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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1917-01-01 · 1/3 (Januar-Juni 1917) · p. Seite 28

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XX (1917)
Issue
1/3 (Januar-Juni 1917)
Date
1917-01-01
Page
Seite 28 (sequence 28)
Language
German
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28 denudata1). In Wien verkehrte er viel mit dem dortigen aus Worms stammenden Gelehrten R. Jakob Temerls, der als bedeutender Kabbalist bei seinen Zeitgenossen in hohem Rufe stand und als Heiliger verehrt wurde2), ln freundschaftlichem Brief- Wechsel stand er mit R. Chajjim* Bacharach (vgl. שו״ת חות יאיר No. 27, 663 4); 75) und mit seinem Verwandten1) R. Gerson Aschkenasi (vgl. שו״ת עבודה ■הגרשוני No. 43 u. 114). Er beteiligte sich auch an der Durchsicht und Korrektur der Bibelübersetzung von Jekutiel Blitz (1671), sowie an jener von Josel Witzenhausen, die 1679 in Amsterdam bei Äthias gedruckt wurde5). Novellen zum טור יורה דעה, von Stern verfasst, befinden sich handschriftlich in Oxford (Gat. Neubauer 756 u. 757). Im שפתי ישכים sowie bei Wolf bibl. hebr. I, 1397 wird auch ein von ihm verfasstes hdsch. Werk משיב מלחמה genannt, das RGA über Agunaverhältnisse enthält. Meir Stern war Schwiegersohn des Frankfurter Rabbiners Mendel Bass6), dessen Tochter Tamra seine Gattin wurde und nach deren 1661 erfolgten Ableben ihre Schwester Jutlen. Diese letztere war es, die nach dem Tode ihres Gatten mit ihrem Sohne Mendel nach Frankfurt a. M. zurückkehrte und den Druck der aus dem Besitze ihres Vaters Mendel und ihres Gatten hinterlassenen Handschrift der RGA von Joel Sirkes (שו״ת הב״ח) veranlasste7). Mendel Stern, der sich als Gelehrter in Frankfnrt eines angesehenen Namens erfreute8 9), starb 1696 vor der Vollendung seines 25. Lebensjahres (Volwort zu אבני זכרון;שרת הב״ח No. 1368). Ausser Mendel und einem Sohn Wolf (st. 1737) hinterliess Maier Stern mehrere Töchter, von denen eine an Salomo Dehlern0) verheiratet {) .Vgl. Horovitz, Franfurter Rabbinen, II, 46. 2) Vgl. Kaufmann 1. c. p. 83 3J In No. 66ז wo das tiefe Wissen und die bedeutende Gelehrsamkeit Sterns besonders beachtenswert ist, erwähnt er zweimal seine Tätigkeit in Fulda. 4) Abraham, Bruder des Meir Stern, gelehrter Rabbinatsbeisitzer in Frankfurt a. M., war mit Lea. der Tochter des Gerson Aschkenasi, verheiratet und starb 168 י; Lea st. 1697 in Frankfurt. h) Vgl. auch הכרמל III p. 515/16. 6) Vgl. Horovitz 1. c. II, 4u. 7) Frankfurt a. M. 1697; vgl. dort das Vorwort; Horovitz 1. c. p. 47. Jutlen starb 1698 (Frankfurter Memorbuch); die lückenhafte Abschrift in אבני זכרון No. 5588 scheint hierher zu gehören. א] Vgl. שו״ת אור נעלם No. 31; Horovitz 1. c. p. 74־. Sechs Jahre vor seinem Ableben wurde er von seiner Frau Sara, einer Tochter des R. Mordechai, Rabbiner in Brisk, geschieden; vgl מטה לוי p. 10 סי׳ ח׳ א׳. 9j Dehlum Theilheim (bei Würzburg). Der Ort wird hebr. דעלם geschrieben. Durch Verwechslung des Mem finale mit Samech finale in der Druckschrift ist dem Altmeister Steinschneider im Cat. Bodl. 9092 der Irrtum isugestossen,das8 er unsern Salomo Dehlern als Salomo Dels auffuhrt

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