Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XVII (1914)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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ausSokolows פשר היובל Warschau 1904). Da Wacbsteins Beschreibung als wertvoller Beitrag zur hebräischen Inkunnblenkttnde gelten kann, «eien zuerst hierzu einige Bemerkungen gemacht.' um zu zeigen wio vielen hierbei noch unsicher ist. ־— Die no. Bl u. 290 der sogenannten Drucke .Vor 1480* wurden Rom zugewiesen, bei 110. 300 dorselhen Kategorie und auch im Druckorte-Index S. 173 (bei allen 3) Rom ein Frage- Zeichen zngefflgt. Noch immer glaube ich, dass das Epigraph der Kimchischen Scheraschim, wobei Esra 7. 27 musivisch verwendet wird [cf ZfhB VII, 2.'], die Zuweisung nach Rom ausschliesst. Ausserdem liillt nach m. M. stark ins Gewicht, dass wir über die damalige Geschichte der Juden in Rom doch gilt unterrichtet sind und es sehr auffallend wiire, wenn wir ilbor eine Druckend dort, die Verhältnis«• miissig so viele, grosso Werke gedrnkt, gar nicht» erfahren sollten. Schon diese Drucke zeigen, wie sehr wir noch über die hebräischen Frühdrucke im Unsicheren sind. Auch bei einer anderou Nummer 111 der Sammlung tritt dies deutlich zu Tage. No 87 ist die erste Psalme:.- Ausgabe mit Kimchis Commentar. Schluss des Epigraphs lautet: מיישטר יוכף וכריה היים מרדכי וחזקיה מוגשת. Obschon in den zwei Exemplaren, de mir hier zum Vergleich zur Verfügung stehen, das eine der theol. Gesellgchaft Reischis Chochmoh (in dem nur Bl. 98 fehlt) und eines des Aschke:.. Beis Hamidrasch (in dem das erste Bl. handschr. ergänzt und einige Bll. am Anttangund Ende ausgebessert) deutlich über dem ז am Schluss* von מ\נטת ein Punkt steht; ist es mir nicht zweifelhaft, dass ,ans Vcnturo“ gemeint ist. Bei jeder anderen Erklärung des Worte-:, wobei das מ zum Eigennamen gezogen wird, würde ein מ fehlen, da a!־־« Regel in der 'damaligen Zeit. Herkunftsorte als Zunamen ja ohne *נ noch nicht gebräuchlich sind. Dass der Punkt über dem ו nicht in Betracht kommen braucht ist aus dem folgenden ersichtlich. Abkürzungen sind in diesem Drucke durch losen Querstrich über der Zeile neben dem * betreffenden Buchstaben angodeutot, nur die Buchstaben י. ג ו worden im nllgemeinen(ieh fand einigo Ausnahmen, wobei auch hier Querstrich mit festangegoHsoncm Punkto oben verwendet. Nun kam es öfters vor, dass diese Typen mit angegossenem Punkto irrtümlich für einfaches a .י, ז gesetzt wurden, ln dem Schlussgodicht selbst s. B. steht in dem Worto לנאזר das ז mit einem Punkto. - Ebenso sicher möchte ich behaupten dass ובריח Eigennamen. Unbegreiflich ist 0« mir, wie Steinschneider in den Add zu CB no. I der Erklärung Gabriel Polnks folgen konnto und diesen biblischen Eigennamen in das aramäische וכריה umlesen wollte. Zweifelhaft bleibt 08 mir aber mit wieviel Personen wir nun oigontlich zu tun haben. Ich möchto mich hier der anch von Wachstein gegebenen Einteilung anschliossen und 4 Namen Joseph, Ncrift, Chajim Mordechni und Chiskija unterscheiden. Wer sich nun die Unsicherheit bei der hehr. Iukunablen-Beschroibnng so recht vor Augen führen will, vergleiche einmal über diesen Druck de Rossi p. 14-19 (Joseph Veneria); St CB. I. (add.) et 7925; Schwab Incanables no. 6 (Baria); Ginsberg Introduction p. 780; Mortara Indice p. 47 (Montro und Nerija Chajim Mardochai als ein Name); Freimann Inkunablen p. 6. (nur 3 Namen); A. Cohen JQR. XIX p. 745 und Gassuto p. 5. — Obschon bei dieser P8a|m-Ausgabe kein Druckort angegobon ißt wird dioselbo wogen Gleichheit der Typen mit dorn Bologna- Pentateuch U82 auch diesem Ort zugowiosen. Ein wesentlicher Unterschied in typographischer Hinsicht bei beiden Drucken ist der, dass in der Pentateuehausgabe אל (selbst wann ea kein Gottesnamen ist) durch e i n Zeichen, ein umgekehrtes schietstehendes ב mit aufrechtstehendem