Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1889
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zur Geschichte der Juden in Rothenburg an der Tauber
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 323 (sequence 23)
- Language
- German
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Breßlau: Zur Geschichte der Juden in Rothenburg an der Tauber. ZZZ liek einen feierten in deru ^lo^ses buen naeli Mäi8eker ^e^onlisit A68^0reli, 6is6 3tue^ ^or uvä 8tet 2U daltsn und Kaken, auek äi36v briet? mit mein 3e1b3 kanäeu naek Mäisoksr Ze^onZieit ^exeiekent mit Mäisener sedi-ieK, mien äi8ser äin^ aller 2u desa^en an allen enäen ^0 Ä632 not ^esemdt on^everäe. Aeden navk eristsnILensr 2al im viertsekennunäei-tiKi8t6n (!) jore am . . . (Tag fehlt). Hebräische Unterschrist: j?^'' Diesem Formulare folgen: 34. f. 39. Kaiman äer Me, 1404 Aug. 11. Hebräische Unterschrift wie 1. .^N' 35. f. 40. Lerman äer ^juäe von Nunenen, 1402 März 9. Hebräische Unterschrift: .-^2 ^"2 ^1^!^' 36. f. 51. Lonon ^laeok äer Mäe 8alman8 eväen 2n Rotendur^ A68e33en 1408 Aug. 22. Hebräische Unterschrift: ..-^^ '^"^ Es ist wahrscheinlich, daß dies zweite Formular, in welchem die Worte „nnä ir Mäe unä dürrer v^oräen din^ fehlen, zunächst nur aus vorübergehenden Ausenthalt in der Stadt berechnet sind; dafür spricht, daß es für niemanden zweimal vorkommt, und daß Salman und German, die sich 1404 und 1402 nach diesem zweiten Formulare verpflichten, später 1406 und 1408, als sie sich fest niedergelassen hatten, den Revers des ersten Formulars ausstellen. Schließlich bleibt noch eine Urkunde (f. 42) zu erwähnen, die von „Nsister Brakel äer MÄe?u Rurender^" am 17. September 1406 ausgestellt, zwar dem zweiten Formular folgt, aber einen abweichenden Schluß hat. Dem Versprechen, vor dem Rathe der Stadt auch nach dem Abzüge aus derselben Recht zu nehmen, ist hier die Klausel hinzugefügt : 62 ^ere 6enn äas mir äas reent Aeverlienen vert20Aen ^uräe"; außerdem hat der Aussteller keinen Eid geleistet, sondern statt dessen dem Bürgermeister Heinrich dem Toppler mit Handschlag (mit nant^eden) gelobt, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Dafür ist dann die Urkunde auch nicht bloß von dem Aussteller selbst, sondern noch von zwei Zeugen Liephun von Gelnhausen und Meister Wehdel ^), Juden zu Rothenburg, unterzeichnet, so daß die hebräischen Unterschriften die folgenden sind: .'V?'! "^"NPNA'' ^"IL" "^"2^ ^2 '7^2? -'1^?N!>" "">"NN -^NO^ "^"7 pjvl' "^"2 17^55 Offenbar spricht sich sowohl in jener Klausel wie in dem Erlaß des Eides eine besonders bevorzugte Stellung dieses Meisters Israel von Nürnberg aus, und das führt auf die Vermuthung, daß wir in ihm jenen Meister Israel zu erkennen haben, den König Ruprecht in einer viel berufenen Urkunde vom 3. Mai 1407 wegen seiner Gelehrsamkeit und Red- So statt Veyfel, wie die mit n. 1 übereinstimmende Unterschrift beweist. Meister Israel unterschreibt auch hebräisch nicht bloß mit seinem Namen, wie ausnahmslos in unserem Bande alle übrigen Juden, sondern mit einer längeren Forme!; deutsch: ich habe auf mich genommen alles was oben geschrieben ist, so spricht der bescheidene Israel, Sohn des Isaak s. A.