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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1911-03-01 · 2 (März-April 1911) · p. Seite 46

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XV (1911)
Issue
2 (März-April 1911)
Date
1911-03-01
Page
Seite 46 (sequence 14)
Language
German
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46 Ausgange des Sabbats, anonym. —. 240: aber den :Besuch des heiligen Landes; 241: über den Besuch des Grabes des Propheten Jecheskel. Beide anonym. — Hebräisch arabisch. N, 27: Ein anonymes, alphabetisches (bloss bis Jod) Gedicht, in dem jeder Strophe deren arabische Uebersetzung folgt, gereimt und mit den durchlaufenden Endreimen der hebräischen Strophen. — Dreisprachig (hebr., arabische und aram. Stichen in jeder Strophe) ist das Häman- Gedicht von Saul Halewi (N. 194). > Eine der Quellen dieses Bagdader Liederbuches bildet ein im Format - der oben unter 101 und 102 erwähnten Bagdader Drucke, ohne Titelblatt und ohne. Angabe .des Druckers und Druckjahres erschienene Sammlung: von סזטונים für die sechs Wochentage 84 Nummern auf 44 Blättchrn. Arabisches ist darin nicht enthalten. Näheres auch über diese» Büchlein demnächst in der Revue de Etudes Juives, Die hebräischen Pergamentdrucke. Züsammengestelit von A. Freimann. Pergament war das Material, welches vom Schreiber bevorzugt wurde, wenn er es erlangen konnte, denn Pergament war stets teuer. Es ist haltbarer als Papier, und auf Pergament sind auch die heiligen Schriften (Toraröllen, Mesusot und. TefiÜin) und Dokumente (Get) geschrieben, zwei Gesichtspunkte, die den jüdischen Drucker veranlassten, darnach zu streben, wenigstens einige Exemplare seines Buches auf Pergament abzuziehen. Er schützte es so einerseits stärker vor dem Untergang, andererseits wollte er durch die Benützung des Pergaments ■seinem Werke zü der Heilighaltung verhelfen, die das gedruckte buch anfänglich dem geschriebenen gegenüber sich zu erkämpfen hatte. Der Drucker wollte sein Buch für sich kämpfen lassen, er selbst trat bescheiden auf und wagte dieselbe Heilighaltung gär nicht für das Werk seiner Hände zu beanspruchen. Wie in einem der Vernichtung leicht aasgesetztem Schriftstück druckten die Soncinaten den Gottesnamen stets so, das sie für das ה ein ו setzten. Aus diesen Erwägungen ist es zu erklären, dass wir schon unter den ersten Drucken und gerade unter ihnen so viele auf-Pergament abgezogene Exemplare antreffen. Von den rund 100- Drucken bis zum Jahre 1500 sind allein 31 auch auf Pergament erhalten. Der Drucker hat seinen Zweck durch das Pergament dem Buch eine längere. Dauer

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