Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XV (1911)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1911)
- Date
- 1911-05-01
- Page
- Seite 66 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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(XI und S. 81—147); 4—6 (42—43) Kaldk, A. A. ססורים Sechs fei* Zählungen (171 S.) (Z.)*) EISENSTEIN, I. D., אוצר ישראל Ozar Yisrael. An encyclopedia 01 all matters concerning Jews and Judaism, in Hebrew. (Complete in 10 volumes) Yol.V.טאבאק—לוג New York 1911. (3) V. u. 320 S. 4°. [Bd. I—1Y vgl. ZfHB. Xm, 2 u. 65; XYI, 168. (Z.). DEUTSCH, El., 118 ,שו״ת. פרי השדה Responsen über die vier Teile des Schulchan Arnch nebst עוז והדר Bemerkungen zu einigen talmudischen Materien. T. 2. Bonyhad (Com7 Tolna), Selbst- Verlag, 1909. (5), 121 Bl. 2°. IT. 1 vgl. ZfHB. XI, 65]. HOROWlTZ, J., מערכי לב יבא הלוי, Bemerkungen zu den Talmudtraktaten: Teil 2 die Traktate der Abteilungen Naschim, Nesikin, Kodaschim und Traktat Nidda. London, Verlag des Verf.’s, 1911. 220 S. 8«. HURWITZ, I. M., גידולי ציון, Pilpulistisch-halachische Abhandlungen. 1. Jerusalem, Selbstverlag, 1910. (2), 40 Bl 2°. JECHIEL MICHAEL, BEN SERACH., 95 שו״ת לחם שערים Responsen. Jerusalem [1908]. (3), 66 Bl. 4°. JOSEPH B. JEHUDA,ספר מוסר Kommentar zum Mischnatraktat Aboth zum. ersten Male herausgegeben von W. Bacher. Berlin 1910. [Genauer Titel s. oben S. 34. — Unter dem Titel ספר מוסר hat Joseph b. JehudaSefaradi einen hebr. Kommentar zum Traktat Aboth geschrieben. Dieser Kommentar, der bisher nur auszugsweise bekannt gewesen, liegt nunmehr als Publikation des Vereins Mekize Nirdamim in einer von Bacher aufs beste besorgten Ausgabe vollständig vor. Als Vorlage diente die einzig vorhandene Handschrift dieses Buches vom Jahre 1335 aus der durch Vermächtnis in den Besitz der Akademie der Wissenschaften in Budapest übergegangenen Kaufmann’jschen Sammlung. Der Kommentator Joseph b. Jehuda ist kein anderer als der durch seine innigen Beziehungen zu Maimonides bekannte Joseph ihn Aknin. Schon darum hat dieses Buch verdient, der Vergessenheit entrissen zu werden als ein Zeugnis der schriftstellerischen Gewandtheit seines Autors. Der Inhalt, zum grössten Teile aus Aboth de-Rabbi Nathan und aus Maimuni’s Schriften, namentlich dessen Aboth* Kommentar stammend, enthält daneben auch manches Eigene und Interessante vom Verfasser, so namentlich Medizinisches und Philosophisches. Der Schüler des Maimonides ist wohl auch sein Nachahmer, aber keineswegs sein sklavischer, gedankenloser Abschreiber. So sucht er z. B. in längerer Ausführung gegen die Ansicht seines von ihm hochverehrten * Meisters darzutun, dass es religionsgesetzlich erlaubt ist, Religionsunterricht gegen Bezahlung zu erteilen. Die hebräisch *) Die mit (Z.) bezeichnten Titel sind von Dr. William Zeittin gesammelt] Jft*