Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XX (1917)
- Issue
- 1/3 (Januar-Juni 1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 30 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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des gelehrten R. Eleasar מגולי פולדא war, lebte und starb in Osterode. 8) Jehuda Salomo Josef b. Isack Elieser aus Fulda starb 1733 in Osterode. 9) Abraham L e v i und Feibolmann werden als מגורש* פולדא in Hannoverschen Meruorbuch ,erwähnt1). 10) Jakob b. Mordechai schwärmte für Chiromantie und Astrologie und schrieb in diesem Sinne das Buch שושנת *עקב (Amsterdam(?) 1/06 und in 2. Ausgabe Livorno 1792) sowie תקין שלוש משמורות (Frankfurt a. 0. 1091; mit deutscher Uebersetzung von seiner Frau Laza, Frankfurt a. M. 1692; cf. Cat. Bodl. 3044, 3015, 5579). 11) Teble ממגורשי פולרא zeichnet als Korrektor von Samuel Edels Novellen ed. Frankfurt a. M. 1680 und wird als solcher auch von Salomo Salman b. Matal ja aus Lissa im Vorwort zu den gleichen Novellen ed. Berlin 1706 (3. Auflage) rühmend hervorgehoben (cf. Kaufmannn 1. c. p. 226 n. 2). 12) Alexander Ethausen (= Aidhausen in Unterfranken) b. Mose מנולא(!) פולרא ist Vrf. des jüdisch •deutschen ס׳ בית ישראל־ (Das jüdische Stammhaus, 1. Teil; der 2. Teil trägt den Titel ס׳ בית הבחירה) Offenbach 1719. Der 1. Teil enthält die Geschichte Israels bis zur Zerstörung des 2. Tempels, der 2. Teil Altertümer und Topographie Jerusalems2). Der Verfasser, dessen Namen auch im Cat. Bodl p. CXVI zu p. 1888 erwähnt wird, bezeichnet sich als Abkömmling מגזע חכמי אשכנז. 11. גרושי המילבורג 1) Isack Brilin, Sohn des Sussmann, ▼erliess 1671 das Eabbinat Hammelburg als Exulant und fand in Mannheim Anstellung, wo er auch der Gunst des gelehrten Kurfürsten Karl Ludwig sich erfreuen durfte3). Von dem grossen Ansehen, das er genoss, zeugen wohlklingende Namen von Männern, die zu seiner *) Ueber alle hier genannten Flüchtlinge ygl. Mtsch. L c. p. 3(>7 n. 3. Dass die Fuldaer Exulanten in Osterode einen Zufluchtsort fanden und dass einer unter ihnen es fertig brachte, seinen Glaubensgenossen den Zutritt abzuschneiden und hierdurch allen Bändel an sich zu ziehen, was zur Folge hatte, das er mit dem Bann bedroht wurde, geht aus שוי ת אבן השוהם No. v8 hervor. 2) Vgl Steinschneider, Geschichtsliteratur, p. 140 N. 225. 3) Vgl. RGA חוט חשבי No. 76 und חות יאיר No. 136. wo auch die Vertreibung der Juden aus Hammelburg erwähnt wird; vgl. auch das. No 123 bezüglich der Methodik im .Talmudstudium, die der Schwiegervater des Chajjim Bacharah, B. Sussman, und dessen Sohn Isack Brilin als einzig richtige und empfehlenswerte bezeichneten;