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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1887-01-01 · Heft 4 · p. Seite 299

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1887
Issue
Heft 4
Article
Beiträge zur Geschichte der Juden am Bodensee und in seiner Umgebung
Date
1887-01-01
Page
Seite 299 (sequence 3)
Language
German
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am Bodensee und in seiner Umgebung. 299 als an diesem steinernen Haus „äas kiväer rmä äas voräer tacZQtroS^ reichen, an welchem Haus beide Mauern gemein sein sollen und aus welchem ebenfalls dem Reich jährlich zwei Pfennig zu Zins gehen. Gegeben zu Uberlingen am Sonntag nach S. Hilarientag 1351. Perg. Orig. Stadtsiegel abgegangen. Spitalarchiv vr. 1229. 8) 1351 April 30. Konstanz. Vor dem bischöflichen Offizial zu Konstanz verkauft Johannes, genannt Lütishofen von Bhberach, Sohn weil. Heinrichs gen. von Lütishofen, vormals Schulmeister (olim äoowris xuez-oruw) zu Ueberlingen und dessen Anwalt Bertholt genannt Schyllher von Byberach, dem Armenspital zu Ueberlingen Haus und Hofraite (äoräum et aream suaw) zu Ueberlingen, anstoßend an das genannte Spital, an das Haus und die Sammlung (eolleZio) der Schwestern an der Wiese, an die Straße, vormals genannt 7,6er juäen ^asse" und hinten an den See (laeui seu ayue laeus) daselbst. Der Verkäufer und Anna Lütishofen, seine Schwester, sobald diese das gesetzliche Alter erreicht hat, verzichten für sich und ihre Erben auf alle Ansprüche an das Haus mit Zugehör. vatuin Lovstantie anno äoiv. N<> vriwo, keria sexta xost kestum oeati Mg-rei evanA. Perg. Orig. Siegel des Offizials. Spitalarchiv nr. 1230. 9) 1352 März 10. Biberach. Cänrat Kröul und Hans von Ertingen, beide Bürger zu Biberach, erklären bezüglich des zu Ueberlingen in der Stadt liegenden an das Spital des hl. Geistes und an Ulrichs Haus von Hödors des jüngeren stoßenden Hauses und Gesäßes, das weil. Meister Heinrich von Lütishofen gehörte „äer 26 HederliQ^en sedülznaister ^vas", und das durch die Spitalpfleger verkauft wurde, daß sie für die zwei von Meister Heinrich sel. hinterlassenen Kinder Johannes und Anne rechte Gewähren des Kaufs sein wollen, bis diese zu ihren Tagen gekommen sind. Gegeben zu Biberach am Samstag vor S. Gregorientag 1352. Perg. Orig. Siegel des Cänrat Kröul und des Hans von Ertingen. Spitalarchiv vr. 1231. 10) 1376 Oct. 6. Konstanz. Die ^uäisvQa^t" der Stadt Konstanz ist mit Bürgermeister, Amman, Rat und Bürgern von Ueberlingen für sich und die Nachkommen übereingekommen, daß sie den Frithof bei Ueberlingen im ^VaüsinoZ, sowie derselbe mit Marken bezeichnet ist, nach ihrem Nutzen einsangen wollen und zwar drei Teile mit Mauern oder „Aetüllen", den vierten Teil gegen die Stadt mit Zäunen. Ferner hat ihnen der Rat die Gnade gethan, von den städtischen Brunnendeucheln Wasser in tuekelii an den Frithof zu leiten und in einem beschlossenen Wasserstock, der mit einem lvessin^axken versehen ist und dessen Oeffnung die Größe eines angegebenen Ringlems hat, aufzufangen; brauchen sie das Wasser nicht, so soll der Zapfen zugestoßen werden. Davon geben sie keine andere Steuer als jährlich an die Nikolauskirche in Ueberlingen 13 Pfg. und 1 Vrlg. Wachs, an die von Salmensweiler 3 Pfg. und an Hainrich Rhenolt, Bürger zu Ueberlingen, 34 Pfg. Raek Ldristsi Geburt 1376, au äeva neusten mental naeli saut ÄlielielswK'. 20*

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