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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1917-01-01 · 1/3 (Januar-Juni 1917) · p. Seite 27

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XX (1917)
Issue
1/3 (Januar-Juni 1917)
Date
1917-01-01
Page
Seite 27 (sequence 27)
Language
German
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27 '^Freundschaft mit R. Gerson Aschkeuasi1), der zur gleichen Zeit ׳ und im gleichen Jahre, wie R. Teble, durch die Vertreibung der Juden aus Wien gezwungen war, auszuwandern, und in Metz liebevolle Aufnahme fand, wo er als Rabbiner Gelegenheit hatte, für Thora und jüdisches Wissen eine Stätte zu gründen. R. Teble war im ausgedehnten Meere des Talmud und der Aggada heimisch. In seinen religiösen Betrachtungen zog er die einfache Auslegung dem Pilpul und Derusch vor, für den er nicht eingenommen war2). In Trier genoss er grosse Achtung. ״Angesehen als Arzt, hatte er auch eine ungewöhnliche rabbinische Gelehrsamkeit sich an« geeignet, die ihn neben dem Ruhme seiner Abstammung und״ der Frömmigkeit seines VYandels die unbestrittene Führerschaft in seiner Gemeide verlieh;}).a Er starb dort nach 20 jähriger erfolgreicher Tätigkeit in der Nacht auf Freitag, 12. Tischri, 452 (4/5. Oktober 1691).*) Eine Approbation von ihm zu dem ס׳ מקור זדים des R. Chajjim Bacharach von Worms findet sich in שו״ת חלת יא*ר p. 236 5). Daselbst No. 37 steht auch eine Anfrage von David Wallich, der von Bacharach als הרופא המימחה הסילסוף המרומם bezeichnet wird. Auch in No• -76 wird sein Name in ehrenden Ausdrücken genannt; No. 99 wird ein Gutachten d. a. 1684 von ihm mitgeteilt. Vgl. auch Kellers Bikurim I p. 6. Mtsch. 49, 272. 2. Meir Stern, Sohn des Juda Liwa und der Gutlen aus Frankfurt a. M., wo er 1661 als Rabbinatsbeisitzer fungierte; er lebte 1662 in Wien und wurde von hier als Rabbiner nach Fulda6) berufen, bis er 1671 als Flüchtling in seine Vaterstadt Frankfurt zurückkehrte, wo er bis 1677 als Rabbinatsbeisitzer wirkte, ln diesem Jahre wurde er von der deutschen Gemeinde in Amsterdam als Rabbiner aufgenommen und starb 1680 auf der Durchreise in Niederwesel. Als vorzüglicher Kenner der kabbalistischen Literatur unterrichtete er hierin den christlichen Gelehrten Knorr v. Rosenroth, Vrf. der Cabbala J) Ygl. RGA עבודת הגישוני No. 21, S4, 89, 91; an allen dieser Stellen finden sieh erhebende Ausdrücke der Freundschaft und Verehrung für David ״ Wallich. ‘2) Ygl. die Bemerkung in Hagoren 1Y, 108 n. 84 (wo מהר׳י־י Druckfehler für מהר״ר) und Kaufmann 1. c. p. 226 n. 1. *) Kaufmann 1. c. p. 227. 4) Ygl. sein Seelengedächtnis im Memorbuch von Trier, mitgeteilfc von Kaufmann 1. c., wo auch drei Töchter genannt werden. h) Dort unterzeichnet er ums Jahr 1681 דוד מעבלן בן לא״א מהר״ר יצחק אייזק זלה׳ ד. מגולי בילדא Der Name des Vaters ist hieraus und aus andern Stellen ersichtlich, was dem Yrf. der Monographie ״Geschichte der Familie Wallich״ (Mtsch. 49, 67 ff.) entgangen ist (s. das. 272 n. 1). 6j Als solcher approbierte er 1665 ס, גחלת שבעה, sowie das ספרא דצניעותא דיעקב d. d. Frankfurt 28. Nissan 429.

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