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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1919-07-01 · 4/6 (Juli-Dezember 1919) · p. Seite 62

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XXII (1919)
Issue
4/6 (Juli-Dezember 1919)
Date
1919-07-01
Page
Seite 62 (sequence 14)
Language
German
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Gftonaiöcho und gaonäischo Responsen, mit Nennung ihres Urhebers, ״ enthielt, während Chefc-z keinen Autor nennt1'). In Or Zarua heisst es auch ausdrücklich zweimal סשר גאונים הנקרא ספד הפץ, ausserdem aber wird, sowohl im Or Zarua il lOila. 106 b u. 148b; vgl. mein אניבי קירואן, p. ג־?», n. 1) als auch bei Meir b. Baruch (Responsen ed. Prag nr. 54 4), ein כשי• גאונים angeführt. Das השר חשץ war also ohne Zweifel ein KoUcktaneeiibuch, das in Deutschland im NIL Jahrh. angelegt wurde, und sowohl Gaonäteches als auch andere Materien enthielt, hat aber mit Chefez b. Jazlinch nichts zu tun. Seinen Namen wird das כשר הפץ wohl von dem ersten darin enthaltenen Stück, das wahrscheinlich mit dem Wort חשץ begann, d. 11. mit einem Stück zivilrechtlichen Inhalts, erhalten haben11). Warum aber das סשד חפץ, ebenso wie das ספר המקצעות, Chanano! beigelegt wurde, vermag ich vor der llaml nicht zu sagen, denn mit Keitmann und Enpoport anzunchmen, dass ihr Autor etwa רב חשץ gewesen und dass •dann die Abbreviatur ר״ח falsch in רבעו הננאל aufgelöst wurde, ist unmöglich, wie demnächst in einem anderen Znsammenhang nachgewiesen werden soll. — Konnten wir aber auch nicht allen" Ausführungen llalpers zustimmen, so muss doch seine Leistung als eine gediegene bezeichnet werden. Der arab.Tcxt ist sachlich und besonders philologisch vorzüglich bearbeitet, die hebr. Uebcrsotzung ist exakt und zweckgcmäss, dio Einleitung, die ia 8 Abschnitte zerlällt, enthält alles was sich auf Chefcz und sein Buch bezieht, 11. A. wird hier (p. 51 ff.) in einem besonderen Abschnitt das Verhältnis von Maixnonides* כשר המצות zu Chefez* כתאב אלעראיע uutcrsuchr. und dio vollständige Unabhängigkeit des ersteren uachgewiesen. Im einzelnen aber habe ich noch!olgendc.s zu bemerken: p. 1 11*. Zur Frago, ob Simlai der erste war, der dio Zahl der Ge- und Verbote auf 612 festset/.to, waro noch darauf hinzuweisen, dass in Pessktu rabbati c.2l (ed. Friedmann 99 b) Levi im Namen Joclianans von 2*18 Geboten und Üü5 Verboten spricht und dass ib. c. 22 (fol. lila) u. Cant. r. zu J, 2 Azarja und Jthuda b. Simon im Namen des Josua b. Levi dio Zahl 618 trndieren. Dass aber schon Tannaiten diese Zähl haben, steht nicht fest, dern nicht nur ist dio La. in der Mechilta unsicher, sondern auch im Sifre zu Deut. 12,28, wie aus Raschi z. St. hervörgeht (s. Bacher, Ag. d. Tann. 1.2 410 n. 2). Vgl. auch noch J. F. Perlas Einleitung zu 8. כשר המצות ל־ס״ג p. 5—6, der darauf aufmerksam macht, dass im Je• ruschalnn die Zahl 613 nicht vorkommt, so d.iss ׳/. B. dio Jßabli-Stelle Schabbat 87a im Jer. Taauit IV, 8 (fol. 69 c 1. 7) lautet: מה אם סשח גהיא כצוה יהידית ונו׳" *vgl. auch Tos. Sota Vj, 9: ומה אברהם ימלא גצטוה אלא;ל מצוה יהירות). Dann ist noch zu den Stellen, wo von תרי״ג מצות die Rede ist, noch Gen. r. 24, 5 hinzuzufügen. — p. 99 die Schreibart קנאסא ,ראבא usw. ist weiter nicht auffällig, sie ist die in dor Liitoratur übliche, so z. B. iu den Respousen cd. Harkavy. — p. 101 zu dor Stolle כיצד הית מתודה bei Isak ibn Gajjät s. noch mcino Bemerkungen in JQ.R X, 252 u. ZLIli IV, 21. — p. lüö das Zitat aus Chefez ia Jcbuda ibu BaLums Tagni« 8. v. חרם liegt jetzt gedruckt im arab. Original und iu hebr. Ueborsctzung bei Kokowzow, Neuo Materialien . ,!!') Ualachot Godolot dilrfto, wie Halpor richtig annimmt, m der Lmlmtuug enthalten gewesen sein. 11) ln ähnlicher Weise wird wohl auch das בימי על גבי גחלים, das ebenfalls Gaoniusche« enthielt (a. Freimann, ZfHB X, 178 ff־.) seinen Titel erhalten haben. י » /

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