Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XVII (1914)
- Issue
- 4/6 (Juli-Dezember 1914)
- Date
- 1914-07-01
- Page
- Seite 99 (sequence 3)
- Language
- German
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CHARIF, S., יצירה ותולדה. Phantasie und Erzählung für dio Jugend (?1, Odessa, 1913. 30 S. 12«. (Z.). EISENSTADT, B., דורות האחרונים. Doroth ho’achronim, containing Biographical skotches of well known Jowish Men with Historical Notes. Vol. I (?) (ז—ט). New York 1914. 4 S. u. Colum. 137—244 u. (2) S. [Vol. I. (־־ו•«) vgl. ZfHB XVI, 107|. (Z.). EL1ESER bon Joel ha-Lewi ססר ראבי״ה. Sefor Rabiah, enthaltend Dozisionen, Novellen und Rcsponsen zura Talmud. Nach Hand- Schriften ediert und mit kritischen und erläuternden Anraerkungon versehen von V. Aptowit:er. Band ], Heft II (Schluss) u. Band II, Heftl. Berlin 1913. XI u. S. 321—468; 80 S. 8•*. ־ [Schriften des Vereins Mekize Nirdamim, Nr. 17 — 18]. EL1KZEU aus Beaugoncy. סירוש על יחזקאל ותרי עשר, Kommentar zu Ezechioi und don XI1 kleinen Propheten, zum oralen Male horausgegoben und mit einor Abhandlung übor die nordfranzösischen Kxegoten eingeleitöt von Samuel /WnanskL Einleitung. Warschau 1914. (1LXVI u. S. 219 bis 230. 8°. [Schriften des Vereins Mekize Nirdamim, 3. Folgo, Nr. 15; vgl. ZtHB. XI V,Ö6; XV,34. — Um die Bodeutung Eliozers aus Boaugenoy und aoino Steilung innerhalb der nordfrnnzösiHchon Exogotonschule ent• sprochond würdigen zu können, schien es mir unumgiinglieb, oiu voll* utiindigo# Bild dieser Schule, auch dom gegenwärtigen Stund unserer N Kenntnisse, zu gehen Dies war umsomeiir notwendig, als sich den beidou Monographien Geigers (Nito Neemanim 1847, Parschandathu 1855; vgl. dazu meine Abhandlung in dem Sammolwerk Abraham Uoiger, p. 898—aber seit etwa sojhzig .!;ihren, dioso Schule nicht zum Gegenstand einer Gesamtdarstellung gemacht worden ist, wiewohl das Material seitdem bedeutend angowachscn ist. Manche nordfran? zösiccho Exege ton, wio Haschi und Üaschlmm, sind in einer muster׳ gültigen, kritischen Edition erschienen; von manchon, wie z. B. von Joseph Kura und liechor Schor, vou don früher nur spürlioho Probe!} bokaunt waron, ist der grösste Teil ihrer Loistungeu durch deu Druck zugänglich gemacht worden; andere endlich sind orst in der letzte!} Zeit aus der Verborgenheit ans Tageslicht gerückt, und untor diesen ist in erster Linie oben unser Eliezer zu nennen. Meine Darstellung, dio sich vielfach an die Forschungen Geigors anschliesst, beginnt mit einigen kurzen Bemerkungen über dio Merkmale der nordfranzüstscheu Exegetenschule und ihren Unterschied von der gloichzeitigou spauischon (p. IX—XI), worauf dann die Entwickelnug der erstoren an der Hand ihrer Vertreter geschildert wird. Dioso Entwickelung kommt besonders in dem Ringen nach dem l’oschat zum Ausdruck. Der Peschat geht zuerst nobon dom Derasch her (Haschi), sucht sich von ihm immer mehr frei zu machen (Kara), überwindet ihn fast (Raschbam u. Bechor Schor). um dann, zum Höhepunkt angelangt, eine Rückboweguug zu machen und wiederum in den Derasch, und sogar in Gom&trias und dgl. zu verfallen (Tosafisten). Die von mir behandelten Exegeten sind nun der Reihe nach: Menachem b. Cbelbo, der älteste unter ihnen