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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1913-05-01 · 3 (Mai-Juni 1913) · p. Seite 77

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XVI (1913)
Issue
3 (Mai-Juni 1913)
Date
1913-05-01
Page
Seite 77 (sequence 9)
Language
German
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— 77 — S ulzbnrg im Breisgau (bad. Oberland) und scheint in hohem Ansehen gestanden zu haben. Joseph b. Mordechai Gerson Rohen, Schalrektor in Krakau, Vrf. von שדת שארית יוסף, bezeichnet ihn das. No. Bi als seinen Verwandten mit dem Bemerken הנה ראיתי מה שכתב הגאון מחותני כמהר׳יר דוד זולציבורג י״ץ אין דור יתום שהוא שרוי בתוכו בי הוא הראה חכמתו ובקיאותו. In der bekannten Streitsache zwischen den Rabbinen Frankfurts und Schwabens (vgl. Horovitz a. a. 0.1 unterschrieb er als angrenzender Rabbiner die Briefe des R. Eisik von Günzburg. Wie aus שו״ת מהרש״ל No. 87 ersichtlich ist, beschäftigte er sich auch mit dem Schreiben von תפלין ומזוזות und mit dem Abschreiben hebräischer Bücher. So wird er im Cat. Hamburg p. 71 als Abschreiber des ם נבחו genannt; vgl. auch das. No. 218, wo eine von ihm besorgte Ab- Schrift einer Urkunde d. a. 1617 erwähnt und auf sein תקון שטרות Bezug genommen wird mit dem Beisatze העתק האשל הגדול כמחור׳יר דוד בלומא זלה״ה מק״ק זולצבורג במדינת ברייזגויא. Dort wird auch eine Bemerkung des R David Blum aus יוסף אומץ citiert, wo er als גאון bezeichnet wird (im gedruckten יוסף אומץ fehlt das Citat). Er wird ferner von seinem Verwandten Abraham b. Simon Levi Stang, Rabbiner in Neubürg, erwähnt (Cat. Bodl. No. 2249, wo Neumark auf Irrtum beruht), sowie in einer Kompilation aus den Jahren 1535 bis 1544 (ibid. No. 2289 9). Seine Abschriften befanden sich auch in Besitz des R. Jair Chajim Bacharach (cf. Kaufmann, J. Ch Bacharach p. 99). Er war Schüler und Freund des R. Salomo Luria, wie aus dem oben erwähnten Responsum hervorgeht. Er wird auch im שלשלת הקבלה und im סדר חתמת unter den zeitgenössischen Gelehrten genannt; vgl. auch Asulai שם הגדולים ed. Warschau p. 31 No. 7 R. Joseph b. Isack Levi Aschkenasi, der erste Rabbiner von Metz nach Wiederaufrichtung dieser Gemeinde, bezeichnet sich mit Stolz als Schüler des R. David Blum (cf Zunz עיר הצדק p. 24 und Note 35: 1878 הכרמל p. 661; R.E.J. 29,95). Die im Eisass gebräucblibhen Bussgebete werden im סדר סליחות (ed. Frankfurt 1725;. ed. Karlsruhe 1798) auf die Autorität des R. David Blum zurückgeführt. Wie es scheint, hat er sein Leben im heil. Lande beschlossen. Nach einer Notiz in שם ושארי ח von Jos. Kohn- Zedek 8011 R. Meschulam Sulzburg, der aber allgemein R. Meschu’am Salzburg genannt wird und Ende 1644 als Rabbiner in Lemberg starb, der Enkel des R. David Blum gewesen sein. Löwenstein.] ANTISEMITISMUS eine erbliche Belastung. Kurzgefasster u. volkstümlich gehaltener Nachweis. Von einem Wiener Kommunallehrer. Wien, R. Löwit, 1913. 17 S. 8° M. 0,20. BAER, Fritz. Studien zur Geschichte der Juden im Königreich Aragonien während des 13. u. 14. Jahrhunderts. (= Historische Studien. Veröffentlich von E. Ebering. 106. Heft). Berlin, E. Ebering, 1913. 212 S. M. 6. [BERDYCZEWSK1, M. J.] Die Sagen der Juden. Gesammelt und bearbeitet von Micha Josef ben Gorion. fl. ßd.]. Von der Urzeit. Jüdische Sagen und Mythen. (Die Texte sind veideutscht von Rahel Ramberg —Berdyczewski.) Frankfurt a. M., Rtitten u. Löening, 1913. XVI, 378 S. 8° M. 6.

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