Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1930-1931
- Issue
- Heft 2
- Article
- Studien über die bauliche Entwicklung der Judengassen in den deutschen Städten
- Date
- 1930-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 19)
- Language
- German
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Alexander Pinthus. Studien über die bauliche Entwicklung der Judensassen in den deutschen Städten. recht Seit 1317 wichtiger Handelsplatz an der „Straße der Kaufleute an der Oder". 80. Frankfurt a. O. a) 1. XIV. Jhrh. 3. Lebuser Mauerstraße. 4. An der Stadtmauer, senkrecht zur Berliner Straße. — Nitschke: „Die Stadt Frkft. a. O. im Anf. d. XIV. Jhrh.", Mittig. d. hist. Ver. f. Heimatsk. Frkft. a.O. XXIV. 1910, S. 44. — cit. nach Mittig. d. Ges. Arch. 1913, S. 136. — b) Jüdenstraße am Markte. — Stadtplan. — 6. Gegründet 1253, Entwicklung um den Markt — Meurer: „Stadtgrundrisse", S. 87. — 81. Guben. 3. Judenstraße. 4. Oestlich, parallel der Nordsüdstraße an der Stadtgrenze. 6. Stadtentwicklung von der Baderstraße her. 1235 Stadtrecht. Bei der Ummauerung 1311—1319 Judensiedlung mit einbezogen. 82. Mittenwalde. 3. Jüdenstraße. 4. Gegenüber der alten Burg, senkrecht zur Durchgangsstraße an der Stadtmauer. 6. Um Mitte des XIII. Jhrh. entstanden. 83. Nauen. 3. Judenstraße. 4. Außerhalb der deutschen Siedlung, parallel zur Markstraße, gegenüber der Kirche. 84. Osterburg. 3. Judenstraße. 4. Gegenüber der bürgerlichen Siedlung, senkrecht zur Handelsstraße. 85. Oebisfelde. 3. Judenstraße. 4. Vom Markt aus in das Gebiet der östlichen Stadterweiterung. 6. Stadt im XII. Jhrh. gegründet, noch im M. A. nach Osten erweitert. 86. Perleberg. 3. Judenhof. 4. Im Osten, außerhalb der kirchlichen Stammsiedlung und der deutschen Stadt. Zwischen Marktstraße und Wasserlauf. 6. Stadtrecht 1239, Judenstraße 1353 in die Stadtumgrenzung eingeschlossen. 87. Prenzlau. Tafel III. 3. Judendorf. 4. Am äußersten nördlichen Ende der Stadt 6. 1234 Stadtanlage, ältere Siedlungen am Nord- und Südende der Stadt. 88. Salzwedel. 1. XIV. und XV. Jhrh. 2. Judaeorum Vicus, Judendorf. 3. Der Perver (hebr. parwar Vorstadt). 4. Vorstadt von Salzwedel; die Juden bewohnten eine Seite der Dorfstraße, die zum späteren Kloster zum heiligen Geist gehörte. Der Perver und das Bockhorn bilden zusammen eine lange Straße vor der Altstadt von S. — Mittig. v. Frau Else Latowsky, Nordhausen, nach Erkundigungen bei Prof. Gädtke in S. und nach H. Dietrichs und L. Parisius, „Bilder aus der Altmark". Vgl. auch Gengier: „Stadtrechtsaltertümer". — 89. Spandau. 3. Jüdenstraße. 4. Ursprünglich Westgrenze der Stadt, parallel einer Hauptstraße. 90. Spremberg. Tafel II. 3. Jüdenstraße, Judengasse. 4. Außerhalb der bürgerlichen Stammsiedlung. Judenstraße senkrecht zur Hauptstraße, Judengasse bildet die Verbindung zum Markte. 6. Vereinigung aller Siedlungen wahrscheinlich 1497. 91. Stendal. 1. 1327. 2. Große Judenstraße. — Märkische Forschungen 1878. — 3. Große und kleine Judenstraße. 4. In der Verlängerung des Marktes, abseits der Hauptstraße. 6. Marktort Ende des XII. Jhrh. zwischen zwei Armen der Uchte. b) Schlesien. 92. Brieg. 1. 1507. 4. Synagoge in der Mollwitzerstraße. 5. 1453. — Brann: „Schlesien", Bd. I, S. 30. — - 93. Breslau." Tafel 1.1. a) 1. Um 1200. 3. Aelteste jüdische Siedlung an der Holtey-Höhe, der damaligen Herzogsburg. 4. An der Ostgrenze der Stadt. — Brann in: „Germ. Jud.", S. 64. — I. b) 1. 1203. 2. Falknerdorf (Zocolnici). — Aronius: „Regesten", S. 160, Nr. 360. — 3. Gegend zwischen Oderstraße und Königsplatz. Eigentum der Juden Josef und Chaskel. II. a) 1. Bis zum letzten Drittel des XIV. Jhrh. in verschiedenen Teilen der Stadt. 1368 auf dem Sande. 3. Meistens auf der jetzigen Ursulinerstraße, in dem Teile von der Stockgasse bis zur Schmiedebrücke und in dem Teile des Universitätsplatzes zwischen Schmiedebrücke und Schuhbrücke. Dort alte Judenschule im Eckhause an der Schmiedebrücke. 5. 1453 Zerstörung durch Capistrano. II. b) 1. 1349. 2. Im Hirsewinkel. 3. Röhrgasse. II. c) 1. 1351. 3. Gerbergasse. (Verlängerung der Ursulinergasse.) Newe Judenschule. — Brann: „Schlesien", 119