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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1936-01-01 · Heft 1 · p. Seite 5

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1936
Issue
Heft 1
Article
Zur Geschichte der Juden in Konstanz
Date
1936-01-01
Page
Seite 5 (sequence 3)
Language
German
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Heymann Chone. Zur Geschichte der Juden in Konstanz 14 Rheinische Gulden 59 „ und 1 Ort 1426 : 433 Rheinische Gulden, 75 Pfund 1427: 166 „ „ 50 „ 1428: 126 „ „ 44 „ 1429: 100 „ „ 60 „ Eberli verlieh 1423: 1424: 1426: 36;; 10 Pfund 1427: 165 „ „ 48 „ 1428 : 388 „ „ 11 „ 1429 : 29 „77 „ Boman verlieh 1426: 162 Rheinische Gulden, 1 Pfund 1427: 483 „ „ 47 „ 1428 : 217 „ ., 68 „ 1429: ' 17 „ Gabryel verlieh 1426 1427: 1428 1429 58 Rheinische Gulden 57 „ „ 20 Pfund Ii;;;; 33 - Nehmen wir diese 10 Gläubiger zusammen, so schulden ihnen Adlige der Umgebung in den Jahren 1423—1429 3680 Rheinische Gulden und 584 Pfund, die Großkaufleute5) und Patrizier von Konstanz 9516 Rheinische Gulden und 609 Pfund, Handwerker und Kleinbürger 2493 Rheinische Gulden und 2275 Pfund, Bauern, Handwerker und Krämer der Umgebung (Reichweite bis Bernang im Rheintal, Feldkirch, Lindau) 4621 Rheinische Gulden und 2821 Pfund6). Wieviel fahrende Habe (d. h. bewegliches Vermögen) der einzelne überhaupt besaß, ist nicht genau zu ermitteln. Von den Schuldnern zahlten viele erst nach Jahren ab, andere wiederum haben sicher nur kurzfristige Anleihen aufgenommen. Dürfen wir aber annehmen, daß ein großer Teil der Schuldsummen sich drei Jahre hinzog, so sehen wir, daß mehrere der Konstanzer Juden über 1000 Gulden werbendes Kapital ihr eigen nannten. Die Feststellung lautete dann: Low besaß 1423/25 an Außenständen 1700 Gulden Sanwel 1423/25 „ „ 2400 „ Seligman-Jentli besaßen 1426/29 „ „ 6000 „ Abraham von St. Gallen 1426/29 „ „ 900 „ Boman 1426/29 „ „ 900 Gotlieb 1426/29 „ „ 900 Gütli-Abraham 1426/29 „ „ 800 „ Salman 1426/29 „ „ 800 „ Eberli 1426/29 „ „ 650 Gabryel 1426/29 „ „ 200 „ 5) Die größte Summe ist die von 714 Rheinischen Gulden, die Conrat Winterberg bei Seligman aufgenommen hat. Durch eine Urkunde vom 17. Januar 1429 (Or. Perg. St. A. Ko.) werden wir darüber aufgeklärt. Co. Wi. hatte unter anderen Forderungen auch eine auf 714 Rheinische Gulden. „So Ulrich Steinstrass ihm schuldig sye, darumbe er ein Wechsel mit ihm gemacht hat und die zu Venedey zu bezalen nach Uswysung sins Wechsels Brieffes..: Zuletzt habe er solche schuld als ob(en) stat, uff in an ainem Juden zu schaden genommen, da es och noch hut by tag an Schaden stände." Dieser Jude ist Seligman. 6) Davon entfallen auf die heutige deutsche Seite 1934 Gulden, 1501 Pfund, 54 Dukaten, aut die heutige schweizerische 2687 Gulden, 1320 Pfund. 5

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