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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1917-01-01 · 1/3 (Januar-Juni 1917) · p. Seite 31

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XX (1917)
Issue
1/3 (Januar-Juni 1917)
Date
1917-01-01
Page
Seite 31 (sequence 31)
Language
German
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8i Familie in Beziehung traten. Schon sein Vater Sussmann erfreute sich als Rabbiner von Fulda einer grossen Beliebtheit; er starb dort c. 1660. Die Tochter Sussmanns, Schwester des Isack Brilin, wurde die Gattin des weitberähmten und hochgelehrten R. Jair Bacharach, Rabbiner in Worms, der auch eine Zeitlang den Unter״ rieht seines Schwiegervaters genoss und in seinem Hause sein tal״ mudisches Wissen erweiterte1). Isack Brilin, der sieben Jahre als Rabbiner in Mannheim wirkte und in hohem Ansehen stand, starb dort 16782). Durch Verheiratung seiner Töchter erweiterte sich der vornehme Verwandtenkreis, wobei besonders die Tochter Fromet zu erwähnen ist, die als erste Frau des Oberhoffaktors Samson Wertheimer in Wien in eine weltbekannte Familie eintrat. 2) David Aron, Sohn des Jecheskel Elijahu, Vorsteher in Hammelburg; fluchtete nach Worms, wo er zwei Waisenkinder in seinem Hause erzog und durch sonstige Werke der Wohltätigkeit sich auszeichnete; er starb dort hochbetagt am 27. Tischri (1. Oktober) 16713). 3) Mosfcbe b. Israel, Rabbinaisbeisitzer im Kreis Würzburg, Vrf. von בית אבות, einem Kommentar zu ברכי נפשי (Wilhermsdorf 1712). Der von den Bibliographen beigesetzte Name Heilburg (Heilberg, flilburg) scheint mir eine Verstümmelung von Hammelburg zu sein. 4) E1 c h a n a n b. C h a j j i m lebte als Thoragelehrter in Mannheim und starb dort 16784 5). 5) Naftali b. Josef Jacob ממגורשי המלבות starb 1678 in Mannheim (Memorbuch das.) 6) M e i r, Sohn des Thoraschreibers Josiia aus זולף דארף (Sulzdorf) ist Vrf. der unter dem Titel נותן ישועה in OffenBach 1722 erschienenen Zusätze zu dem ס עברונות des Elieser b. Jakob Blin;,); zu dem erauch eine Vorrede schrieb0). Vgl. Kaufmann, R. Jair Chaijim Bacharach und seine Ahnen, p. 39 ff. 2) ־Ueber seine Familie und Verwandtschaft s. meine Geschichte der Juden in üer Kurpfalz, p. 81 ff. Zu den dort n. 4 verzeichneten Approbationen, die Isack Brilin erteilte, seien hier noch ergänzend jene zu נחלת שבעה und זקוקין דנורא erwähnt. 3) Vgl. Wormser Memorbuch ed. Berliner p ‘2h und Levysohn, Epitaphien, p. 68 mit unrichtigem Sterbetag, der schon an sich nicht möglich ist und ausserdem auch nicht mit dem Wochentag übereinstimmt, da der 27. Tischri 431 nicht auf Montag, sondern auf Samstag fiel; ygl. auch Kobez al Jad IX, 23. 4) Vgl meine Kurpfalz p. 81 n 5. Der betr Eintrag im Mannheimer Memorbuch p. 11 b lautet: החסיד מהור״ר אלחנן בר חיים שהרביץ תורה בישראל והעמיד תלמידים הרבה הלך לעולמו יום א׳ ה׳ אדר תל״ח — סוודר אלחנן ממגרשי המלבורג. 5) Zu dem Namen Blin und dessen Trägern ygl. meine Mitteilung in meinen Blätter f. jüd Gesch. u. Lit. I, 3ז;. *9 ־Vgl. Cat. Hamburg 29Uf); Magazin 16, 259; Mtsch. 49, 602,

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