber die Juden nicht in vertragsmäßiger Weise Bezahlung erhalten würden, diesen ihre Urkunden wieder zuzustellen. Ueber die deponirten Schuldbriefe ist nun ein Verzeichnis aufgenommen, aus dem wir den Gesamtbetrag der Forderungen obengenannter Juden an die Unterthanen der 2) Vgl. den Vertrag bei Haenle, Geschichte der Juden im ehemaligen Fürstenthum Ansbach S. 211. 2) Bamberg wird in der Aufzeichnung — f. 117 ff. unseres Bandes — nicht genannt.

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