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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1911-05-01 · 3 (Mai-Juni 1911) · p. Seite 72

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XV (1911)
Issue
3 (Mai-Juni 1911)
Date
1911-05-01
Page
Seite 72 (sequence 8)
Language
German
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ragraph ,כ (S. 257) ist wahrscheinlich nicht echt, schon deswegen nicht, weil בבל 'tt_den בני א״י vorangestellt sind; vgl. übrigens zur Sache den Paragraphen י׳ (S. 256). — Max Dienemann (259—269) teilt ״Beobachtungen zum Raschikommentar zum zehnten Abschnitt von Pesachim״ mit; es könnte sich — meint D. — um ״eine Reihe von Notizen״ handeln ״etwa im Sinne einer ersten Bearbeitung, der die spätere und gründliche und durchgreifende folgen sollte, aber leider nicht mehr folgte.״ — D. Simonson (270—278) weist in seinem Aufsatze: Ein Midrasch im IV. Buch Esra, nach, dass die Verse VII, 136 139 ־־ einen Midrasch der י״ג מדות gebildet haben. — J. Abrahams (279—284) in seiner Notiz: The nine Worthics erwähnt mittelalterliche, ursprünglich französische Quellen, in denen unter den neun (bei Dante acht) Helden einige altjüdische Gestalten Vorkommen. — M. Güdemann (286—307) weist in seinem Beitrage: Biblische Geschichten und biblische Geschichte darauf hin, dass die heilige Schrift nicht in allen Erzählungen die Absicht gehabt hat, Tatsächliches zu berichten; es kam ihr vielfach darauf an, im Volke lebende heidnische Geschichten mit monotheistischem Geiste zu durchtränken. Er sucht nun an einzelnen Beispielen den Unterschied zwischen ״biblischen Geschichten und biblischer Geschichte״ zu erklären. — Jacob Guttmann (308—326) schreibt über: Die Be- Ziehungen der maimonidischen Religionsphilosophie zu der des Saadia; sein Sohn Julius (327—368) über: Das Verhältnis von Religion und Philosophie bei Jfchuda Halevi. — L. Knoller (359—371) behandelt: Grundlage und Ziele jüdischer Pädagogik, wobei er auf die ungerechten Urteile verweist, die man auch in grundlegenden pädagogischen Schriften über die altjüdische Erziehungsmetode finden kann. — M. Brann (272—381) druckt ״Ein verschollenes Lied״ wieder ab, das Alexander Gutkind aus Schneidemühl anlässlich der Katastrophe, die seine Gemeinde im J. 1666 während des zweiten Schwedenkrieges betroffen hatte, verfasste. — Max Grunwald (382—391) veröffentlicht: Eine .Autobiographie Heymann Arnheims. Der hebräische Stil der Autobiographie ist keinesfalls so uneben wie G. zu glauben scheint (383 Ende). Der Herausgeber hätte besser daran getan, die ganz unnützen und übrigens in verworrener Weise gedruckten Hinweise auf Bibelstellen nicht zu geben, und dagegen einige nicht ganz klare Stellen zu erklären. 886 Z. 6—6 bedeutet ״und es gingen meine Verwandten, um mich einer Frau zu geben (denn ich war zu unreif als dass man von mir hätte sagen können ,wie von mir gesagt wurde: ich habe meine Tochter einem Manne gegeben).״ Was soll 387 Z. 2 das Ausrufungszeichen nach לתאוה bedeuten? Ebenso ist 390 Z. 6 das Ausrufungszeichen gar nicht am Platze: ״Als ob ich unter diesen Menschen aufgewachsen wäre.באשר אם ־ באם) ״, wie z. B. כלא היו Obadja 16); ib. Z. 11 ist wohl נדבה רוחי zu lesen; Z. 12 אשר כל קוויך: ib. Z. 28 1. א לקי ם (f. חלוקים); ib. Z. 2 v. u. fehlt vor מעד — קרסולי. — L. Ginzberg (408—436) gibt aus einer grösseren Arbeit über die Mechilta des R. Simon ein Kapitel: Der Anteil R. Simons an der ihm zugeschriebenen Mechilta. G. kommt zum Schlüsse, dass die Mech. RS ihren Grundzügen nach sehr wohl der Schule R. Simons angehören kann. S. 404 Anm. 2. Ich halte noch immer meine (in der Einleitung zum Kommentar RS ben ha-jathoms S. XXII [beikG. irrtümlich S. Xll] gegebene) Erklärung des מכילתא דסניא für sehr wahrscheinlich. Meines Erachtens kann es wirklich nicht auffallen, dass die Offenbarung im Dorn- Strauche zum Ausgangspunkte des Midrasch genommen wurde. —

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