Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1889
- Issue
- Heft 2
- Article
- König Albrecht I. für die Juden in Dortmund (1299)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 245 (sequence 3)
- Language
- German
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Miseelleu. 345 alias eum tuti in äomidus suis ixsi ^näei esse ere^erentur, per extranevs äe oonntatn Äe Nar^a aÄ eosÄeiu 6ietum opiäum InKreäientes sunt exaetivnati violeuter aä von inoÄleain xeeunie ^uantitatem, sie <iuo<1 Ipsl ^uäel vläentes se ivÄekevsos aä loea alLa, nbi äekeusionis presiäiy ^anäere eredrmt, x>08tniOäuin transierunt. <^uoä nostra sereuitas Araviter ferens 6e vodis reputat ntic^ue male aetuin, eum vos noseatis ixsos ^uäeos esse eamere nostre servos et per eouseyuens per v08 tan^uaw imxerii üäeles iore iu^i Läueia Äetensanäos. k>ropter <^uoä vodis seriositer xresentidus eominittiwns et wanäamns, ^uatenns ^uäeis nostris preäietis aÄ vestram xresentiam eynvyeatis intimetis eisäem, <^uoä etiarn vos kaeere volumus operis xer e^eetum, ^uoä äeineexs in personis ixsoruin et redus a nullo MO^uam ipsis in oxiäo l'remoniensi violentiain inkerri xermittetis, seä Mvä revoeatis aliis aä se, <M äienntur oxiäum exivisse, tava eiusäern arediepiseopi Ooloniensis sxeeialis eormn nomine imverii ^eLevsoris o^uam vestris in ipL0 0x160 ve8tro udiennHue xroteetionidu8 sine o^uavis oKensa et viylentia in omni ea lidertate, <^uam antio^uiter kadueruvt, maneant et letentur, iä vullatenu8 8ieut nostrara ^raeiam äili^itis äiw1s8uri. Datum axnä l'ullum IHl^ nou. cleeemdr. re^ni nostri anno 3eeuuä0. 2. Die Wiederaufnahme der Äuden in Speyer nach dem schwarzen Tode. Von Moritz Stern. Vereinigung von Haß, Habsucht und Aberglauben hatte im Jahre 1349 fast alle deutschen Judengemeinden wie im Sturme vernichtet. Aber die Revolution war nur von den unteren Schichten des Volkes ausgegangen. Schon im Jahre 1350 beeilten sich die Städte, zu ihrem eigenen Nutzen die Juden wieder aufzunehmen. Es geschah dies unter veränderten Verhältnissen. Da die Judenviertel meist niedergebrannt oder zerstört waren, mußten den neu Aufgenommenen neue Wohnplätze angewiesen werden. Dort mußten sie von nun an wohnen; das Recht der ihnen früher gegönnten freien Bewegung war hiermit beschränkt. Noch ein zweites kam hinzu. Während die Juden früher ihre eignen Häuser besessen hatten, wurden ihnen solche jetzt nur mietsweise überlassen. Auch was sie dazu bauten, gehörte der Stadt. Daß die Juden auf die Bezahlung der bei ihnen vor der Katastrophe gemachten Schulden verzichten mußten, verstand sich von selbst.